Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Donnerstag, 25. Dezember 2014

1. Weihnachtsfeiertag

Kay und Caro, ihr dürft heute (wenn es vor dem 29.01. ist) nicht weiterlesen! Warum versteht ihr dann wenn ihr wieder in Hannover seid!  

Heute habe ich Flip seine Weihnachtsgeschenke mitgebracht. Von Tine und Detlef hat er ein strahlend rotes Halfter mit schweizer Kreuzen bekommen (zum Glück hatte ich das Paket schon vor dem 24. geöffnet – stand ja nix drauf, dass ich es erst an Heiligabend öffnen darf, hihi), zu dem ich ihm (und Aquino fürs seins) dann noch einen passenden Strick besorgt habe. Und dann hat er noch die Schabracke, die Jako und ich für ihn in der Schleyerhalle ausgesucht haben, bekommen.
Aquino wollte natürlich auch gleich sehen was es denn gab aber er muss sich noch etwas gedulden und darf nichts verraten.
Sandra, Jako und ich haben uns dann startklar gemacht um einen schönen, entspannten Weihnachtsritt zum Seewald zu machen.
Am Dienstag hatte Jako mir Flip abgenommen, so dass ich 3 Tage reitfrei hatte (vielen Dank, Du hast mir damit schöne Stunden beschert!) und hat am Dienstag einen Ausritt mit Sandra gemacht. Auch sie wollten entspannt die Sonne genießen aber Waldarbeiter haben Flip wohl in ein prustendes Nervenbündel verwandelt, das dann sogar Neeshi vorgeschickt hat um an „Gefahrenstellen“ vorbei zu gehen.
Tja, und auch heute waren die Pferde nicht wirklich entspannt. Sie waren guckig und da ich beim Aufsteigen meine Gerte verloren hatte (man sieht sie sogar auf dem Bild) konnte ich ihn nur mit Absteigen und gutem Zureden davon überzeugen ruhig weiterzulaufen. Wenn ich ihn führe, kommt er eigentlich immer brav mit und wird dann eher so mutig, dass er scheint, als wolle er mich neugierig voranschieben. Ja, und wenn Flip entspannt ist, dann entspannt sich normalerweise auch Neeshi.
Heute hat das aber nur mäßig geklappt d.h. wir vermuten es schneit bald. Kurz vor dem Schnee sind die Pferde ja oft übermütiger oder einfach seltsam. Wir dachten dann, dass ein kleiner Trab die aufgestaute Energie löst aber die Ohren der Pferde waren gespitzt und sie liefen als würden sie die Luft anhalten, Flip musste jeden Holzstapel fixieren und seitwärts vorbeigehen, horchen, zucken…. also versuchten wir es beim Traben mit Gesang zur Beruhigung unserer Pferdchen! J Leider sind wir nicht sehr textsicher und konnten die Weihnachtslieder immer nur ansingen, dann ging der Text aus und wir starteten mit dem Nächsten. Glohoooohoooohoooohooooria, bietet sich natürlich sehr an aber das wirkte so wenig wie Stille Nacht… Sonst bevorzuge ich ja Pippi Langstrumpf-Lied. Das habe ich schon bei Libelle verwendet wenn sie unruhig wurde um ihr zu zeigen, dass ich ganz relaxed und so mutig wie Pippi bin. Heute musste ich  aber feststellen, dass ich, weil Flip sonst immer so brav ist, auch diesen Text nicht mehr ganz zusammenbrachte.

Wir kamen trotzdem gut gelaunt und heil wieder heim und hoffen, dass die Pferde bis zum nächsten Ausritt wieder ganz normal sind. 

(Die Fotos, die wir von einer Spaziergängerin unterwegs machen ließen, sind leider ziemlich unscharf weil immer einer zappelte und so dunkel wie es auf dem letzten Bild aussieht, war es dann auch nicht).

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