Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Freitag, 28. Februar 2014

Einführung in die Herde nach Flips Art

Ich hatte ja schon im letzten Post geschrieben, dass wir ein neues Pferd in die Herde bekommen.
Jetzt ist es da und wie immer waren wir alle gespannt wie das mit der Integration in die Herde klappt (noch dazu wo ja gerade die Koppel nicht geöffnet ist, über die es natürlich noch etwas einfacher geht).
Ich sage Flip schon immer, dass er brav sein soll und sich aus Streitereien am besten raushalten soll.... und er scheint es wohl zu beherzigen, denn ich habe heute als Aufmunterung (eines sonst "durchwachsenen Tages") diese Email mit den beigefügten Fotos von Anja bekommen:

 Hi Silvia,
das macht Flip so morgens mit den neuen Pferden.... Er hat Forrest am Halfter mehrmals über den ganzen Auslauf geführt. :-) Nette Zirkusvorstellung!

Liebe Grüße, Anja

Flip scheint also im wahrsten Sinne des Wortes den Neuen gut in die Herde einzuführen ;-)

Sonntag, 23. Februar 2014

Lebenszeichen

Eigentlich gibt es bei uns gerade keine Neuigkeiten (das kann sich vielleicht heute Nachmittag  ändern wenn ein neues Pferd einzieht) aber ich dachte, ich gebe mal ein Lebenszeichen von mir.
Es ist ja immer spannend wie die Herde auf ein neues Pferd reagiert aber was Flip angeht, so ist er meinst erfreut neue Kontakte zu knüpfen (außer es kommt einer wie Eddie damals, was wir ja nicht hoffen wollen). Flip verträgt sich eigentlich mit den meisten Pferden und so hat er auch in Darino einen neuen Freund gefunden, mit dem er gerne schnuppert wenn wir an seinem Paddock vorbeikommen. Besonders gefreut hat er sich aber als er neulich den Freiberger kennenlernen durfte, der zu uns zur Reitstunde anreist. Natürlich habe ich erst gefragt, ob er mal schnuppern darf (Karin fand es unmöglich an fremden Pferden schnuppern zu lassen aber das ist eben die Einstellung einer Boxen-Pferd-Besitzerin) und da die Besitzer sagte, dass auch ihr Fribi sehr gerne neue Kontakte schließt und jedem die Nase entgegenstreckt , haben wir sie sich bekanntmachen lassen.  Die beiden schienen sich auch auf Anhieb zu mögen und so sind diese netten Bilder (rechts) entstanden.

Ich hatte doch berichtet, dass Flip so gerne hinten an der Wand in der Sonne döst. Bei schönem Sonnenwetter muss man ihn gar nicht lange suchen, da nimmt er dort eigentlich immer ein Sonnenbad.  
Mittlerweile haben wir auch festgestellt, dass Flip an dieses Sonnenplätzchen marschiert wenn er uns kommen sieht, da er gemerkt hat, dass Jako und ich es nicht übers Herz bringen ihn von dort weg zu ziehen sondern dann eben etwas warten und notfalls zu ihm sitzen bis er munter ist. Das ist ein Kerl!
 

Gestern war ich mit Meike und Siena ausreiten und habe mal Petras Fellsattel ausprobiert weil unser Westernpad hinten am Rücken das Winterfell so abschubbelt. Das war gemütlich und mit den Bügeln kann man auch gut leichttraben. Erstaunlich fand ich nur, dass Sammys Gurt nicht mal ansatzweise zugegangen wäre, Flips Englischgurt auch nicht und wir Aquinos borgen mussten. Da hat wohl einer doch einen ganz schön kugeligen Bauch.

Sonntag, 9. Februar 2014

Hier noch Montis Gähn-Grimassen :-)





Siesta am Vormittag

Heute war ich mit Kay auf 10:30h zum Ausreiten verabredet. Als ich Flip im Stall nirgends entdecken konnte, war mir schon klar, dass er sicher an seinem Lieblingsplatz hinten an der Wand im Sand in der Sonne steht und döst…. und so war es dann auch.
Offensichtlich war gerade Vormittages-Siesta und er hatte keine Sprechstunde. Da Kay noch nicht da war und Flip als ich ihm das Halfter angezogen habe und ihn ermuntern wollte zum Putzplatz zu laufen, einfach die Augen wieder zu gemacht hat, habe ich mich zu ihm in die Sonne gesetzt und gewartet. Nach kurzer Zeit gesellte sich auch Monti zu uns, der nach lustigem Grimassenschneiden auch einschlief.
 (Die Bilder zeige ich Euch in einem extra Post) 
Als Kay dann auftauchte, war Schluss mit der Ruhe, ich schnappte noch schnell ne Schoki (Anni hat da ein gutes Gespür wann sie nötig ist) und wir sind zu einem Sturm-Ausritt in den Seewald aufgebrochen. (Auf dem Heimweh hagelte es sogar leicht)
Da es letzte Nacht auch schon so stürmisch war, vermute ich, dass Flip (und bestimmt auch der Rest der Herde) nicht gut geschlafen hat, was der Grund sein könnte warum Flip so unausgeschlafen und etwas guckig war.
Weil Aquino nicht so gut zu Fuß war, konnten wir nur sehr wenig traben und beließen es bei einem gemütlichen Schrittausritt.
Flip wäre zwar am liebsten gleich galoppiert und machte beim Antraben schon einen kleinen Freudenhüpfer aber nach ein paar Meter war klar, das Aquino nur Schritt laufen wollte. Ich dachte, Flip könnte sich trotzdem etwas mehr bewegen und wollte alleine mit Flip vortraben oder auch galoppieren aber ohne seinen Aquino hatte Flip gar keine Lust. Er bremste sofort ab als er merkte, dass Aquino nicht mit kam und war auch nicht wirklich (ohne große Diskussionen, auf die ich widerrum keine Lust hatte) zu überreden vorwärts zu gehen. So blieb es eben bei einem gemütlichen Sonntagsritt.

Sonntag, 2. Februar 2014

Da bin ich wieder

Nachdem das Wetter teilweise doch ziemlich kühl wurde, sind auch die Pferde etwas munterer geworden und es ist mit Flip gerade nicht mehr so zäh wie beim letzten Post. Ich versuche ja auch ihm Abwechslung zu bieten und wir reiten nicht stumpf jeden Tag in der Halle. Er darf oft frei laufen, wir machen Parelli, gehen spazieren, reiten aus...
So wie er aber vorhin Lauras Hänger beschnuppert hat, würde er wohl evtl. auch gerne mal wieder irgendwohin fahren (mir tat ja der Tapetenwechsel von letzter Woche auch gut - nochmal danke dafür!) oder will er nur in den Hänger stehen, weil es drin immer etwas Leckeres zu futtern gibt? Ich weiß nicht so genau.
Heute früh war ich jedenfalls schon im Stall und habe Flip nach einer Nieselregenrunde mit Jenny und Aquino (hätte ich aus dem Fenster geschaut und gesehen, dass es regnet, wäre ich erst mal im Bett geblieben) in der Halle bewegt.
Es war richtig gut und wir waren fleißig, was bedeutet, dass Flip gut und locker lief und es trotz der Tatsache, dass nur ich ins Schwitzen kam, Spaß machte. Danach habe ich noch beim Unterricht von  Sandra mit Aneesha zugeschaut, während Flip neben mir stand und einnickte. Da Flip eigentlich überall schlafen kann, störte es ihn nicht, dass er noch in der Halle bleiben sollte und Aneesha fühlt sich eh wohler wenn sie nicht alleine in der Halle ist, wo doch hinten rechts im Eck immer wieder Pferdegespenster auftauchen und sie erschrecken.
Aneesha (eine nette, junge (4J.) Araber-Friesen-Mix-Stute) ist Flips neue Freundin d.h. sie findet ihn als großen Beschützer beim Ausreiten und auch sonst ganz toll und wiehert ihm wohl sogar hinterher wenn wir ohne sie weggehen. Er kann es nicht so gut zeigen (typisch Mann eben ;-) ) aber ich denke, nach seinen Reaktionen zu urteilen, kann er sie auch gut leiden. Immerhin himmelt sie ihn an anstatt rumzuzicken (das mögen doch alle lieber, oder?), schnuppert freundlich mit ihr und nimmt es gelassen wenn sie ihren Popo lupft wenn er sie freundschaftlich in den selben zwickt. Für Sandra ist es auch ganz praktisch wenn sich ihre Kleine an Flip orientiert, denn er ist ja doch meist ausgeglichen, freundlich (ihre Reitlehrerin sagte gerade er wäre ja „zuckersüß“) und strahlt Ruhe aus. Da das so gut passt, konnten wir gestern auch wieder einen schönen, entspannten Ausritt in den Seewald machen. Und wie das mit dem Freilaufenlassen in der Halle funktioniert wird Neeshi bestimmt auch bald verstehen. Bisher muss Sandra nämlich hin und wieder mitrennen damit sie sich bewegt J Dass wir für diesen Part Flip engagiert haben, hat sie noch nicht so ganz verinnerlicht. 
Gestern war ich abends übrigens noch Margit und Thomas im Stall in Renningen besuchen. Sie haben ihre beiden Pferde gerichtet und als es ans Reiten ging, wurde ich kurzfristig zum Warmreiten auf Dr. Doolittle gesetzt. Ich habe mich gefühlt, als würde ich das erste Mal auf einem Pferd sitzen. Echt seltsam! Er ist jetzt gar nicht so viel größer als Flip, nicht nervös oder sonst was  … aber ich musste feststellen, dass Reiten (vorallem auf fremden Pferden) eigentlich so gar nicht mein Ding ist. Vom Boden aus ist alles o.k. aber Draufsitzen muss nicht wirklich sein. Es ist ja immer nett gemeint, wenn man angeboten bekommt auf anderen Pferden zu reiten, aber ich bleibe meinem Flip ganz treu, denn auf keinem fühlt es sich so vertraut an wie auf ihm!