Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 25. November 2007

Abwechslung ist gefragt

Nachdem das Wetter langsam nicht mehr so schön ist, müssen wir überlegen wie wir unseren Pferdchen Abwechslung bieten denn Flip schätzt es gar nicht mehrere hintereinander Tage in der Halle geritten zu werden.
Man kann schon davon ausgehen, dass seine Motivation am dritten Tag stark nachgeläßt.
Am Mittwoch stand z.B. von Silja im Büchlein: "Heute war es wunderschön! Er reagierte auf die kleinste Hilfe sofort" aber am Donnerstag hatte er schon keine Lust mehr am Zügel zu gehen. Wir haben ihn dann nach 25 Minuten (während Kay mit Aquino weitergeritten ist) frei laufen lassen und ihm zur Abwechslung ein Cavaletti aufgestellt. Das hat ihm Spaß gemacht auch wenn er etwas aus der Übung schien (ein großes Springpferd wird er wohl nie). Leider hat das seiner Arbeitslaune für meine Reitstunde Freitag trotzdem nicht auf die Sprünge geholfen, denn er war in der Reitstunde gar nicht bei der Sache. Er hatte nur Augen für einen Isländer, der mit uns in der Halle war und den er nicht kannte, daher mußte dauernd staunend dem kleinen Tölter zuschauen. Er läßt sich eh sehr schnell ablenken, so auch wenn viele andere Pferde bei der Bodenarbeit dabei sind. Wir müssen also daran arbeiten, dass er sich trotzdem konzentriert. Mal sehen wie wir das schaffen.
Zweimal ist er dann noch durchgestartet weil er irgendwas hinter der Halle gehört hat, denn auch seine Nerven sind zur Zeit nicht so gut. Weil er schreckhafter geworden ist, versuchen wir an den Wochenenden immer (sofern das Wetter nicht total mies ist) mit den Pferden auszureiten. Gestern gab es da auch Einiges zu schauen denn auf der normalen Schrittrunde wird zur Zeit gebaut und den Bagger fand er am Freitag schon aus der Ferne sehr gefährlich. In Begleitung von Aquino war es aber halb so wild, er schaute etwas aber ging dann doch, nach anfänglichem Prusten, brav weiter. (Wenn ich allerdings draufgesessen wäre, wären wir vermutlich beide zeimlich nervös geworden).
Es gibt also für Flip und mich noch viel zu tun und zu üben.

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