Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 8. Februar 2009

Hannover, Hufeisen und "das kleine Schwein"

Nachdem ich jetzt schon immer wieder angesprochen wurde, dass der Blog nicht aktualisiert ist, hier mal die Kurzfassung der „Ereignisse“:
Letztes Wochenende waren wir in Hannover und haben einen Besuch bei Kays Oma und bei Tine und Detlef gemacht.
Barni (der Freiberger) ist mittlerweile ein riesen Fribi geworden und dürfte ein Stockmass um die 1,68 m (!) haben. Da sein Kumpel, Macho zur Zeit nicht so gut zu Fuß ist, lebt er von ihm im Laufstall abgetrennt und vermisst seinen alten Spielkamerad und Chef, Jason. Da der fehlt und es auf Grund von Eisglätte und gefrorenem Boden schwierig ist ihn zu bewegen, ist er zur Zeit ziemlich grell und unausgelastet. Weil er bei Tine teilweise beim Spaziergang gestiegen ist, hat ihn am Wochenende mal Kay geführt. Er war ziemlich unter Spannung aber durch flottes Laufen „kam er wieder runter“ und im Anschluss haben wir ihn auf der Koppel kurz rennen lassen damit er seinen Power los wird. Schon beim Spaziergang am Sonntag war er dann wieder in normalerer Form und zufrieden.
Auf der Heimfahrt sind wir noch bei Regina und Heiner (vom Förderverein) vorbeigefahren und haben deren 6 Freiberger gezeigt bekommen. Auch bei ihnen ist zur Zeit wegen Eisglätte Winterpause angesagt und die Pferde können nur stundenweise in einen überdachten Auslauf. Da haben wir unsere Pferde Glück, dass wir eine Halle haben und sie sich mal austoben können.
Am Mittwoch hatten wir Hufschmied. Flip hat hinten etwas „veränderte“ Eisen bekommen, auf deren Innenseite die Schenkel reduziert wurden damit die Kraftverteilung mehr außen liegt, denn er streift teilweise mit den Hufen innen am Kronrand. Mal sehen, ob es davon besser wird.
… und dann haben wir noch den Tierarzt gebraucht denn Flip hat einen wunden Bauch, da er sich oft den Bauch anpinkelt. Er fährt den Schlauch zum Pinkeln nicht aus und dann verklebt das Fell, mal kann ihn nicht richtig waschen wenn es Minusgrade hat und jetzt haben wir den Mist! Wie man ihm klarmachen kann, dass er ausfahren muss, wissen wir nicht. Es liegt auch nicht daran, dass der Schlauch dreckig wäre sondern daran, dass wir ihm (im alten Stall) beibringen mussten dass er beim Eintreten in den Stall zuerst pinkelt damit er nicht in den Fresständer macht. Da er ein Leckerli bekommen hat wenn das geklappt hat, muss es jetzt immer schnell schnell gehen und so passiert sowas. Außerdem ist er teilweise, glaube ich, zu faul auszufahren und es stört ihn nicht wenn er nass wird. So ein Ferkel! Wer also einen Tipp hat wie man ihm beibringen kann immer auszufahren, nur her damit!

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