Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Montag, 30. Mai 2011

Was für ein Tag!

Hier kommt der Kurzbericht des gestrigen Tages der eigentlich ganz entspannt geplant war aber dann viel mehr Aufregung mit sich brachte als gewünscht. Zum Glück ging alles gut aus ….. und nein, ich habe vom spannendsten Teil keine Bilder und auch keinen Film!!!!!!!!!!!
Also so war´s:
Maike und ich sind mit Flip und Winni um 10 h mit dem Hänger Richtung Hofgut BiScha gefahren da wir einerseits mal wieder mit den Pferden Hänger fahren üben wollten und uns die erste und letzte Etappe des Ausritts (je ca. 30 min im Schritt) sparen wollten.
Nach kleineren Diskussionen ist Flip zu Winni in den Hänger gestiegen und bei Henning angekommen standen die beiden total ccol auf dem Hof und wir konnten unseren Ausritt um den Golfverein und Richtung Schwieberdingen starten. Da wir uns dort nicht so auskannten, war das Ganze ein kleiner Abenteuerritt und wir mussten uns den Weg suchen. Die Pferde fanden es auch ganz spannend aber waren im Großen und Ganzen (bis auf Flips ständige Grasfressattacken) brav. Wer mich kennt, weiß, dass ich trotzdem lieber immer wieder abgesessen bin. Nach 2 Stunden im Schritt, Trab und Galopp kamen wir wieder bei Henning auf dem Hof an, haben die Pferde auf eine abgegraste Koppel gestellt und im Schatten gemütlich Kuchen gegessen und was getrunken. Bis hier lief alles prima!
… dann wollte Flip nicht in den Hänger steigen und hat nach einer Weile beschlossen, dass er von dem Ort des Unbehagens lieber abhaut und ist im vollen Galopp bis nach Hause in den Stall gerannt. Henning hat die Verfolgung mit dem Fahrrad aufgenommen, ich habe schnell mit Maike Winni aus dem Hänger raus, den Hänger abgehängt und bin mit dem Auto los. Matze und Cori und Walter haben sich von unserem Stall aus auf die Suche gemacht und da Flip hauptsächlich auf den Wegen blieb, die wir sonst nach Hause reiten, haben wir ihn auch schnell entdeckt. Das heißt aber nicht, dass er sich einfangen ließ! Über Straßen, die große Brücke, den Kreisverkehr … ging es im vollen Galopp und lediglich beim (Fehl-)Signal des Bahnübergangs bremste er und schlug den Weg parallel zur Bahnlinie ein um den nächsten Bahnübergang zu nehmen. 2x hätte ich ihm den Weg fast abschneiden können (zum Glück fahre ich ein geländetaugliches Auto) aber er rannte weiter bis er sich erst am Stall von Walter einfangen ließ.
Das ist ein Erlebnis, dass keiner braucht, nur weiche Knie verursacht, en Adrenalinspiegel hochtreibt … aber ich bin sooo froh dass nichts passiert ist!
Am Spätnachmittag ist Flip übrigens mit Futter gelockt („hmm, schmeckt das lecker!“) ohne Probleme in den Hänger gestiegen bevor er dann müde und leicht lahmend als Letzter auf die Koppel lief!
Was für ein Tag!

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