Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 5. Oktober 2014

Zurück vom Orientierungsritt

Ich weiß ja, dass einige Blogleser sicher auf einen Bericht über den heutigen Orientierungsritt warten also schreibe ich mal was bevor ich mich erschöpft in die Badewanne setze und entspanne.
Wir haben uns morgens gegen kurz nach 7 Uhr im Stall getroffen und haben die Fahrräder sowie die letzten Pferdesachen in die Autos verteilt und dann unsere 3 Pferde verladen. Mit dabei waren Flip, Neeshi und Diddle Mouse und an Zweibeinern Sandra, Meli, Jako, Armin, Kay und ich. Unterwegs und zum Geschicklichkeitsparcours kamen dann als Fanclub sogar noch Anni, Walter, Branka und Melis Oma.      
Wir fuhren in ziemlichem Nebel gemütlich über Autobahn und Bundesstraßen gen Ebnisee und kamen nach etwas mehr als einer Stunde d.h. sehr zeitig am Zielort an, wo wir erfreulicher Weise die ersten Hänger waren und wir die Parkplatzkoppel für uns hatten. Unsere Pferde standen brav bei der Fahrt und waren dann auch (weil es alles noch ruhig war) beim Ausladen relativ entspannt. Wir rannten alle schnell zum WC (aufgeregt war natürlich keiner!) und marschierten pünktlich zur Startzeit um 9:50 Uhr los. Wie alles abläuft wussten wir immer noch nicht so genau  aber wir hatten unsere Laufzettel  und folgten den Sägespänepfeilen zu den 6 Stationen, die  unterwegs auf uns warteten.  
Den Weg zu finden war nicht so schwer und wir haben an den Stationen brav unsere gesammelten Gegenstände (Hahnenfuß, Brennnessel, Kieselsteine…) abgegeben, Wissensfragen beantwortet und Geschicklichkeitsübungen gemacht (mit Einweggummis Plastikfliegen versucht abzuschießen, mit Äpfeln jongliert, Erste Hilfe-Maßnahmen erklärt…). Ich glaube, wir waren gar nicht so schlecht. Welchen Platz wir insgesamt erreicht haben, wissen wir aber noch nicht, denn wir haben die Pferde am Ende schnell verladen und heim gebracht (das mal vorweg). Sandras Freundin wird es uns berichten. Lassen wir uns also überraschen.
Nachtrag: Gestern Abend hat Sandra noch eine SMS geschrieben mit den Ergebnissen: Team Silvia/Kay Platz 17 (!!!!) , Meli Platz 46 und Sandra Platz 47. Wie ging das denn? Wir waren doch alle ziemlich gleich bei den Aufgaben? Hat die Verweigerung der Plane die beiden so viel Zeit und Punkte gekostet? Jedenfalls ist das ein Hammer Platz, wie auch immer das ging!
Na ja, was mir nicht so gut gefiel , war, dass Flip seine Nervosität nicht ablegte sondern es eher schlechter wurde wenn er dann an den Stationen länger warten sollte. Er begann dann rumzuzappeln, stand nicht mehr still und wieherte unentwegt wenn Pferde, die vor uns waren, gingen und andere erschienen. Er wurde zwischendurch eher motzig weil es ihn z.B. anstrengte in ruhigem Tempo einen sehr steilen Abstieg zu laufen und es nicht so nach seinem Kopf ging. Mag schon sein, dass es auch damit zu tun hatte, dass ich auch nicht die Ruhe selbst war aber auch mit Kay, der dann aufstiegt, legte es sich nicht wirklich. Bis zum Schluss war Flip ziemlich angespannt und nicht wie der coole Fribi, der er sonst ist.  Die zwei Pferdemädels waren dagegen sehr brav und vor allem Diddle war die Ruhe selbst.
Nach über 3 Stunden (nix mit 2 Stunden) kamen wir auf den Hof zurück, wo dann der Geschicklichkeitsparcours zu reiten war. Das habe ich dann auch Kay überlassen, denn dazu hatte ich dann keinen Nerv mehr und war nebenbei erwähnt echt kaputt von der Fahrradfahrerei (man ist es dort steil und war der Weg lang!!!!)      
Als erstes starteten Neeshi und Diddle, die alles bis auf das Über-die- Plane-laufen artig machten. Danach kam Flip, der auf Grund seiner Körperfülle leider an einer Tonne beim Slalom hängen blieb aber den Rest auch brav absolvierte. Hier hat unsere Gruppe eine gute Figur abgegeben (gut so, denn wir sind alle mit unseren Stallshirts unterwegs gewesen).
Da wir, als wir durch waren, nicht mehr lange dort warten wollten (ich war Starter Nr. 10 von über 80) und als wir fertig waren, starteten noch Gruppen, haben wir uns nach bestimmt 4 Stunden Programm auf den Heimweg gemacht.  Diddle, die alles so cool mitgemacht hat, fand gar nicht gut, dass sie von den beiden anderen getrennt wurde und tat dies auch die ganze Heimfahrt lautstark kund. (Ich glaube, ich habe Flip aber auch viel antworten hören)
Hauptsache ist aber, dass wir alles gut überstanden haben und alle wieder heil zu Hause angekommen sind. Die Pferde kamen dann direkt zu ihrer Herde auf die Koppel und wir waren noch eine Weile mit Anhängerputzen, Aufräumen… beschäftigt. Das war ein langer und anstrengender Tag!

Danke an alle Helfer!!! 

1 Kommentar:

Sandra Wagner hat gesagt…

Ein schöner Tag wars heute....wir hatten Spaß, das Wetter war toll, die Gegend schön, unsere Pferde der Knaller. Ich bin mächtig stolz auf uns!