Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 9. Februar 2014

Siesta am Vormittag

Heute war ich mit Kay auf 10:30h zum Ausreiten verabredet. Als ich Flip im Stall nirgends entdecken konnte, war mir schon klar, dass er sicher an seinem Lieblingsplatz hinten an der Wand im Sand in der Sonne steht und döst…. und so war es dann auch.
Offensichtlich war gerade Vormittages-Siesta und er hatte keine Sprechstunde. Da Kay noch nicht da war und Flip als ich ihm das Halfter angezogen habe und ihn ermuntern wollte zum Putzplatz zu laufen, einfach die Augen wieder zu gemacht hat, habe ich mich zu ihm in die Sonne gesetzt und gewartet. Nach kurzer Zeit gesellte sich auch Monti zu uns, der nach lustigem Grimassenschneiden auch einschlief.
 (Die Bilder zeige ich Euch in einem extra Post) 
Als Kay dann auftauchte, war Schluss mit der Ruhe, ich schnappte noch schnell ne Schoki (Anni hat da ein gutes Gespür wann sie nötig ist) und wir sind zu einem Sturm-Ausritt in den Seewald aufgebrochen. (Auf dem Heimweh hagelte es sogar leicht)
Da es letzte Nacht auch schon so stürmisch war, vermute ich, dass Flip (und bestimmt auch der Rest der Herde) nicht gut geschlafen hat, was der Grund sein könnte warum Flip so unausgeschlafen und etwas guckig war.
Weil Aquino nicht so gut zu Fuß war, konnten wir nur sehr wenig traben und beließen es bei einem gemütlichen Schrittausritt.
Flip wäre zwar am liebsten gleich galoppiert und machte beim Antraben schon einen kleinen Freudenhüpfer aber nach ein paar Meter war klar, das Aquino nur Schritt laufen wollte. Ich dachte, Flip könnte sich trotzdem etwas mehr bewegen und wollte alleine mit Flip vortraben oder auch galoppieren aber ohne seinen Aquino hatte Flip gar keine Lust. Er bremste sofort ab als er merkte, dass Aquino nicht mit kam und war auch nicht wirklich (ohne große Diskussionen, auf die ich widerrum keine Lust hatte) zu überreden vorwärts zu gehen. So blieb es eben bei einem gemütlichen Sonntagsritt.

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