Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 29. Juli 2007

Flip ist doch ein Süßer!


Nachdem ich neulich bei Anja gesehen habe wie gut Flip laufen kann, wurde ich schon ganz neidisch und habe mir vorgenommen doch mal ernsthafter zu reiten. Am Freitag habe ich bei Eli Reitstunde gehabt und siehe da, es hat gut geklappt d.h. auch Eli war mit uns zufrieden. Flip ist ordentlich angaloppiert (auch wenn ich etwas Mühe habe ihn im Galopp zu halten), wir haben den Zirkel auf Anweisung verkleinert und auch die Lenkung ging ganz gut.
Am Samstag und Sonntag waren Kay und ich dann mit den Pferden ausreiten und auch da war Flip ganz brav ... MIT MIR DRAUF !!!! Ich bin am Samstag nur ein paar Mal abgestiegen als ich mich nicht mehr so wohl gefühlt habe und heute zwischendurch gar nicht! Ich sage "zwischendurch" denn nach 1 3/4 h im Schritt und Trab sind wir heute umsgesessen, da wir Mittagessenhunger bekamen. Flip läuft mit mir so langsam, dass wir uns entschlossen haben, umzusitzen um zügiger nach Hause kommen (wir wurden schon von Fußgängern überholt). Er scheint irgendwie auf mich aufzupassen oder ich verunsichere ihn so, dass er langsam macht, ich weiß es nicht. Ich sehe es mal als Rücksicht an und bin optimistisch dass wir uns bald auch in normaler Geschwindigkeit durch das Gelände bewegen.

Freitag, 27. Juli 2007

Fahrt mit dem Hänger


Zu erwähnen ist noch, dass unsere Jungs super in den Hänger eingestiegen sind und auch brav gefahren sind. Da sie von Üben wußten, dass es im Hänger immer leckeres Futter gibt (und Kay dem Herrn Aquino eine Hand voll Gras vor die Nase gehoben hat) sind sie ruckzuck dringestanden. Lediglich als alles Gras und Heu verputzt war und sie anden heruntergefallenen Rest nicht drankamen, haben wir sie gehört.
Rückzus haben wir sie gleichzeitig und neben Amica verladen denn wir hätten die drei Pferde, die sich als feste Herde fühlen, schlecht trennen können.
(Mein dicker "G´li" hat brav gezogen auch wenn es ihm mit den dicken Jungs im Hänger am Berg etwas warm wurde. Er durfte dafür sogar in der Scheune parken damit sein Verdeck nicht durchsuppt. Hierfür bin ich Kaupps echt dankbar)

Kurzbericht vom Reitwochenende in Neunuifra

Letztes Wochenende waren wir zu acht bei Pfalzgrafenweiler und haben ein Ausreit-Wochenende gemacht.
Wir haben auf dem schönen Wälderhof gewohnt und wurden bestens versorgt. Chicco, Krümmel, Geronimo und Mia standen in Boxen und Flip, Aquino, Amica und Tänzer in einem kleinen Laufstall mit Unterstand. Da es auch häufig regnete war der Unterstand auch kein Luxus, jedoch durfte nicht immer jedes Pferd ins Trockene, da Aquino als Chef teilweise für sich mehr Platz beansprucht hat.
Die Ausritte klappten eigentlich ganz gut (bis auf einen Ausritt als die Gruppe im Trab ziemlich auseinander fiel und vorallem Flip dann schlecht zu bändigen war). Wir daher mussten am Nachmittag mit ihm und Aquino (Tänzer kam auch mit) nochmals alleine eine Runde drehen damit Flip wieder runter kam und zivilisiert lief.
Da die Pferde unterschiedlich von der Art , Größe, der Kondition und der Geschwindigkeit laufen, war es nicht immer ganz einfach das passende Tempo zu finden, was leider auch zu Unstimmigkeiten geführt hat. Am Sonntag war der gemeinsame Ausritt aber klasse und alle kamen gut mit ohne sich ständig beeilen zu müssen.
Der Traum vom Pferd hinter dem Haus, hat sich als etwas ungemütlich herausgestellt denn wenn man es nicht gewöhnt ist die Pferde immer zu hören, schläft man doch etwas unruhig (ich jedenfalls). Flip hat z.B. mit dem Tränkekübel randaliert, sie haben sich den Schlauch unter dem Zaun in den Auslauf gezogen, einfach Langeweile, Hunger, Durst oder was auch immer bekommen… und dann hieß es: Regensachen anziehen und nach dem Rechten schauen.
Alles in allem war es ein schönes Wochenende !!!!

Montag, 16. Juli 2007

Testritt für Pfalzgrafenweiler


Da wir nächste Woche zu acht ein Reitwochenende machen, haben wir uns am Freitag getroffen und überlegt was wir mitnehmen müssen ...das war ein lustiger Abend und es verspricht ein ebenso lustiges Wochenende zu werden! Gestern haben wir dann einen Testausritt für Pfalzgrafenweiler gemacht und sind zu siebt ausreiten gewesen. Leider konnte Andrea nicht kommen aber Margit R., Biggi und Karin sind mit den Hängern rübergefahren und dann ging es in der Hitze in den Wald.
Aquino hat sich mal wieder wenn es die Großen Angst bekamen an die Spitze der Gruppe gesetzt und ist an den "Gefahren" easy vorbeigelaufen. Flip fand die Sache schon aufregender und war "ziemlich gut drauf" d.h. da ihm der Trab zu schnell war, wäre er gerne galoppiert und außerdem hätte er auch sooo gerne die ganzen fremden Pferde beschnuppert. Da Kay ihn beides nicht machen ließ, bockte er teilweise um seinen Frust loszuwerden.
Ob wir nächstes Wocehnende nicht besser in kleineren Gruppen ausreiten sollten, müssen wir mal sehen denn acht Pferde sind schon eine Menge und wenn davon 3-4 am besten vorne laufen wollen/sollten damit sie brav gehen, wird es evtl. etwas schwierig. Mal sehen wie es nächstes Wochenende läuft!
Alles in allem lief es echt gut und bis auf die Hitze, die Hitzigkeit von Flipi und die Bremsen war es ein gelungener Ausritt.
Das Gruppenfoto gleicht eher einem modernene Aquarell denn Aquino wollte lieber grasen und blieb nicht still genug stehen.

Lucky und Lucy


Am Wochenende haben wir Lucky und Lucy zum ersten Mal zusammen gelassen!
Am Anfang (auf dem Gras) flogen zwar die Fetzen aber nach und nach wurde es besser. Damit sie nicht zu viel Gras fressen haben wir sie nach einer Stunde in den Stall im Garten gesetzt. Das war nicht gut, denn Lucky scheint es als sein Revier zu sehen und so musste die Kleine ca. 3 Stunden im Häuschen sitzen und wurde sofort wieder zurück gejagt wenn sie rauskommen wollte.
Wir haben sie dann gegen Aband in den neuen 150x70cm Stall im Haus gesetzt und siehe da, dort lief alles super und mittlerweile sind sie ein Herz und eine Seele!!!!

Mittwoch, 11. Juli 2007

Motivationstief o.ä.


Seit ca. einer Woche ist Flip irgendwie unleidlich d.h. es ist schwer zu beschreiben aber sein Verhalten hat sich etwas verändert und er scheint irgendwie unausgeglichen. Er ist im Umgang zwar brav aber er macht z.B. beim Trensen das Maul schlecht auf, schuppst einen… und beim Reiten ist er ziemlich unmotiviert,hat keine Lust mitzuarbeiten und ist wenig kooperativ.
Wir verstehen nicht so ganz woher seine Unzufriedenheit kommt aber Anja sagte, dass er auch im Laufstall verändert ist und wohl zur Zeit eventuell versucht seine Rangplatz zu verbessern. Gestern hätte er auch Stress mit Aquino gehabt aber der hatte keine Spuren davon (vorgestern hat Flip allerdings einen Biss am Hals gehabt). Irgendwie scheint er gerade zu testen wo sein Platz ist.
Ich denke daher, es wäre nicht schlecht wenn mir Marianne mal zeigt wie sie Ihre Respektsübungen mit Nick macht denn am Respekt hapert es bei Flip (und Aquino). Vielleicht können wir das Austesten wer der Chef ist und (auch beim Reiten) das Sagen hat, damit klären.
Marianne, wie sieht es bei Dir aus, hättest Du mal Zeit für uns?
Mal sehen, ob auch unser Pfalzgrafenweiler-Ausreit-Wochenende nächste Woche die Laune der Pferde und Motivation zur Mitarbeit wieder verbessert.

Dienstag, 10. Juli 2007

Verladetraining




Da das Verladen unserer Jungs bei unserer letzten Tour zum Bodenabreitskurs nicht ganz so gut lief wie gedacht (hinzus ist Aquino 3 x von der Rampe galoppiert und rückzus ist Flip 4x wieder ausgestiegen bevor die Trennwand zu war) haben wir mit den beiden geübt.
Aquino hatte beim ersten Mal überhaupt keine Lust einzusteigen. Kay hat ihn erst gemütlich rumschnuppern lassen und wollte dann, dass er einsteigt. Da wir aber nicht zielstrebig reinliefen, wie er es gewohnt ist, dachte er evtl. dass Kay es nicht ernst meint und weigerte sich. Er hat wieder seine typische „ich drehe den Kopf zur Seite und renne los“- Taktik angewandt und stürmte mit Kay am Strick davon. Kay fing ihn wieder ein und scheuchte ihn daraufhin in der Halle, in der Hoffnung, dass Aquino feststellt, dass es im Hänger doch bequemer gewesen wäre. Ob ihm das klar wurde, wage ich zu bezweifeln. Wir haben jedenfalls recht lange gebraucht und Aquino wurde immer sturer (Angst hat er definitiv nicht!) und war nachher so beleidigt, dass er sogar nur mit Zureden Karotten entgegennahm.
Am Sonntag haben wir ihn mit Futter reingelockt und mussten feststellen, dass das doch die zuverlässigste Art ist ihn ohne Theater einzuladen. Diese Taktik zieht bei ihm am besten!!!
Danach kam Flip.
Er ist an beiden Tagen (wie schon in der Vergangenheit) erst einmal vor dem Hänger stehen geblieben, hat geschnuffelt und wollte dann vorbeilaufen. Das macht er immer ca. 2-3x und dann geht er wenn man ihm zuredet und einen Klaps auf den Po gibt rein. Dieses Mal waren wir aber auch darauf gefasst, dass er evtl. wieder die Karotte schnappt und rausläuft. Kay hat ihm, als er ausparken wollte einen kleinen Klaps gegeben und er blieb brav drin, wo auch er Karotten und Müsli fressen durfte.
Das Fazit des Trainings lautet klar: Mit Futter geht’s am besten!
Eine Woche später haben wir erneut geübt. Aquino war zwar nicht begeistert aber er ist dann als er das Futtereimerchen gesehen hat schnell reingelaufen. Flip ist als er Aquino beim Fressen gesehen hat dann auch ohne Zögern ruckzuck eingestiegen. Juhu!!!!
Wir hoffen jetzt, dass die beiden den Hänger mit Futter verbinden und auch zukünftig brav einsteigen. Üben werden wir trotzdem weiter damit es zuverlässig gut klappt.
Wir waren neulich jedenfalls ganz erfreut wie gut es geklappt hat!!!!

Sonntag, 1. Juli 2007

Was wir so in letzter Zeit gemacht haben







Da bei uns im Büro das Internet im Moment nicht tut, mußte der Blog bis zum Wochenende warten.

Da wir ja Ende Juli nach Pfalzgrafenweiler fahren, haben wir mit Flip und Aquino Verladetraining gemacht. Weil das eine längere Geschichte ist, werde ich dazu noch extra unsere Erfahrungen berichten (Post folgt bald). Kurz gesagt, sind die beiden relativ gut eingestiegen, aber wir müssen noch etwas üben, bis es richtig gut klappt. Die zweite Erkenntnis lautet: "Mit Futter geht es am besten!"

Wir waren ein paar Mal ausreiten (bei einem Ausritt bin ich auf Flip geritten und immer mal wieder auf- und abgestiegen, wenn mein Bauchgefühl sagte, dass es jetzt reicht; er war aber wirklich brav). Ich bin aber froh, dass wir immer Pferdewechsel machen können, bis ich so weit bin, dass ich entspannt auf Flip ausreite.

Dann haben wir die Jungs in der Halle bewegt d.h. wir haben erst beide frei bei uns laufen lassen wie so eine Art Freiheitsdressur. Sie sollten sich auf den jeweiligen Zweibeiner konzentrieren und sind artig und frei neben uns hergelaufen (Schritt und Trab), rückwärts gerichtet... Danach durften sie zusammen laufen und auch das lief gut. Sonst war es oft so, dass Flip, der immer vorne laufen muss (das will Aquino so) langsam gemacht hat, bis Aquino ihn in den Po zwickt, was er dann als Gelegenheit nutzte den Hintern zu lupfen und rumzububeln. Da das aber bei den Jungs ausarten kann, mögen wir das nicht so gerne. Das konnten wir neulich aber gut klarmachen und sie sind ganz artig gewesen.
Den Pferden hat es Spaß gemacht mal nicht geritten zu werden und uns auch.

Gestern haben wir großen Fototermin im Stall gehabt denn ich habe zu Weihnachten einen Gutschein für ein Portrait von Flip bekommen. Frau Rücker-Weininger, von der ich ein ganz tolles Buch ("Vom Leben auf dem Land") habe, hat die Pferde fotografiert, und wir haben versucht die 4-Beiner ins rechte Licht zu rücken.
Wir haben auch einige Fotos von Libelle rausgesucht und sie wird mir bis Weihnachten auch ein Studienblatt von Libelle machen (darauf bin ich ganz besonders gespannt.
Wir müssen sagen, dass schon die Fotos prima aussehen.
Die Jungs fanden die Fotografiererei etwas komisch, haben aber schön in die Kamera geschaut, obwohl oder vielleicht weil die restliche Herde schon auf der Koppel war.

Neues aus dem Norden



In der Zwischenzeit war im Norden bei Rinteln ein Feribergertreffen, von dem mir Tine und Detlef Fotos von Flips Schwester Rosi geschickt haben.
Ich finde sie sieht Flip schon ähnlich. Für das Gruppenbild wurde die arme Rosi vom Mittagschlag geweckt und war scheinbar noch ziemlich müde.
(Wenn wir bei uns gegen 14 Uhr im Stall auftauchen, ist bei unseren Pferden auch nichts los, da schlafen alle)

Kays Eltern waren bei Kays Oma bei Hannover und haben bei der Gelegenheit Tine, Detlef und Barni besucht. Ich hoffe wir schaffen es auch bald mal wieder hoch zu fahren/fliegen.