Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Donnerstag, 18. August 2011

Abendritt

Da es heute so heiß war, kamen einige von uns später in den Stall und so konnten wir spontan einen lustigen, gemeinsamen Ausritt machen.


Der Ritt sieht zwar auf den meisten Fotos nach einem ruhigen Ritt aus aber er wurde nicht umsonst "Therapieritt"genannt. Wer uns gesehen und gehört hat, weiß warum :-) ... aber unsere begleitenden "Erwachsenen" (?) haben ja aufgepasst und alle Jogger, Radler, Fußgänger ... waren rechtzeitig gewarnt ("ACHTUNG! JOOOOOOOGGER! RAAAAAAADLER! ALLE RECHTS/LINKS!") und haben sich über die muntere Truppe gefreut.
Mannes Frage des Abends:
"Woran erkennt man einen freundlichen Jogger?"
-> An den Flliegen zwischen den Zähnen! :-)

Dienstag, 16. August 2011

Die kurze Zeit der Stoppelfelder

Am Freitag war ich mit Maike und Winni verabredet um mit den Pferden die Stoppelfelder zu „erobern“. Im Gegensatz zu Winni, kannte Flip Stoppelfelder nicht so gut und fand es anfangs seltsam, dass wir nicht auf den Wegen blieben, dann stupfte es an den Füßen… Winni hingegen war bei Betreten der Felder immer schon voller Vorfreude, so dass Flip langsam auch dämmerte, dass die Dinger mit Spaß verbunden sein könnten. Meine bisherige Sicherheit, dass ihm am Ende des Feldes die Puste ausgeht, habe ich ja seit seinem „Henning-Heimgalopp“ nicht mehr, daher blieb Winni sicherheitshalber und um eventuelle Wettrenngelüste zu unterbinden, etwas hinter uns. Es lief aber alles gut und hat uns allen Spaß gemacht auch wenn Flip zwischenzeitlich mal einen „Energieschub“ hatte und ich auf dem nächsten Feld, als gar nichts war, meinen „heimatfernen“ Zügel verloren habe und plötzlich abbog (wie das ging, weiß ich immer noch nicht).
Am Wochenende hat Kay dann Flip versorgt (weil ich zum Irland-Nachtreffen in F war). Auch er hat die Gelegenheit für einen Stoppelfeldausritt mit Winni genutzt und am Samstag war wieder ein Handpferderitt mit Aquino auf dem Programm (im Büchlein stand, dass die beiden selbst im Galopp Zeit haben zu Bubeln, na prima!).
Als ich dann gestern alleine mit ihm ausgeritten bin, war er nicht so sehr begeistert. Erst vom Futter wegholen, dann alleine ohne Kumpel raus und dann schooooon wieder Stoppelfeld??? Sein Bedarf war gestern jedenfalls gedeckt und das Stoppelfeldende nur mit gutem Zureden im Galopp zu erreichen.

Dienstag, 9. August 2011

Ernsgaden

Am Samstag waren Kay und ich in Ernsgaden bei einer Zuchtschau für Freiberger, bei der wir an der Fohlenbeurteilung und den Feldtest für 3-jährige Freiberger zugeschaut haben.
Bei den Fohlen war klar, dass alle unsere Freibergerfreunde eigentlich die kleine Galine als Siegerin gewählt hätten denn sie ist einfach eine total süße Maus.
Auch der Feldtest, vom dem man schon so viel gehört hat, war interessant live zu sehen. Er ist eine schweizer Prüfung für 3-jährige Fribis, bei der der Körperbau, das Verhalten (Hufe geben, Ohren anfassen, Schreckhaftigkeit…) getestet werden um den guten, ausgeglichenen Charakter der Rasse zu zeigen. Außerdem werden die Pferde im Reiten und Fahren beurteilt, wobei auch dabei das Verhalten wichtig ist und durch Bewertung, ob das Pferd sich ruhig anschirren lässt und an „gefährlichen Dingen“ vorbeigeritten werden kann, benotet wird. Abends gab es dann noch ein kleines Schauprogramm, bei dem eine Quadrille der Feldtestteilnehmer gezeigt wurde (mit welchen 3-Jährigen kann man sowas machen, wenn sie erst kurz unterm Sattel sind? Schon cool), 2 Hengste gezeigt wurden und ein Mädchen gesprungen ist (s. Bild).
Es war ein schöner Tag (so sonnig, dass man sich oftmals in den Schatten flüchten musste, weil man die Hitze gar nicht mehr gewöhnt ist) und wir haben wieder einige netter Freiberger-Freunde getroffen und auch kennengelernt.