Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Montag, 23. März 2009

Schnupperkurs Fahren

Am Wochenende waren Kay und ich mit Petra und Manne beim Fahrschnupperkurs in Kraichtal.
Es hat großen Spaß gemacht und wir haben einen guten Einblick in die Fahrerei bekommen.
Marianne von Nick war dort im April 2007 auch schon und hat damals (16.04.07) einen ausführlichen Beritt im Nickli-Blog geschrieben. Eigentlich müsste ich jetzt fast nichts mehr dazu ergänzen, denn es lief bei uns ganz ähnlich ab.
Schön, war, dass wir einen privaten Kurs zu viert hatten, was die Sache noch netter gemacht hat. (Jenny ist leider kurzfristig ausgefallen… sie hat echt was versäumt).
Am Samstag Morgen haben wir uns beim Kutscherfrühstück gestärkt, geplaudert und in gemütlicher Runde Einiges über Benno von Achenbach gehört und die erste Theorie gelernt. Sabine S. ist danach mit uns in die Geschirrkammer gegangen, wir wurden über die verschiedenen Anspannungen und Geschirrteile informiert und durften dann am Fahrlehrgerät die Leinenhaltungen üben. Das war gar nicht so einfach denn nur allzu schnell sind die Hufeisen, die als Gewichte am Leinenende hingen, unterschiedlich hoch gehangen obwohl wir das Leinenmaß nur verlängern oder verkürzen wollten… in dem Fall wären wir aber noch dazu abgebogen. Nachdem wir die verschiedenen Griffe geübt haben, durften wir nach dem Mittagessen die Pferde unter Anleitung einschirren und dann ging es mit der Kutsche (und der Spanieldame Emely) durch den Ort. Was alles so einfach klingt, war aber in der Umsetzung für uns ziemlich kompliziert. In dem Ort sind die Straßen sehr eng und es ist allerhand viel los gewesen. Wir hatten daher unsere liebe Müh um parkende Autos herum zu navigieren, Traktoren auszuweichen, und uns nicht von allen möglichen Dingen (Sportplatz, bellende Hunde…) ablenken zu lassen, während die Pferde auf kleinste (gewollte und ungewollte) Hilfen reagierten.
Am Sonntag sind wir nach dem Frühstück und einer kurzen Wiederholung des Gelernten auch gleich wieder „auf die Pferde losgelassen worden“ und unter Anleitung und manchmal auch tatkräftigem Eingreifen von Gernot auf Feldwegen herumgefahren. Wie er später sagte, haben wir uns alle ganz gut angestellt und er hat Hoffnung, dass aus uns ordentliche Fahrer werden könnten. Nun ja, wir fühlten uns sehr geschmeichelt aber sind uns ganz sicher, dass es bis dahin ein sehr langer Weg ist
Auch am Sonntag haben uns die Goldi und Aronne gezeigt, dass man immer bei der Sache sein muss, die Leinen anständig halten muss (mir sind sie öfters aus der Hand gerutscht und die Kutsche hat beschleunigt), rechtzeitig bremsen sollte, nicht ausversehen mit der Peitsche ans Pferd kommen sollte und immer voll konzentriert sein muss. Zurück auf dem Hof haben wir dann noch Kutschenkunde gemacht damit wir zukünftig wissen auf was man achten muss wenn man in den Fahrsport einsteigen möchte.
Es war ein tolles Wochenende, bei dem ganz kompakt alles Wichtige zum Thema Fahren gehört haben.
Nun werden wir überlegen in welchen Schritten es bei uns weitergeht, ob wir uns zum Fahrkurs und später Fahrabzeichen anmelden, wo, wann und ob Aquino eingefahren werden soll und was wir uns dann für eine Kutsche zulegen sollten, mit welcher Art Geschirr (Brustblatt oder Kumt)…..
Wenn wir dieses „Projekt“ in Angriff nehmen, kommt Einiges auf uns zu!
Nachtrag:
Hier noch ein kleines Rätsel: Was haben wir am Sonntag (vom Pizzaservice) gegessen?
(Auflösung rückwärts: inollenac)

1 Kommentar:

moorea hat gesagt…

Hallo Silvia,

nun hat euch das Fahrfieber also auch gepackt. Ich würde ja zu gerne mit Nick fahren, aber wenn ich nur daran denke, was man dazu alles braucht und was man alles lernen muss, wird mir ganz schwindelig. Außerdem müsste dann ja auch noch eine Kutsche, das Geschirr etc. irgendwo untergebracht werden................

Na ja, ich werde mal beobachten, wie das bei euch weiter geht ;-)