Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Samstag, 25. Oktober 2014

Ausritt und Kürbisse

Heute war ich erst mit Sandra ausreiten und danach war das traditionelle Kürbisschnitzen mit anschließendem Kürbissuppeessen im Stall.
Flip schien sich zu freuen, dass wir mal wieder ausreiten gingen (der wird sich umschauen denn wenn nun die Zeit umgestellt wird, reicht es nach dem Büro abends kaum mehr für einen Ausritt bei einigermaßen Helligkeit). Beim letzten Ausritt mit Sandra kam ich schon ziemlich verdreckt zurück und sah aus als wäre ich vom Pferd geflogen, denn Flip parkte mich unter einem Apfelbaum so dicht an den moosigen Stamm, dass alles Grün an mir hing. Heute waren zwar keine Spuren an mir zu sehen aber dieses Mal machte ich dafür einen unfreiwilligen aber langsamen Abflug weil er mich so unter den Ästen durchdrehte, dass mich ein Ast aus dem Sattel schob. Na super!
Ja, ich weiß, dass das anerzogen und unerzogen ist aber bei der Apfelernte ist er eben mit vollem Eifer dabei. Ich bemühe mich ja auch schon ihm klar zu machen, dass wir nur unter Bäume gehen wenn ich das will und, dass ich sage, wie weit und wie lange… der zweite Teil muss allerdings noch geübt werden. Über den Winter legt sich dieses Thema eh, denn Flip weiß natürlich, dass im Winter keine Äpfel am Baum hängen.
Ansonsten war es ein netter Ausritt, bei dem Neeshi ihre neuen Hufschuhe testlief und wir flott durch den Seewald trabten.
Im Stall hat Flip dann ausdauernd zugeschaut wie wir unsere Kürbisse schnitzten und später die Kürbissuppe gegessen haben und wäre gerne dichter dabei gewesen, was er hin und wieder durch Klopfen auf die Stangen kundtat und was natürlich auch nicht erlaubt ist. Er macht halt nicht immer was man ihm sagt…. Wenn dann aber Aquino den besten Ausguck auf die Stallaktivitäten in Anspruch nimmt (auch nicht unbedingt leise) verzieht er sich aber wohl oder übel in den Hintergrund oder geht Strohknabbern.

Hier mal drei der Schnitzwerke. Der mittlere Kürbis mit der Hexe ist übrigens meiner ;-) 

Sonntag, 19. Oktober 2014

JHV 2014

Hiermit melde ich mich aus dem Harz zurück.
Die diesjährige Jahreshauptversammlung wurde dieses Mal von Heidi und Danielle (und den Männern) ausgerichtet und, wie schon erwartet, war es ein schönes Wochenende mit viel Essen und relativ wenig Schlaf ;-) Sie hatten sich für uns ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht, das mit einem Willkommens-Grillen am Freitag Abend startete. Am Samstag waren wir dann bei einer Stadtführung durch Goslar und nachmittags haben wir eine Veranstaltung mit Westernreiten und Pferde-Menschen-Physiotherapie bekommen, bei dem die beiden mit Hasting und Vinnie vorritten und Bodenarbeit zeigten. Am Abend war dann der ganz offizielle Versammlungsteil und heute morgen nach einem zweiten Frühstück machten wir uns alle wieder auf den Heimweg.
Auf der Heimfahrt haben Kay und ich noch schnell wurde ein Abstecher zu unseren  Jungs gemacht, die sich gerade auf der Koppel genüsslich den Bauch mit Gras vollstopften. Sie sind im Vergleich zu den Sportmodellen von Heidi und Danielle schon ganz schöne Brocken! 
Ein schönes Wochenende war´s und wie immer müssen wir feststellen, dass es schade ist, dass eine so lange Stecke zwischen uns liegt, sonst würden wir uns sicher öfters sehen!

Von hier aus nochmals liebe Grüße an die Langelsheimer und bis bald mal wieder (bei einem von uns)!


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Es geht doch!

Ich habe heute frei J und nachdem ich die letzten Tage Flip nicht selber bewegt habe (ich war aber vor oder nach dem Büro bei ihm zu Besuch) haben wir heute mal richtig fleißig in der Halle geschafft. Dieses Mal sind wir sogar beide ins Schwitzen gekommen und nicht nur ich. Ich war aber auch „bewaffnet“ weil ich keine Lust auf Diskussionen mit ihm  über ein gemütlicheres Tempo/Programm führen wollte. Erstaunlich wie sich der Bub bewegen kann, wenn  ich meine Wünsche verstärkt klar machen kann. 
Da ich die Halle für mich hatte, konnte ich auch mit Stimme „überzeugen“, was bei Flip auch ganz gut klappt, egal ob lobend oder aufmunternd und was ich mir sonst etwas verkneife wenn mehr Reiter drum rum sind.    


Den Apfel, den er sich heute redlich verdient hat, musste er allerdings mit seinem Kumpel Aquino teilen, denn wer kann schon dieser entgegen gestreckten Zuckerschnute widerstehen?

Sonntag, 12. Oktober 2014

Der Sonntag - ein Tag zum entspannen?

Langsam nähern wir uns dem Winter. Ein klares Zeichen dafür ist, dass wir am Freitag beim Hufschmiedtermin Snowgrips reinmachen haben lassen, denn wer weiß, vielleicht schneit es ja bis zum nächsten Termin (05.12.) schon? Ich habe noch gar keine Lust auf kalt und Schnee und ich denke, so ein Winterschlaf hätte schon was.
Wenn ich heute früh, als mein Wecker ging, gewusst hätte welche hausfreulichen (haha)  Arbeiten zu erledigen sind, hätte ich vermutlich gleich mit dem Winterschlaf begonnen.
Ich war morgens mit Hilke zum Ausreiten verabredet und wir haben eine schöne Runde gedreht. Danach habe ich mich der lange schon aufgeschobenen Arbeit zugewandt Flips Schweif mal richtig sauber zu machen. Ich stand dazu 20-30 Minuten hinter ihm und weichte den Schweif (also den Mist) in einem Eimer ein. Man glaubt es nicht aber jeder, der vorbeikam quatschte mich an, dass ich an der falschen Seite vom Pferd stehen würde wenn ich ihm was zu trinken/futtern geben möchte. Wie witzig. Zum Glück war Flip nach dem Ausritt etwas dösig drauf und die Fliegen nervten in nicht zu sehr, denn sonst hätte ich vermutlich sehr viele „Sommersprossen“ bekommen. Nach einer Stunde war der Bub aber wieder sauber und ich hoffe doch sehr, dass das lange anhält denn es war Bääähhhh!
Daheim habe ich dann auch mal ausgiebiger meinen Haushalt, Garten  und Ablage… erledigt und freue mich nun fast auf Morgen wenn ich ins Büro darf ;-))  (nee, so schlimm wars nicht aber man sollte nicht so lange warten bis man die ganzen schönen Arbeiten in Angriff nimmt – die Weisheit des heutigen Tages)
Nächstes Wochenende (juhu, es beginnt schon am Donnerstag und geht bis Montag) verspricht aber stressfrei zu werden, denn Freitag bis Sonntag bin ich bei der JHV im Harz. Ich freue mich schon auf lustige Stunden mit Heidi, Danielle, Michaela…. J und Flip wird derweil von Jako und Jenny bewegt und bespaßt.


(Hier auch noch Bilder für die Urlauberin Sandra. Neeshi verfolgte ganz genau was ich mache denn sie hatte immer die Hoffnung, dass ich sie mit mit Flip zusammen raus nehmen würde. Am Samstag durfte sie dann Flip und Aquino auf einen Spaziergang begleiten)

Montag, 6. Oktober 2014

Der Tag danach

Heute Morgen war Flip etwas verwundert mich zu sehen aber er hat das Zusatzfrühstück in Form von Karotten gerne angenommen. Ich habe mich dann noch etwas mit Anni unterhalten und wir haben nochmals überlegt warum sich Flip wohl so aufregen musste. Sie vermutet, dass es an seiner Verantwortung für die beiden Stuten gelegen haben könnte, denn bei den Wildpferden ist es ja auch so, dass der Hengst immer aufpassen muss, dass kein anderer die Stuten klaut. Noch dazu ist er von den dreien der ranghöchste. Woran es genau lag, werden wir wohl nicht herausfinden können aber offensichtlich war, dass für ihn die Welt erst wieder ganz in Ordnung war, als sie zurück waren und mit der Herde auf der Koppel grasten.
Heute Abend hatte Flip keine Lust mit mir raus zu gehen also waren wir in der Halle. Kaum dort angekommen, fand er diesen Einfall aber auch nicht gut, denn wie ich schnell merkte, hat er wohl ziemlich Muskelkater und nach den 3 Stunden Nachmittagskoppel war er noch dazu total vollgefuttert.

Er lief anfangs ziemlich unrund (der Bauch war dagegen ganz schön rund) und war unheimlich triebig. Nach einer Weile legte sich das dann und er machte gut mit, schlief aber kaum auf dem Putzplatz angekommen, fast ein. Er wird sich heute vermutlich zeitig schlafen legen (so wie ich).

Sonntag, 5. Oktober 2014

Er ist halt doch mein guter Bub!

In der Badewanne sitzend ging mir dieser Blick von Flip nicht aus dem Kopf und ich bekomme ein schlechtes Gewissen, weil ich mit ihm nicht so richtig zufrieden war. Er war zwar nicht so relaxed wie sonst aber ich bin auch über mich enttäuscht, dass ich es nicht geschafft habe, den Ritt mit ihm durch zu ziehen. Im Großen und Ganzen hat er aber doch ganz gut mitgemacht.
Andere Pferde, die wir gesehen haben, haben sich bei verschiedenen Dingen auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert und er hat sich dafür (entgegen meiner Befürchtungen) absolut mustergültig beim Verladen verhalten; das ist doch auch nicht nix!
Er kann halt genauso wenig über seinen Schatten springen wie ich. 
Als ich dieses Bild gemacht habe, habe ich ihm gerade zugerufen, dass er es gut gemacht hat. Ganz offensichtlich hat er dies mitbekommen. Was wohl in seinem Kopf vorging!?

Ich denke, ich werde morgen auf dem Weg ins Büro bei ihm vorbeischauen und ihm nochmal sagen, dass ich stolz auf ihn bin (wer weiß, ob er das, als er auf der Koppel graste während ich ihn abbürstete mitbekommen hat)

Zurück vom Orientierungsritt

Ich weiß ja, dass einige Blogleser sicher auf einen Bericht über den heutigen Orientierungsritt warten also schreibe ich mal was bevor ich mich erschöpft in die Badewanne setze und entspanne.
Wir haben uns morgens gegen kurz nach 7 Uhr im Stall getroffen und haben die Fahrräder sowie die letzten Pferdesachen in die Autos verteilt und dann unsere 3 Pferde verladen. Mit dabei waren Flip, Neeshi und Diddle Mouse und an Zweibeinern Sandra, Meli, Jako, Armin, Kay und ich. Unterwegs und zum Geschicklichkeitsparcours kamen dann als Fanclub sogar noch Anni, Walter, Branka und Melis Oma.      
Wir fuhren in ziemlichem Nebel gemütlich über Autobahn und Bundesstraßen gen Ebnisee und kamen nach etwas mehr als einer Stunde d.h. sehr zeitig am Zielort an, wo wir erfreulicher Weise die ersten Hänger waren und wir die Parkplatzkoppel für uns hatten. Unsere Pferde standen brav bei der Fahrt und waren dann auch (weil es alles noch ruhig war) beim Ausladen relativ entspannt. Wir rannten alle schnell zum WC (aufgeregt war natürlich keiner!) und marschierten pünktlich zur Startzeit um 9:50 Uhr los. Wie alles abläuft wussten wir immer noch nicht so genau  aber wir hatten unsere Laufzettel  und folgten den Sägespänepfeilen zu den 6 Stationen, die  unterwegs auf uns warteten.  
Den Weg zu finden war nicht so schwer und wir haben an den Stationen brav unsere gesammelten Gegenstände (Hahnenfuß, Brennnessel, Kieselsteine…) abgegeben, Wissensfragen beantwortet und Geschicklichkeitsübungen gemacht (mit Einweggummis Plastikfliegen versucht abzuschießen, mit Äpfeln jongliert, Erste Hilfe-Maßnahmen erklärt…). Ich glaube, wir waren gar nicht so schlecht. Welchen Platz wir insgesamt erreicht haben, wissen wir aber noch nicht, denn wir haben die Pferde am Ende schnell verladen und heim gebracht (das mal vorweg). Sandras Freundin wird es uns berichten. Lassen wir uns also überraschen.
Nachtrag: Gestern Abend hat Sandra noch eine SMS geschrieben mit den Ergebnissen: Team Silvia/Kay Platz 17 (!!!!) , Meli Platz 46 und Sandra Platz 47. Wie ging das denn? Wir waren doch alle ziemlich gleich bei den Aufgaben? Hat die Verweigerung der Plane die beiden so viel Zeit und Punkte gekostet? Jedenfalls ist das ein Hammer Platz, wie auch immer das ging!
Na ja, was mir nicht so gut gefiel , war, dass Flip seine Nervosität nicht ablegte sondern es eher schlechter wurde wenn er dann an den Stationen länger warten sollte. Er begann dann rumzuzappeln, stand nicht mehr still und wieherte unentwegt wenn Pferde, die vor uns waren, gingen und andere erschienen. Er wurde zwischendurch eher motzig weil es ihn z.B. anstrengte in ruhigem Tempo einen sehr steilen Abstieg zu laufen und es nicht so nach seinem Kopf ging. Mag schon sein, dass es auch damit zu tun hatte, dass ich auch nicht die Ruhe selbst war aber auch mit Kay, der dann aufstiegt, legte es sich nicht wirklich. Bis zum Schluss war Flip ziemlich angespannt und nicht wie der coole Fribi, der er sonst ist.  Die zwei Pferdemädels waren dagegen sehr brav und vor allem Diddle war die Ruhe selbst.
Nach über 3 Stunden (nix mit 2 Stunden) kamen wir auf den Hof zurück, wo dann der Geschicklichkeitsparcours zu reiten war. Das habe ich dann auch Kay überlassen, denn dazu hatte ich dann keinen Nerv mehr und war nebenbei erwähnt echt kaputt von der Fahrradfahrerei (man ist es dort steil und war der Weg lang!!!!)      
Als erstes starteten Neeshi und Diddle, die alles bis auf das Über-die- Plane-laufen artig machten. Danach kam Flip, der auf Grund seiner Körperfülle leider an einer Tonne beim Slalom hängen blieb aber den Rest auch brav absolvierte. Hier hat unsere Gruppe eine gute Figur abgegeben (gut so, denn wir sind alle mit unseren Stallshirts unterwegs gewesen).
Da wir, als wir durch waren, nicht mehr lange dort warten wollten (ich war Starter Nr. 10 von über 80) und als wir fertig waren, starteten noch Gruppen, haben wir uns nach bestimmt 4 Stunden Programm auf den Heimweg gemacht.  Diddle, die alles so cool mitgemacht hat, fand gar nicht gut, dass sie von den beiden anderen getrennt wurde und tat dies auch die ganze Heimfahrt lautstark kund. (Ich glaube, ich habe Flip aber auch viel antworten hören)
Hauptsache ist aber, dass wir alles gut überstanden haben und alle wieder heil zu Hause angekommen sind. Die Pferde kamen dann direkt zu ihrer Herde auf die Koppel und wir waren noch eine Weile mit Anhängerputzen, Aufräumen… beschäftigt. Das war ein langer und anstrengender Tag!

Danke an alle Helfer!!! 

Samstag, 4. Oktober 2014

Strecken-Check

Ich bin nun wieder vom Ausflug mit Jenny zurück und wir haben unsere Route für Morgen umgeplant. Der vermeintlich kürzeste Weg ist ein unglaubliches Gegurke durch Käffer, die ich alle nicht wieder finden würde mit zig Kreisverkehren und schmalen, kurvigen Straßen. So wie die auf dem Hof sagten eine "nicht gerade pferdefreundliche Strecke.
Wir werden daher den etwas längeren Weg über Autobahn und Bundesstraßen wählen.
Die Organisatorin ist nicht so sehr gesprächig gewesen aber wir haben von ein paar Reitern Infos bekommen und die Parkplatz-Koppel ... angeschaut. Es werden 80-87 Teilnehmer erwartet (nicht grade wenig) und die Strecke soll auch für schwache Reiter machbar sein. Wir werden sehen.
Wir sind dann mit einem Eis in der Hand noch um den Ebnisee  gelaufen und da wir auf dem Heimweg quasi an der Haustüre von Katrin und Dieter vorbeigefahren sind, haben wir dort noch einen Kurzbesuch gemacht. Das war auch schon lange wieder fällig und nett.
Wie es Morgen lief, werde ich berichten.
(Hier erstmal noch ein Bild von gestern)

Freitag, 3. Oktober 2014

Vorbereitungen und großer Ausritt

So, frisch geduscht kann ich euch nun von meinen Vorbereitungen für den großen Ritt ("Pferderally"/Orientierungsritt) am Sonntag berichten.
Gestern habe ich Flip ein großes Heunetz für sein Vesper unterwegs gekauft und ihn heute mal befragt, ob er damit klarkommen würde auch wenn die Löcher sehr klein sind. Er fand das irgendwie schikanös aber ich denke, er wird damit auf der Fahrt etwas länger beschäftigt sein und ärgert sich hoffentlich nicht, dass er sich mehr bemühen muss um an das Heu zu kommen. Dafür können wir mehr mitnehmen, was er sicher auch gut findet.

Heute war ich mit Hilke und Petra einen dreistündigen Ausritt in den Wald Richtung Korntal und Zuffenhausen machen. Ich wollte mich an Flips Entdeckerlaune gewöhnen, die er bei dem Ritt bei Margit an den Tag legte. Da waren die Ohren gespitzt und er stapfte in ungewohnter Geschwindigkeit vorneweg. Heute sah das aber anders aus. Er schlappte (wie mit angezogener Handbremse) hinter Forest und Sammy her und war eher müde unterwegs. Erst als es von der Himmelrichtung Richtung Heimat ging, gingen die Ohren vor und er wurde flotter. Tja, und dann parierten wir aus dem Trab etwas abschüssig durch und er rutschte, und schwupps flog uns unser hinteres Eisen weg. So ein Mist! Wie er das gemacht hat, weiß ich gar nicht. Es schob plötzlich von hinten, es rutschte und weg flog das Eisen. Wenigstens ist es  aber sauber gerade mit allen Nägeln abgezogen und ich habe es gleich gemerkt.
Ansonsten lief der Ausritt wirklich gut. Die Pferde waren brav und haben die lauten Kinder in der Halfpipe, Lauf an der Hauptstraße von Korntal, die S-Bahn-Unterführung und alle neuen Eindrücke gut gemeistert und Hilke hat uns dank GPS gut durch die Gegend gelotst. Flip und Sammy waren auf dem Heimweg rechtschaffen müde und verschwitzt aber Forest ließ sich nichts anmerken und führte die Jungsgruppe an.
Von den Spuren an mir zu urteilen könnte man allerdings auch sagen, wir wurden von einem Bären angegriffen, denn am Arm habe ich blutige Kratzer und meine Hose hat auch einen Riss. War aber nicht so spektakulär. Ich hatte mein Eisen an den Sattel gehängt (gut verknotet und mit dem Sattelgurt abgesichert damit wir es nicht verlieren) und bin beim Absteigen unterwegs dubbelig hängen geblieben ;-).

Na ja, wir haben jedenfalls auch dieses Abenteuer gut überstanden und Flips Eisen wurde als wir zurück in den Stall kamen, gleich von Walter wieder drauf gemacht und die Pferde konnten etwas  müde aber zufrieden auf die Koppel.  
Morgen versorge ich Flip morgens und danach fahre ich mit Jenny mal die Route für Sonntag ab und gehe mit ihr am Ebnisee noch einen Kaffeeklatsch machen. Vielleicht können wir ja noch irgendwas (außer wo es stattfindet und wo man auslädt..) herausfinden damit wir mit dem guten Gefühl losfahren können, dass wir auf alles eingestellt sind.