Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Freitag, 3. Oktober 2014

Vorbereitungen und großer Ausritt

So, frisch geduscht kann ich euch nun von meinen Vorbereitungen für den großen Ritt ("Pferderally"/Orientierungsritt) am Sonntag berichten.
Gestern habe ich Flip ein großes Heunetz für sein Vesper unterwegs gekauft und ihn heute mal befragt, ob er damit klarkommen würde auch wenn die Löcher sehr klein sind. Er fand das irgendwie schikanös aber ich denke, er wird damit auf der Fahrt etwas länger beschäftigt sein und ärgert sich hoffentlich nicht, dass er sich mehr bemühen muss um an das Heu zu kommen. Dafür können wir mehr mitnehmen, was er sicher auch gut findet.

Heute war ich mit Hilke und Petra einen dreistündigen Ausritt in den Wald Richtung Korntal und Zuffenhausen machen. Ich wollte mich an Flips Entdeckerlaune gewöhnen, die er bei dem Ritt bei Margit an den Tag legte. Da waren die Ohren gespitzt und er stapfte in ungewohnter Geschwindigkeit vorneweg. Heute sah das aber anders aus. Er schlappte (wie mit angezogener Handbremse) hinter Forest und Sammy her und war eher müde unterwegs. Erst als es von der Himmelrichtung Richtung Heimat ging, gingen die Ohren vor und er wurde flotter. Tja, und dann parierten wir aus dem Trab etwas abschüssig durch und er rutschte, und schwupps flog uns unser hinteres Eisen weg. So ein Mist! Wie er das gemacht hat, weiß ich gar nicht. Es schob plötzlich von hinten, es rutschte und weg flog das Eisen. Wenigstens ist es  aber sauber gerade mit allen Nägeln abgezogen und ich habe es gleich gemerkt.
Ansonsten lief der Ausritt wirklich gut. Die Pferde waren brav und haben die lauten Kinder in der Halfpipe, Lauf an der Hauptstraße von Korntal, die S-Bahn-Unterführung und alle neuen Eindrücke gut gemeistert und Hilke hat uns dank GPS gut durch die Gegend gelotst. Flip und Sammy waren auf dem Heimweg rechtschaffen müde und verschwitzt aber Forest ließ sich nichts anmerken und führte die Jungsgruppe an.
Von den Spuren an mir zu urteilen könnte man allerdings auch sagen, wir wurden von einem Bären angegriffen, denn am Arm habe ich blutige Kratzer und meine Hose hat auch einen Riss. War aber nicht so spektakulär. Ich hatte mein Eisen an den Sattel gehängt (gut verknotet und mit dem Sattelgurt abgesichert damit wir es nicht verlieren) und bin beim Absteigen unterwegs dubbelig hängen geblieben ;-).

Na ja, wir haben jedenfalls auch dieses Abenteuer gut überstanden und Flips Eisen wurde als wir zurück in den Stall kamen, gleich von Walter wieder drauf gemacht und die Pferde konnten etwas  müde aber zufrieden auf die Koppel.  
Morgen versorge ich Flip morgens und danach fahre ich mit Jenny mal die Route für Sonntag ab und gehe mit ihr am Ebnisee noch einen Kaffeeklatsch machen. Vielleicht können wir ja noch irgendwas (außer wo es stattfindet und wo man auslädt..) herausfinden damit wir mit dem guten Gefühl losfahren können, dass wir auf alles eingestellt sind. 

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