Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 14. April 2013

Das ging voll in die Hose!

Heute habe ich feststellen müssen, dass Flip leider doch nicht immer Nerven wie breite Nudeln hat.
Zuerst waren Jenny und ich mit Aquino und Flip spazieren und ich habe Flip per Langzügel laufen lassen um für die neue Kutschensaison zu üben. Das ging auch soweit ganz gut bis ich dann als wir zurück kamen, nicht rechts in den Stall sondern links in die Halle wollte. Schon da haben wir etwas „diskutieren“ müssen. In der Halle habe ich ihm dann 2 aneinander gebundene Motorradreifen per Longe an den Longiergurt gemacht und wollte ihn damit führen. Wozu? Nun ja, ich überlege schon eine Weile wie er seine Löcher, die er beim Laufen lassen macht, selber wieder zumachen könnte. Da er eingefahren ist, ging ich davon aus, dass es kein Problem sein dürfte, ihn etwas ziehen zu lassen – das hatte ich falsch gedacht!!!!  
Als wir losliefen, hat Flip die Reifen bemerkt, sich erschreckt, hat sich losgerissen  und ist daraufhin mit den Reifen hinter sich herwedelnd durch die Halle gerannt. Nicht nur Flips Adrenalin war oben! Es hat ein Weilchen gebraucht bis ich ihn mit Hilfe von Meli und Jenny wieder einfangen konnte und dann noch bis er sich wieder beruhigte. Ich habe ihm, der sonst vor so gut wie nichts Angst hat, die Reifen gezeigt, sie vor ihm hergezogen (das ist soweit ok und interessant), neben ihn (oha, das ist schon seltsam!) und hinter ihm gezogen (nee, nee, das mag er nicht).
Dann durfte er beim Freilaufen mit Gayana Dampf ablassen und die Löcher habe ich im Anschluss (mit den doch recht schweren Reifen) glatt gezogen, während er große Augen gemacht hat und ihm das Ganze immer noch suspekt war.
Das werden wir wohl gaaanz langsam wieder von Neuem starten und mal schauen, ob er sich nicht doch an die Reifen gewöhnt und später diese Arbeit selber ausführt. Bis dahin recheln wir wohl weiter selber L  

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