Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Dienstag, 25. Dezember 2007

Weihnachten 07 und neue Kunstwerke

Wir wünschen allen Bloglesern schöne Weihnachten und ein gesundes Jahr 2008 (hier drücken wir auch besonders die Daumen für Nick, dass er in 2008 wieder ganz fit und gesund wird!)

... und dann wollen wir Euch noch die neuen Kunstwerke zeigen, die Frau Rücker-Weininger für uns zu Weihnachten gemalt hat. Von hier aus auch ganz herzlichen Dank! Sie haben sich wieder selber übertroffen und wir freuen uns riesig, dass wir jetzt auch Aquino und Libelle im Wohnzimmer bei uns haben können!!!

Weihnachtsritt

Am 3. Advent fand wieder ein Weihnachtsritt statt, bei dem Aquino Lebkuchen und Kinderpunsch zur Stärkung der Reiter mit in den Wald getragen hat. Es war mächtig kalt und der warme Punsch tat scheinbar gut. Ich konnte nicht mitreiten denn mich hat eine Erkältung erwischt und so sprang Anja kurzfristig ein damit Flip auch mit raus konnte. Margit ist mit Amica mitgeritten und Karin kam mit Chicco rübergefahren. Es war ein schöner Ausritt und auch die Pferde haben sich gefreut (waren aber trotzdem ganz brav).

Am Heiligabend haben wir die Jungs dann in der Halle laufen lassen und sind mit ihnen im Anschluss eine Runde in der sonnigen Winterlandschaft gelaufen.

Montag, 17. Dezember 2007

Kalte Temperaturen = übermütige Pferde

Auch wenn ich länger nicht geschrieben habe, ist es nicht so, dass wir nichts mit den 4-Beinern erlebt hätten. Wir sind nur etwas im Vorweihnachtsstreß mit Karten drucken, verschicken und Geschenke besorgen.
Die Pferde scheinen im Moment jedenfalls keinen Streß zu haben sondern eher gute Laune denn sie sind beide gut drauf. (Fotos gibt es davon natürlich nicht, nur Zeugenaussage :-))
Ein Beispiel: Aquino galoppierte letzten Samstag entgegen seiner sonstigen „Energiespartaktik“ auf einem Wiesenweg voll los und zog als er sah, dass Flip aufholt plötzlich direkt vor ihn. Flip, der ebenfalls sehr munter ist, hat daraufhin so gebockt, dass Kay das Gleichgewicht verlor und auf seinem Hals landete. Nach dem nächsten Bocker war er dann unten und Flip galoppierte munter weiter, schüttelte sich und ist dann doch endlich auch mal am Ende des Weges stehen geblieben und hat auf uns gewartet (zum Glück ist Aquino in solchen Fälle gut zu halten!). Kay ist nichts passiert und hat sich kurz drauf als Flip noch einmal bockte, gut gehalten.
Na ja, und am Samstag hat sich Flip scheinbar bei einem kleinen Spaziergang mit Silja erschreckt (oder er tat nur so) und hat sie stockvoll umgerannt. Sie lag wohl auf dem Boden und hat sich das Knie ziemlich lädiert und sich dann doch entschlossen ihn loszulassen. Er galoppierte dann wohl auf dem Asphalt zum Stall. KLASSE!
So wie es scheint, kann man von ihm wohl nicht erwarten, dass er nach einem Sturz beim Reiter bleibt oder auch wenn er sich in der Nähe des Stalls befindet nicht zum Stall rennt. Ich finde das nicht gut aber wie soll man das ändern?
Vermutlich liegt dieser Übermut an den geringen Temperaturen d.h. wir haben Hoffnung, dass sich Flip im Frühjahr wieder besser benimmt. Er könnte ja die Lebensfreude mal für das ordentliche Galoppieren mit mir verwenden aber das tut er einfach nicht. Er läuft so schön, geht am Zügel, macht Schenkelweichen (auch wenn er sich dabei sehr konzentrieren muss um die Füße zu sortieren) aber galoppieren tut er bei mir so selten, dass man es schon rot im Kalender eintragen muss wenn er es mal tut. Ich weiß zwar noch nicht woran es liegt aber ich werde das auch noch schaffen, denn bei Anja galoppiert er völlig unproblematisch.
(O.k. mir ist es lieber wir galoppieren weniger, als dass er (wie so manches Warmblut) gar nicht mehr durchzuparieren ist, das muss ich ja zugeben .. aber hin und wieder wäre es schon schön!)

Dienstag, 4. Dezember 2007

Nikolausauftritt

Am Sonntag, den 1. Advent waren wir wieder auf dem Sonnenhof in Ebersbach zum jährlichen Nikolausauftritt.
Dieses Mal haben wir nur Aquino mitgenommen, um das ganze für uns etwas entspannter zu gestalten.
Aquino, das Profi-Nikolauspferd meisterte seinen Auftritt vor den vielen Kinder (insg. waren es an dem Tag ca. 350 Kinder) wieder ganz toll und wir wurden mehrfach gefragt, ob das Nikolauspferd auf Kommando wiehern kann ,denn er war "sehr gesprächig".
Abends kamen dann doch noch Ute (Aquinos Vorbesitzerin), Andi und Alex vorbei, was uns sehr gefreut hat.

Sonntag, 25. November 2007

Fotoshooting

Gestern haben wir dann noch unser Fotoshooting für die diesjährigen Weihnachtskarten gemacht.
Flip hat riesen Augen gemacht als Kay als Nikolaus auf ihn zukam. War da etwa jemand nicht brav??? (Letztes Jahr hat ihn das Kostüm gar nicht interessiert)
Danke Anja für´s Fotografieren! Das war gar nicht so einfach denn nur selten schafft man es, dass die ungeduldigen Elche schön brav am zugewiesenen Platz bleiben und alle 4 nett in die Kamera schauen.

Hier ein paar Impressionen:

Abwechslung ist gefragt

Nachdem das Wetter langsam nicht mehr so schön ist, müssen wir überlegen wie wir unseren Pferdchen Abwechslung bieten denn Flip schätzt es gar nicht mehrere hintereinander Tage in der Halle geritten zu werden.
Man kann schon davon ausgehen, dass seine Motivation am dritten Tag stark nachgeläßt.
Am Mittwoch stand z.B. von Silja im Büchlein: "Heute war es wunderschön! Er reagierte auf die kleinste Hilfe sofort" aber am Donnerstag hatte er schon keine Lust mehr am Zügel zu gehen. Wir haben ihn dann nach 25 Minuten (während Kay mit Aquino weitergeritten ist) frei laufen lassen und ihm zur Abwechslung ein Cavaletti aufgestellt. Das hat ihm Spaß gemacht auch wenn er etwas aus der Übung schien (ein großes Springpferd wird er wohl nie). Leider hat das seiner Arbeitslaune für meine Reitstunde Freitag trotzdem nicht auf die Sprünge geholfen, denn er war in der Reitstunde gar nicht bei der Sache. Er hatte nur Augen für einen Isländer, der mit uns in der Halle war und den er nicht kannte, daher mußte dauernd staunend dem kleinen Tölter zuschauen. Er läßt sich eh sehr schnell ablenken, so auch wenn viele andere Pferde bei der Bodenarbeit dabei sind. Wir müssen also daran arbeiten, dass er sich trotzdem konzentriert. Mal sehen wie wir das schaffen.
Zweimal ist er dann noch durchgestartet weil er irgendwas hinter der Halle gehört hat, denn auch seine Nerven sind zur Zeit nicht so gut. Weil er schreckhafter geworden ist, versuchen wir an den Wochenenden immer (sofern das Wetter nicht total mies ist) mit den Pferden auszureiten. Gestern gab es da auch Einiges zu schauen denn auf der normalen Schrittrunde wird zur Zeit gebaut und den Bagger fand er am Freitag schon aus der Ferne sehr gefährlich. In Begleitung von Aquino war es aber halb so wild, er schaute etwas aber ging dann doch, nach anfänglichem Prusten, brav weiter. (Wenn ich allerdings draufgesessen wäre, wären wir vermutlich beide zeimlich nervös geworden).
Es gibt also für Flip und mich noch viel zu tun und zu üben.

Mittwoch, 7. November 2007

Bodenarbeit

Damit es den Pferden bei der dieswinterlichen Bodenarbeit nicht langweilig wird, waren wir am Freitag bei Margit und haben dann nach dem Frühstück fleißig gearbeitet. Wir haben Tonnen bemalt und zwei Paletten für die Pferde gebaut, die stabil genug sind, dass auch unsere schwergewichtigen Jungs draufsteigen können.
Am Montag haben wir dann gleich mal getestet was die Pferde zu unseren neuen Errungenschaften sagen. Was soll man groß schreiben? Die Fotos sagen doch alles.
Es ist erstaunlich wie cool die Pferde diesen Winter an die Bodenarbeit rangehen. Letztes Jahr waren die Pferde noch schreckhafter aber dieses Mal nehmen sie alles total gelassen d.h. wir werden uns noch Einges einfallen lassen müssen damit ihnen nicht langweilig wird.
(Aquino ist auf den Fotos nicht dabei weil er dieses Mal bei der Bodenarbeit nicht mitgemacht hat. Er hatte kurz davor eine Trainingsstunde mit Tanja und hat mit Kay einen Join up gemacht. Besser gesagt, Kay hat es mit ihm gemacht sonst wäre ja die Geschichte mit der Führungsrolle wieder nicht klar geregelt ;-)).

Samstag, 27. Oktober 2007

Zähne und Eisen

Am Dienstag Abend war Dr. Buyle bei uns im Stall und hat die Jungs geimpft d.h. jetzt müssen wir etwas langsam tun, was mir im Moment nicht ganz unrecht ist, denn meine Erkältung hält sich hartnäckig. Bei Flip wurden auch die Zähne kontrolliert, da ich das Gefühl hatte, dass er beim Karottenfressen viele Bröckel verliert. Ich hatte recht. Da Flip aber Sedierungen nicht so gut verträgt und auch bei geringer Dosis ewig schläft, haben wir uns für heute (Samstag) Vormittag zum Zähnerichten verabredet.
Wie besprochen, wurden die Zahnhaken abgeschliffen und auch gleich die Wolfszähne rausgemacht damit er zukünftig wieder gut kauen kann. Die nächsten Tage sollen wir gebisslos reiten falls er wegen der Wolfszähne noch Zahnschmerzen hat.
Mal sehen was wir da so mit ihm machen.
Vor dem Zahntermin kam Jojo noch schnell und befestigte Flips linkes, vorderes Hufeisen, das er sich zu allem Überfluss heruntergetreten hat und das heftig geklappert hat. Wer weiß wie er das wieder geschafft hat. Immer nach 5 Wochen geht das Geklapper los! Die hinteren Eisen haben wir beim letzten Mal deshalb mit Steg versehen, was bisher gehalten hat d.h. er musste sich was Neues einfallen lassen, grrrr!
Unser Programm der letzten Tage sah so aus:
Da wir uns beide schonen sollten (er wegen der Impfung und ich wegen dem Husten) und Flip mit dem Klappereisen auch nicht so viel aus Asphalt laufen sollte, haben wir vorgestern ein paar Runden ohne Sattel in der Halle gedreht. Er war ziemlich müde, hat aber von sich aus immer wieder zwischen zwei Stangen gezielt, in denen wir dann angehalten haben und Rückwärts gerichtet sind. Er hat es von selbst angeboten, da er sich daran erinnert hat, dass wir das letzten Winter immer wieder zum gerade rückwärtsgehen so geübt hatten.
Gestern habe ich ihn dann etwas frei in der Halle laufen lassen und er ist gemütlich zwischen den Stangen, die noch von der Springgymnastik in der Halle waren, rumgetrabt. Ist wieder von sich aus über die Stangen getrabt, durchgelaufen, dran geschnuppert und ist neben mir sogar über ein kleines Kreuz gesprungen (nicht hoch sonst wäre ich ja nicht drübergekommen). Das hat ihm scheinbar gut gefallen und auch Idee danach Grasen zu gehen fand er gut.
Ich hoffe seine Müdigkeit verschwindet jetzt auch wieder und gebe ihm testweise Leinöl. Durch die Impfung hat sich die Müdigkeit noch verstärkt und ich ärgere mich, dass ich nicht dran gedacht habe die Impfung noch etwas zu verschieben aber mir war auch wichtig, dass die Zähne kontrolliert werden.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Nicht so ganz auf der Höhe

Zur Zeit sind wir (Flip, Aquino und ich) nicht so ganz auf der Höhe.
Mich hat eine Erkältung erwischt, so dass ich erst einmal flach lag und jetzt noch mit meiner heiseren Stimme kämpfe.
Flip ist seit ca. 1-2 Wochen total schlapp und unlustig. Ich vermute es liegt an den Wetterwechseln und dem Fellwechsel und werde mal Dr. Buyle fragen ob er einen Tip hat was man ihm geben könnte (evtl. Leinöl oder so?). Gestern hatte ich Mühe ihn ca. 20 Minuten im Longierzirkel zu bewegen. „Unmotiviert“ ist gar kein Ausdruck und als ich ihn dann zurück zur Koppel gebracht habe, ist er auch direkt am Zugang stehen geblieben und hat sich zum Grasen nicht mal zur Herde wegbewegt.
.. na ja und Aquino hat seit ein paar Tagen einen dicken Fuß, den wir jetzt mal drei Tage angießen um zu sehen ob es damit besser wird. Da er so puschelige Füße hat, haben wir nicht gleich gesehen, dass er eine Verletzung am Fesselgelenk hat, in die evtl. etwas Schmutz gekommen ist. Lahmen tut er nicht und der Fuß ist nach der Bewegung etwas dünner daher hoffen wir, dass wir es mit dem Angussverband hinbekommen.

Sonntag, 7. Oktober 2007

Kinderbilder

Wir haben es heute auch endlich geschafft die Fotos einzuscannen, die ich von Flips schweizer Familie geliehen bekommen habe.
Da ich sie Euch nicht vorenthalten will, stelle ich hier auch ein paar rein:
Flip als kleines Fuchsfohlen, mit seiner Mama, Fiona (die blonde Stute) und den Schwestern Felici
a und Frisbee und an der Kutsche bei einer Veranstaltung in Avenches.

Von hier aus nochmals danke, dass ich mir die Bilder leihen durfte denn auch wenn ich Flip jeden Tag in natura sehen kann, freue ich mich sehr über die alten Bilder!)

Ausritt am 07.10.07

Heute haben wir mal wieder einen größeren Ausritt (2,5 Std.) gemacht. Wie man sieht, hatte ich gute Vorsätze und wollte heute mal wieder selber auf Flip reiten aber nach einer Weile sind wir dann doch wieder umgesessen, da Flip mit mir mal wieder langsam rumgeschlichen ist und plötzlich wieder guckiger wurde. Auch wenn ich versucht habe entspannt zu sitzen, hat er immer geschaut welche Gespenster im Wald mich wohl beunruhigen könnten.
Als wir dann umgessen waren, ist er wieder mit gespitzen Ohren vorneweg maschiert und beim Galopp zeigte sich seine Lebensfreude mal wieder in ein paar Bocksprüngen.
Heute wurden wir ganz oft von Fußgängern gefragt, ob Flip ein Schweizer ist, da er heute sein Schweiz-Ohrenmützchen getragen hat. Eine Fußgängerin sagte zu einem anderen, dass es Freiberger seien; sie hat es entweder so erkannt oder an meinem Aufnäher, den ich in Avenches gekauft habe.
Eine andere Spaziergängerin fragte uns, ob Aquino ein Fohlen bekommen würde. Na ja, das Winterfell trägt halt etwas auf, gell Aquina? ;-)
Auf dem Rückweg sind uns dann noch Anja Gr. mit Walli und Lina mit Rosa begegnet aber die Jungs hatten Hunger und wollten heim.

Montag, 1. Oktober 2007

Zurück aus dem Urlaub

Leider ist unser Urlaub vorbei aber wir können auf schöne, erlebnisreiche Tage in der Schweiz zurückblicken.
Der National FM war, wie letztes Jahr, schön und wir haben viele tolle Vorführungen und sportliche Leistungen bewundert. Egal, ob Dressur, Springen, Terathlon, Gymkana, Springen, Stübben Derby, Kutschen…. die Fribis haben überall eine gute Figur gemacht.
In Avenches haben wir auch gleich mit unserem Besuch der 4-beinigen Familienmitglieder von Flip und Barni begonnen und Flips Halbbruder „Harding“ (s. Foto mit mir in der Box) und Barnis Opa „Nestor“ angeschaut.
Am Sonntag Abend sind wir dann nach Mervellier zu unserem gemütlichen Quartier gefahren und haben gleich abends noch Flips Züchter, Mutter und Schwestern kennengelernt. Die ganze Familie 2-beinig und 4-beinig (die zwei braunen Damen sind seine Schwestern und die nette Blonde ist seine Mutter) ist supernett und wir haben die Zeit mit Ihnen sehr genossen. Von hier aus nochmals vielen Dank, dass ihr Euch so nett um uns gekümmert habt und Euch so viel Zeit für uns genommen habt!!!! Gerne kommen wir Euch wieder besuchen!
Ein absolutes Highlight war, dass Lotti mit uns ca. 2 Stunden mit der Kutsche gefahren ist und Tine und ich am Schluss sogar selber an die Leinen durften. Das war ein Erlebnis!
Besonders gefreut hat mich auch, dass ich sehen konnte mit wem und wo Flip aufgewachsen ist und auch einige Fotos „vom kleinen Flip“ zum Nachmachen mitbekommen habe. Er hatte es echt gut und ich werde mich weiter bemühen, dass er kein Heimweh bekommt.
Wir haben dann auch noch Barnis Züchter besucht und gesehen wo er aufgewachsen ist. Leider waren wir etwas enttäuscht, dass seine Mutter und die anderen Stuten sowie die Fohlen ziemlich ungepflegte Hufe hatten und der Stall für den Winter ein ziemlich dunkles Loch war. Im Sommer haben die Pferde allerdings 30 ha Weiden was natürlich klasse ist (bzw. noch schönes wäre wenn der Stacheldraht und die Algen in der Tränke nicht gewesen wären).
Damit Tine nicht ganz deprimiert ist, haben wir uns noch auf die Suche nach Barnis Vater „Hautmont“ gemacht, den wir dann tatsächlich auf einer Koppel in Moutier gefunden haben und der ein echter Prachtkerl ist.
Auch hier haben wir wieder nette Leute kennengelernt, die uns ihr Freiberger gezeigt haben (unter anderem 2 Halbschwestern von Barni) und wurden freundlich aufgenommen… auch wenn wir das eine Fohlen nicht kaufen wollten.
Von Mittwoch bis Sonntag waren dann Tine und Detlef noch bei uns wir haben auch bei uns noch ein paar nette Tage gehabt bevor der Alltag uns wieder eingeholt hat.
Tine und Kay sind zusammen ausgeritten (überflüssiger Weise hat Flip Tine auf dem Heimweg abgeworfen, was total überflüssig war; ja Lotti, scheinbar so wie Du es im Video vorgemacht hast), sie waren im Daimermuseum und am Samstag Abend waren wir dann in Marbach beim H.G.-Winkler-Abend.
Alles in allem war es ein schöner Urlaub, der wie immer, zu kurz war.

Mittwoch, 12. September 2007

Gute Besserung, Nick!

Von hier aus GUTE BESSERUNG an Nick, der seit ca. 2,5 Wochen immer wieder Fieber hat und jetzt zur Überwachung in der Klinik ist. Wir hoffen, dass bald klar ist was er hat und er dann gut behandelt werden kann und schnell wieder auf die Hufe kommt !!!!

Keine besonderen Vorkommnisse

Nachdem in letzter Zeit nicht besonderes passiert ist (zum Glück) oder unternommen wurde, habe ich länger nichts mehr in den Blog geschrieben.
Es ist alles beim Alten, die Pferde sind anständig… na ja, Flip ist recht gut drauf weil es kühler wurde und teilweise sehr windig ist und muss daher etwas öfter laufen gelassen werden.
Neulich ist er mit Amica in der Halle gelaufen aber er hat es nicht geschafft sie mit seinem Übermut anzustecken. Sie lief unbeirrt gemütlich Trab und wenn er sie in den Po gezwickt hat, musste er schauen, dass er keinen Huf abbekommt.
Apropos Hufe: Unsere hinteren Eisen klappern schon wieder ziemlich obwohl erst 4, 5 Wochen rum sind seit dem letzten Schmiedtermin. Flip dreht hinten beim Laufen so, dass er damit die Eisen auseinanderdrückt (ja soetwas geht). Da dann die Schenkel innen über den Huf herausstehen, tappt er zu allem Überfluss innen drauf und zieht die Eisen nach unten.
Da ist jetzt Jojos Erfindungsgabe gefragt denn auf Dauer können wir ja nicht einen 4-Wochen-Rhythmus beim Beschlagen ausmachen. Ich wäre dafür die Eisen hinten zuzumachen damit sie nicht auseinandergebogen werden können. Mal sehen was Jojo nächste Woche sagt.
Was gibt’s es sonst zu berichten? Wir haben ab Montag 2,5 Wochen Urlaub! Die meiste Zeit sind wir hier aber Ende nächster Woche fahren wir mit Tine und Detlef nach Avenches zum National FM und im Anschluss zu Flips und Barnis Züchtern. Da wird bestimmt toll, hoffen wir mal, dass das Wetter mitmacht!

Mittwoch, 29. August 2007

Libelle

Morgen ist es genau ein Jahr her, dass ich Libelle über die Regenbogenbrücke gehen lassen mußte.
Flip hilft mir zwar über Trauer um sie weg, aber vermissen tue ich sie trotzdem noch sehr und denke häufig an sie.
Bei jedem Regenbogen, den ich sehe, wünsche ich mir, dass sie am anderen Ende auf der ewigen Koppel grast und ausgelassen (ohne Schmerzen) herumtoben kann und ich sie vielleicht doch einmal wiedersehe.
Es ist gut, dass die beiden so unterschiedlich sind.
Jeder hat seine Qualtäten und sie können und müssen nicht gegeneinander konkurrieren.
Es ist zwar nicht mehr ganz als wäre es erst gestern gewesen aber vergessen werden ich sie nie!

Zwischenbericht

Am Dienstag war Tanja bei uns und hat mit uns bzw. hauptsächlich Kay und Aquino Respektsübungen gemacht.
Kay war ja beim ersten Mal nicht mit dabei und hat daher einige Tips bekommen, die ich schon kannte und mit Flip in den letzten 2 Wochen geübt hatte. Aquino muss lernen schneller zu reagieren und Kay, dass auch er aufmerksamer ist und schnelleren Gehorsam von Aquino verlangt.
Flip war an dem Abend nicht fit. Er hatte gar keine Lust zu zeigen wie gut wir geübt hatten (das nennt man auch Vorführeffekt) und war so lätschig, dass wir sogar Fieber gemessen haben (zum Glück hatte er aber kein Fieber). Wir haben in trotzdem in Ruhe gelassen denn bei ihm gab es auch keinen direkten Handlungsbedarf.
In zwei Wochen werden wir Tanja wieder treffen und dann mal einem "Join-Up" mit Aquino machen. Mal sehen wie das läuft.

Heute bin ich ohne Sattel mit Flip eine Runde draußen gewesen denn ich hatte gerade ein gutes Gefühl im Bauch und keine Lust selber zu laufen. Das hat Spaß gemacht.
Flip wollte mal umdrehen und Richtung Heimat laufen aber ich habe ihn wieder "auf Spur" gebracht und dann hat er sich überzeugen lassen, dass wir noch ein Stück weiterreiten.
Als Jugendliche mit Mopet und Fahrrad über den Feldweg geheizt kamen, bin ich dann aber abgestiegen und heimgelaufen. Wir sind noch in den Longierzirkel gegangen und haben etwas Übergänge geübt und er hat schön auf Stimme und Körpersprache reagiert. Aus dem Schritt Angaloppieren war neu für ihn und man hat sehen können wie er darüber nachgedacht hat. Meistens hat er zum Angaloppieren den Hintern gelupft und ist eher in den Galopp gehüpft.
Weil er gut mitgemacht hat sind wir noch eine Runde um den Stall gelaufen und haben es dann gut sein lassen.
Hier noch ein Bild des "Empfangskomitees" als wir auf dem Rückweg am Laufstall ankamen.