Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 25. Januar 2015

Sonntag-morgens-Bespaßung

Also der Wetterradar der Pferde hatte nicht ganz recht. Es hat erst 2 Tage später angefangen zu schneien. Auch heute liegt eine dünne Schneeschicht, so dass wir weiterhin nicht auf den Wiesenwegen laufen oder ausreiten können weil alles aufgeweicht ist.
Neulich abends sind wir dann aber trotzdem im Dunkeln eine große Runde (über die Asphaltwege) mit Raffi gelaufen denn auch Carina hatte keine Lust auf Halle und hat mich schnell überreden können sie zu begleiten. Flip musste sich ziemlich anstrengen mit Raffis Schritt mitzuhalten und war dann (wie Ulrike sagen würde) ziemlich „an“ d.h. flott und übermütig.
Aquino ist zur Zeit nicht so gut zu Fuß und so habe ich neulich mal unter Jakos Anleitung versucht auch mit ihm etwas Parelli zu üben. Jenny und Armin haben uns zugeschaut. Armins Kommentar lautete wohl so ähnlich wie „Was juckt es die alte Eiche wenn sich das Schwein an ihrem Stamm rubbelt“. Soll heißen, er fand die Sache ziemlich überflüssig. Vorallem, sah er nicht ein, dass er vor uns rückwärts weichen soll. „Was sind das denn für neue Marotten?“ schien er sich zu fragen, denn verstanden hat er uns, glaube ich schon.
Da Aquinos großen Spielfreunde zur Zeit ausgefallen sind (Sammy ist wieder in der Klinik und Luke hatte einen Einschuß und stand in der Eingewöhnungsbox) müssen wir schauen, dass er etwas Abwechslung hat damit er nicht so gefrustet ist. Heute kommt Sammy glaube ich wieder heim (hoffentlich war die OP erfolgreich). Da wird sich Aquino freuen aber hoffentlich nicht wieder mit den Hufen an die Eingewöhnungsbox hämmern; das tut den Füßen nämlich auch nicht gut und schneller rausgelassen werden die Freunde deshalb auch nicht.
Heute war ich mal wieder morgens mit Jenny im Stall. Auf unseren Ruf „Juungs, wo seid ihr?“ kam Neeshi gleich aus dem Fresständer ausgeparkt und hergelaufen. Da sie offensichtlich mit wollte,  haben wir sie mitgenommen um sie mit Flip laufen zu lassen (nach gutem Warmführen natürlich  - Jenny bändigte zwischenzeitlich alle 3 während ich die „Häufchen“ wegräumte und lief mit der ganzen Truppe). Als alle warm waren, machte Jenny mit Aquino etwas Handarbeit während Flip und Neeshi sich austoben durften. Wenn Aquino im oberen Teil der Halle rumsteht, kann man dort auch hinlaufen, selbst wenn die Raben auf dem Dach klopfen und klappern (je mehr Fribis dabei sind, desto weniger regt es Neeshi auf).

Am lustigsten war es aber mit den Pferden danach. Sie schnappten sich den Rechen mit dem wir die Halle wieder glatt machen wollten, spielten mit uns (Aquino mag ja besonders wenn man seine Zunge schnappt – die streckt im Spiel mit anderen Pferden auch immer raus) und sie schienen sich darüber zu freuen, dass sie als kleine Herde von uns bespaßt wurden. Das ist auch ein lustiges Trio mit den 3 ziemlich unterschiedlichen Pferden, die sich zwar gut verstehen, aber die man nicht ganz aus dem Auge lassen sollte. Aquino will nämlich eigentlich seinen Flip für sich haben und zickt die Kleine an, Neeshi will unbedingt bei ihrem Flip stehen, Flip will aber gern mit Aquino bubeln und steigen… (heftiges Spielen ist aber gerade mit Rücksicht auf Aquinos Füße nicht angesagt und zwickt dafür Neeshi) … Hier sind ein paar Bilder, wobei die Qualität der Bilder vom Handy einfach nicht so viel taugt und der Spaß auch nicht soo gut rüberkommt.

1 Kommentar:

Sandra Wagner hat gesagt…

Ja, die drei sind Zucker :-)
Neeshas Leben wäre ohne die Fribis nur halb so lustig...
Danke