Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Montag, 30. Juni 2008

Kommentare

Ich habe gerade auf Anregung der "Nickli-Mama" testweise wieder Kommentare freigegeben (für Nutzer mit Google-Konten oder wie das heißt). Ich weiß zwar nicht genau wer jetzt alles Kommentare abgeben darf aber ich hoffe das klappt und bleibt virenfrei!
Einfach mal probieren, denn ich fände es schon nett wenn man wieder Kommentare abgeben könnte!

Sonntag, 29. Juni 2008

Der erste Monat ist jetzt dann rum

Jeder, der die letzten Fotos gesehen hat, hat sich gewundert wie sportlich Flip ist ... ich auch! Flip und Sammy spielen wohl täglich mit großer Ausdauer und nehmen auch immer gerne angebotenes Spielzeug wie Bälle, Pilone, Baumstämme und Teile der Flattervorhänge in ihr Spiel auf. Man könnte den ganzen Tag zuschauen.
Neulich habe ich gesehen wie Sammy die Pilone zu Aquino getragen hat um auch ihn zum Spielen aufzumuntern. Da es aber heiß war er und er gerade Mittagsschlaf gehalten hat, hat er sich nur zum kurzen Hin-und Herschwenken animieren lassen woraufhin Sammy wieder zu Flip lief, der gleich wieder zur Stelle war. Am Freitag durfte Flip mit Sammy in der Halle rennen, was klasse war, denn ich war von einer Erkältung ziemlich platt. Die beiden haben sich darüber so gefreut, dass sie mit überhöhter Geschwindigkeit in die Kurve gingen und Sammy ausgerutscht und unter die Bande gerutscht ist. Schier wäre Flip auch nicht mehr hochgekommen und noch auf ihn geflogen. Zum Glück ist nichts passiert und die beiden liefen völlig unbeeindruckt weiter.
Gegen später kam dann ein Sattler zu Petra. Er hat auch unsere beiden Jungs angesehen, da Aquino ja schon lange einen neuen Westernsattel bekommen soll und auch ich mir wahrscheinlich einen zum Ausreiten zulegen werde.
Das nächste Projekt heißt also: neue Westernsättel für die Jungs.
... und dann wird das Projekt "Aquino wird eingefahren" in Angriff genommen. Georg hat sich netter weise bereiterklärt uns dabei (mit Flips Unterstützung) zu helfen, da auch die Ausfa
hrt, die wir neulich mit Flip unternommen haben, toll geklappt hat.
Heute war Karin da und wir haben einen schönen Ausritt mit ihr und Angi in den Seewald gemacht, da eine Hängerfahrt mit Aquino und Flip in den Gebersheimer Wald noch verfrüht wäre. Sie leben sich zwar gut ein aber noch sind sie nicht ganz gefestigt und da war es gut, dass Karin mit Chicco zu uns kam. Chicco fand das, glaube ich, auch ganz interessant mal neue Gegenden zu sehen.
Nach dem Ausritt waren die Pferde noch auf der Koppel, wo sich Flip erst einmal genüßlich gewälzt hat und dann noch ein paar Happen im Liegen gefuttert hat, bevor er sich wieder aufgerappelt hat.
Die Jungs fühlen sich schon ziemlich wohl und finden langsam auch ihren Platz in der Herde und wie schon im alten Stall scheint Aquino für dominate Stuten anziehend zu sein. Im Moment steht Cabrada ziemlich auf ihn. Mal sehen wie lange das so bleibt.

Sonntag, 22. Juni 2008

Flip und Sammy

Zu diesen Bildern muss man nicht viel schreiben. Da haben sich zwei Halbstarke gesucht und gefunden.


Sonntag, 15. Juni 2008

Man hab ich einen tollen Bub!

Heute hat sich Kay mit drei anderen zum gemeinsamen Ausritt verabredet.
Da es für Aquino mal ganz gut ist etwas ohne Flip zu unternehmen und weil Kay seinen Dicken gerne mal wieder selber draußen reiten wollte, habe ich Flip erst mal bei den anderen auf der Koppel gelassen.
Wie Kay nachher sagte, waren sie ca. 2 Stunden zügig unterwegs und Aquino hat gut mit den anderen mitgehalten. Bei Flip hätte Kay etwas Bedenken, gehabt wenn die Gruppe unruhiger ist, da er sich dann gerne mal aufregt und bockt oder hibbelig wird.
Anfangs wäre ich schon ganz gerne mitgegangen aber Flip soll lernen auch in größeren Gruppen ruhig mitzulaufen und das wäre heute in neuem Gelände mit Pferden, die er noch nicht so gut kennt, nicht so gut gewesen.
Als die Pferde dann von der Kpppel reinkamen, hatte Mele gerade Zeit und wir haben Flip mal ihr Geschirr anprobiert und geschaut, ob ihm das Haflinger-Kutschengeschirr passen würde.
Da alles gut gepasst hat und er bei der Anprobe ganz gelassen blieb, haben wir ihn mal an der Kutsche schnuppern lassen und ihn dann schließlich mal testweise eingespannt.
Da auch das gut geklappt hat, sind wir eine Runde mit ihm um den Hof gefahren und ich bin neben ihm hergelaufen. Das hat er ganz lieb gemacht und es schien ihm so zu gefallen, dass wir uns zum nächsten Schritt gewagt haben und mit ihm eine Runde über die Felder gefahren sind. Anfangs bin ich noch nebenher gelaufen aber er hat das so souverän gemacht, dass ich dann auch aufgesessen bin.
Das war ein Gefühl!!! Ich bin ganz schön stolz wie toll das mein Flipi macht und wie ruhig Mele an die Sache ranging. Ganz ohne Hektik sind wir gemütlich gefahren als wäre Flip täglich vor der Kutsche. Echt klasse! Lotti, Du hast recht, das macht er prima!
Ob wirklich alle Freiberger das Fahren im Blut haben, werden wir auch mal mit Aquino testen, Flip macht es (nach doch recht langer Zeit, in der er nicht vor der Kutsche lief) jedenfalls echt gut.

Pferdefußball

Gestern fand im Stall nach dem gemeinsamen Koppelabäpfeln ein Fußballspiel mit den Pferden statt.
Nach einem kurzen Warmspielen (nicht alle Pferde haben schon vorher Fußball gespielt) wurden zwei Manschaften gebildet und etwas gekickt (Flip und Aquino haben dabei für die Schweiz gespielt :-)).
Es lief total gut und allen 2- und 4-beinigen Beteiligten (es waren immerhin, glaube ich, 9 Spieler) hat es total Spaß gemacht. Vorallem Aquino, der sich für Hallensport sonst nicht begeistern kann war voll dabei und Kay mußte ihn kaum antreiben. Ein Tor entstand indem Aquino mit dem Ball unter dem Bauch durch das Tor lief. Er verhedderte sich dabei zwar irgendwie und saß plötzlich auf dem Ball aber er blieb total cool und alle waren froh, dass der Ball stabil genug war sein Gewicht zu halten.
Danach haben alle zusammen noch eine Schrittrunde über die Felder gemacht.
Es war wieder mal ein richtig netter Nachmittag!

Samstag, 14. Juni 2008

Langsam lebt sich auch Aquino ein.

Mittlerweile sind die Pferde tagsüber (immer noch unter Aufsicht) in der Herde und sind nur noch zum Schlafen in den Eingewöhnungsboxen.
Flip hat sich schon sehr gut in die Gruppe eingefügt und spielt viel und heftig vor allem mit dem gleichaltrigen Sammy. Er hat langsam raus vor welchem Pferd er besser weicht und die Herde ist langsam wohl auch nicht mehr so aufgeregt wenn Flip und Sammy rumraufen. (Auf dem Foto links ist er mit dem Chef zu sehen, auf dem rechten Bild steht Aquino rechts bei der Herde)
Aquino hat sich dagegen noch etwas schwer getan bzw. tut sich noch etwas schwer und wir haben das Gefühl, dass er „noch nicht richtig angekommen ist“. Er scheint keine Ruhe gefunden zu haben denn seine Aufgabe Flip zu beschützen, war für ihn stressig weil Flip sich gar nicht beschützen lassen möchte. Er scheint irgendwie zu befürchten, dass er von Flip getrennt wird und hängt daher sehr an ihm.
Da die Stuten eine nach der anderen rossig werden, verändert sich die Situation wer mit wem klarkommt täglich. Freya stand oder steht z.B. auf Flip aber sie wurde wiederum von Selina beschützt d.h. die 4 kreiselten immer umeinander bis Selina kurzzeitig in die Box gebracht wurde um sich abzuregen. Jetzt ist Selina auch rossig und blubberte neulich Aquino an…
Es scheint sich langsam aber immer besser einzuspielen, Aquino ist nicht mehr so grummelig und scheint sich doch evtl. auch mit einem niedrigeren Herdenplatz zufrieden zu geben.
Wir werden mal schauen, dass er auch mit anderen Pferden ausreiten gehen kann damit er neue Freunde findet und nicht so auf Flip fixiert ist. Neulich sind sie zu dritt draußen gewesen und als sie zum Putzplatz gingen, ist Flip voraus gegangen und Aquino hat auf Jim Knopf gewartet. Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen.
Gestern hatte ich das Gefühl Aquino würde doch gerne andere Pferdefreunde finden und knabberte ganz vorsichtig an Freyas Mähne. Auch die Ohren waren gestern nicht mehr ständig nach hinten geklappt und er schien sich etwas zu entspannen.
Mal sehen wie die Eingewöhnung weiterläuft.

Montag, 9. Juni 2008

Die erste Woche ist rum ...

... und unsere Jungs gewöhnen sich weiterhin (unter Aufsicht) gut ein.
Gestern sind wir mit den Pferden unter der Autobahn durch und zum Seewald geritten. Die Unterführungen waren kein Problem und die Pferde waren ganz brav.
Aquino hat den Wald gleich erkannt denn dort war er zu Talhofzeiten auch ausreiten. Wir haben ihn dann mal entscheiden lassen wo wir hinreiten sollen und er wäre zum Talhof gelaufen. Als wir umdrehen und in die andere Richtung reiten wollten, fand er erst blöd aber als wir wieder auf der anderen Seite der Autobahn waren, lief er wieder zügiger.
Heute war Flip das erste Mal den ganzen Tag mit der Herde zusammen und es hat scheinbar sehr gut geklappt. Bis auf ein paar Stuten, die ihn nicht mögen, kommt er wohl gut klar. Er hat viel mit Sammy und den anderen Pferden gespielt und sich mit Vorliebe mit den Baumstämmen, die im Hof liegen beschäftigt. Die hebt er mit den Zähnen hoch, läßt sie fallen und schiebt sie durch die Gegend. Vielleicht ist an ihm ein Rückepferd verloren gegangen?
Aquino mußte heute aber wieder in die Box denn er hat noch nicht so gutgetan. Offensichtlich möchte er dort gerne Chef werden und läuft daher viel grummelig und mit angelegten Ohren herum und macht klar, dass man ihm aus dem Weg gehen soll. Nur vor Stardust, dem Chef, hat er wohl noch Respekt.
Da in Münchingen besseres Wetter war als in der Umgebung durfen die Pferde heute eine Stunde auf die Koppel. Nach den vielen Regentagen hatten sie scheinbar viel Spaß und sind eifrig rumgaloppiert.
Als ich Flip am Abend mit Sammy in der Halle laufen lassen wollte, war der von dem aufregenden Tag ganz geschafft und wollte sich gar nicht mehr viel bewegen, was für das erste gemeinsame Rennenlassen auch nicht schlecht war, denn man merkte, dass sie sich noch nicht so gut kennen und einschätzen können.
Heute Nacht schläft Flip in einer Notbox da die Eingewöhnungsbox für ein anderes Pferd, das Huflederhautentzündung hat, gebraucht wird. Das scheint Flip aber nicht zu stören. Er hat die Box gleich untersucht, Stroh gefuttert und mit den vorbeikommenden Pferden geschnuppert.

Samstag, 7. Juni 2008

Einstand

Nachdem sich unsere Pferde schon ganz gut eingelebt haben (sie dürfen morgens und abends schon realtiv lange mit der Gruppe mitlaufen), haben wir heute mit Kaffee und Kuchen unseren Einstand im Stall gegeben.
Die Sektbegrüßung der Pferde fand ja schon nach unserer Ankunft statt, was für uns so nett wie neu war.
Es kamen außer Reitern aus unserem neuen Stall auch noch einige alte Freunde aus gemeinsamen Talhofzeiten und aus Gebersheim um zu schauen wo die Jungs jetzt wohnen bzw. wie sie sich bisher eingelebt haben.
Wir haben uns sehr gefreut, dass doch eine recht große Gruppe zusammengekommen ist und besonders hat uns gefreut, dass wir gleich ein Stall-Shirt geschenkt bekommen haben (was wir als Zeichen aufgenommen haben, dass wir jetzt auch dazugehören :-)) . Auch Anjas "Abschiedsbrief" war total nett, auch wenn wir uns hoffentlich nicht aus den Augen verlieren werden.
Der heutige Tag hat wieder gezeigt, dass Stallfreundschaften lange halten können, denn vom Talhof sind wir immerhin auch schon über 4 Jahre weg. Wir sind mittlerweile alle relativ verstreut in verschiedenen Ställen, haben zum Teil die nächste Generation Pferde aber der Kontakt ist nicht abgerissen.... und das bleibt auch hoffentlich so!

Donnerstag, 5. Juni 2008

Wie es so mit der Eingewöhnung klappt

Flip darf morgens ohne Aquino mit der Herde rumlaufen und spielt wohl viel mit den anderen Wallachen. Gestern ist ihm das Spiel mit Sammy wohl zu heftig geworden (so was gibt es scheinbar auch) und da ist er dann in den Freßständer gelaufen, was wir alle ganz gut fanden.
Abends darf Aquino zur Herde und Flip bleibt entweder derweil in der Box oder wir haben ihn rausgenommen damit Aquino nicht so auf ihn fixiert ist. Am Dienstag hat sich Flip total aufgeregt, dass Aquino zu den anderen darf und er am Putzplatz stehen muss aber gestern war er schon viel ruhiger.
Auch Aquino nimmt das Ganze jetzt ruhiger und wälzt sich immer ausgiebig im Sand oder Stroh. Er scheint in der Herdenrangfolge aber gleich weit oben einsteigen zu wollen und zeigt sich auch bei den Chefs nicht sehr unterwürfig. Auch Frau Gehring muss immer wieder genauer zeigen, dass sie der Chef ist, aber da sie das sehr geschickt macht, kappiert er das recht schnell und wir hoffen, dass er das Testen wie weit er gehen kann, zügig einstellt.
Wir hoffen auch, dass die Pferde sich in der Herde schnell neue Freunde suchen damit sie nicht so an einander kleben und sie nach und nach doch zusammen rausgelassen werden können. Das wird aber noch etwas dauern denn sie sind schon sehr aufeinander fixiert.
Alles in allem klappt die Eingewöhnung der Jungs besser als wir gedacht haben, was das Resultat des enormen Einsatzes von Gehrings ist, die ihre Herde ganz genau kennen und wissen wie welches Pferd einzuschätzen ist!
Wir sind gespannt wie es weiterläuft!

Dienstag, 3. Juni 2008

Der zweite Tag

Gestern habe ich mir einen Tag freigenommen um nach den Pferden zu sehen.
Die Pferde waren morgens beim Futtern wohl unauffällig und standen in den Fresständern als wären sie schon ewig dort. Damit Aquino nicht wieder die Stange rausreißt, wurde ihm mittels Anticken mit einer Gerte signalisiert, dass die Stange respektiert werden sollte. Das hat wohl geklappt.
Morgens war ich mit Flip in der Halle um habe ihn laufen lassen und ihm Zeit gegeben sich alles anzuschauen. Da Aquino in der Box war, gab es viel Gewieher aber auch bei unserem kleinen Spaziergang war Flip ganz brav.
Aquino habe ich nur in der Box besucht und ihn nicht rausgenommen, da ich mir nicht sicher war, ob er mich womöglich über den Hof zieht um Flip zu suchen.
Mittags kam ich nochmal rüber um zu helfen die beiden auf die Koppel zu der Herde zu führen. Sie sind zügig aber anständig runtergelaufen und haben ganz kurz ein paar Happen Gras geschnappt, sind dichter zur Herde getrabt und haben dann dicht beieinander gegrast.
Immer wieder kam ein Pferd zum Schnuppern, Aquino verteidigte Flip etwas aber es lief ganz harmonisch ab. Die anderen Pferde waren nicht sehr interessiert an den beiden aber fast alle haben mal einen Blick auf die zwei geworfen. Sie waren dann 3,5 Stunden (in der Hitze draußen, was auch nicht zu großen Rennerei motiviert hat) und waren alle ganz froh danach wieder in den Stall zu dürfen.
Abends war Flip nach dem Futtern mit allen Pferden bis auf 3 und Aquino bei der Gruppe und hat das wohl gut gemeistert. Aquino fand das nicht lustig und randalierte daher in der Box. Kay hatte etwas Mühe im klarzumachen, dass Flip ihn nicht als Beschützer braucht und er sich nicht so aufführen soll. Durch die Aufregung lief er aber fleißig und zügig in der Halle während ich mit Flip erst draußen und dann in der Halle (denn auf dem Nachbarhof fand eine Feuerwehrübung statt) gelaufen bin. Aquino regte sich auch nicht auf als ich Flip in den Stall gebracht habe, während er in edr Halle geritten wurde. Wir denken daher, dass er bald merken wird, dass Flip in der Nähe ist und es keinen Grund zu Aufregung gibt.
Heute früh war Flip wohl mit allen Pferden des Laufstalls draußen im Stall, hat viel mit den Wallachen gespielt, ist gestiegen und schien sich gut zu vertragen. Als er dann zu übermütig wurde, ist er aber wohl artig mit in die Box gegangen. Aquino war da schon schwerer ruhig zu halten. Er regte sich wohl ziemlich auf, ließ sich aber wohl doch einschüchtern und merkte, dass er nicht der Chef ist.
Die ganze Art wie die Pferde eingeliedert und behandelt werden, ist echt toll und sie werden wirklich nicht aus den Augen gelassen wenn es brennzlig werden könnte (sie waren auch, trotz der Hitze, auf der Koppel die ganze Zeit unter Beobachtung!).
Heute Abend schaue ich, dass ich gleich nach dem Büro rüberfahre, Flip außer Sicht schaffe und Aquino so mal die Chance hat, ohne Flip die anderen Pferde kennen zu lernen. Mal sehen wie das klappt.

Sonntag, 1. Juni 2008

Der erste Abend

So, jetzt sind wir aus dem Stall zurück.
Flip findet das alles doch aufregender als Aquino, der die neue Umgebung (entgegen unserer Befürchtungen) recht gelassen hinnimmt. Vorallem wenn die anderen Pferde aus der Sicht laufen und er Aquino wiehern hört, regt sich Flip auf. Sobald sie zusammen sind, ist dann wieder alles besser und Aquino gibt ihm Sicherheit.
Eigentlich wollten wir abends die Pferde noch etwas mehr bewegen aber wir haben den beiden doch nur kurz die halboffene Reithalle gezeigt denn dann durften sie zusammen den Laufstall erkunden während die anderen Pferde in den Fresständern waren.
Aquino hat Flip immer vorgeschickt und ist ihm dicht gefolgt. Als dann Flip durch die Flattervorhänge ging und die Fresständer und Frau Gehring mit Futtereimern gesehen hat, parkten die beiden gleich zum Futtern ein.
Als probeweise die Stangen hinten zugemacht wurden, hat sich Flip damit recht schnell abgefunden aber Aquino drückte mit etwas Anlauf so dagegen, dass sich die Befestigung löste und er raus konnte.
Danach durften sie wieder etwas rumlaufen und es wurde immer mal ein Pferd dazugelassen. Flip ist bei der ganzen Stallerkundung so von der Neugierde getrieben, dass er teilweise gar nicht merkt wann es brennzlig werden könnte und da Aquino ihm immer dicht auf den Fersen ist, ist der Rückzug eventuell versperrt.
Wir sind alle nicht so sicher, ob man die beiden nacheinander eingewöhnen sollte denn Aquino scheint Flip von den anderen Pferden fernhalten zu wollen oder will ihn evtl. verteidigen.
Mal sehen wie es sich in den nächsten Tagen entwickelt.
Morgen dürfen die zwei wahrscheinlich abends mit den anderen auf die Koppel ... ein nächster aufregender Schritt!