Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Samstag, 14. Juni 2008

Langsam lebt sich auch Aquino ein.

Mittlerweile sind die Pferde tagsüber (immer noch unter Aufsicht) in der Herde und sind nur noch zum Schlafen in den Eingewöhnungsboxen.
Flip hat sich schon sehr gut in die Gruppe eingefügt und spielt viel und heftig vor allem mit dem gleichaltrigen Sammy. Er hat langsam raus vor welchem Pferd er besser weicht und die Herde ist langsam wohl auch nicht mehr so aufgeregt wenn Flip und Sammy rumraufen. (Auf dem Foto links ist er mit dem Chef zu sehen, auf dem rechten Bild steht Aquino rechts bei der Herde)
Aquino hat sich dagegen noch etwas schwer getan bzw. tut sich noch etwas schwer und wir haben das Gefühl, dass er „noch nicht richtig angekommen ist“. Er scheint keine Ruhe gefunden zu haben denn seine Aufgabe Flip zu beschützen, war für ihn stressig weil Flip sich gar nicht beschützen lassen möchte. Er scheint irgendwie zu befürchten, dass er von Flip getrennt wird und hängt daher sehr an ihm.
Da die Stuten eine nach der anderen rossig werden, verändert sich die Situation wer mit wem klarkommt täglich. Freya stand oder steht z.B. auf Flip aber sie wurde wiederum von Selina beschützt d.h. die 4 kreiselten immer umeinander bis Selina kurzzeitig in die Box gebracht wurde um sich abzuregen. Jetzt ist Selina auch rossig und blubberte neulich Aquino an…
Es scheint sich langsam aber immer besser einzuspielen, Aquino ist nicht mehr so grummelig und scheint sich doch evtl. auch mit einem niedrigeren Herdenplatz zufrieden zu geben.
Wir werden mal schauen, dass er auch mit anderen Pferden ausreiten gehen kann damit er neue Freunde findet und nicht so auf Flip fixiert ist. Neulich sind sie zu dritt draußen gewesen und als sie zum Putzplatz gingen, ist Flip voraus gegangen und Aquino hat auf Jim Knopf gewartet. Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen.
Gestern hatte ich das Gefühl Aquino würde doch gerne andere Pferdefreunde finden und knabberte ganz vorsichtig an Freyas Mähne. Auch die Ohren waren gestern nicht mehr ständig nach hinten geklappt und er schien sich etwas zu entspannen.
Mal sehen wie die Eingewöhnung weiterläuft.

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