Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Samstag, 30. Mai 2015

Kurzbericht

Hier kommt mal ein kurzer Nachtrag zu den vergangenen Tagen/Wochen , in denen allerdings nicht so sehr viel passiert ist (daher gab´s auch keinen neuen Bericht).
Da Jakos Amerika-Aufenthalt immer näher kommt, muss ich mir mal überlegen wie ich Flips Bewegungsprogramm organisiere. Jenny wird zukünftig dann 2 Tage übernehmen und donnerstags ist ja jetzt unser „Sporttag“, an dem Bianca zu Reitstunde oder Beritt zu uns kommt – ein freier Tag ist das aber dann auch nicht so richtig.
Neulich kam Anja von Gayana beim Einkaufen (in Reitklamotten) mit einer der Verkäuferinnen ins Gespräch. Sie erzählte, dass sie in Kornwestheim im Reitschulbetrieb reitet aber eine Reitbeteiligung suchen würde.  Anja verwies sie (Karolin) dann an mich und ich habe mich mit ihr getroffen, sagte ihr aber gleich, dass ich eigentlich nur bis Oktober,  wenn Jako zurück ist, Hilfe suche. Das passt bei ihr super, denn sie wird ab Oktober studieren und ist dann nicht mehr in Stuttgart. Es war ein toller Zufall und so ist es für alle eine gute Lösung und keiner muss sich einen Kopf machen, weil er dem anderen nach 3 Monaten wieder absagen muss. Karolin kommt mit Flip ganz gut klar und wird am Dienstag gleich mal eine Reitstunde bei Bianca nehmen um ein paar Tipps zu bekommen. Mit Jako hat sie sich auch schon getroffen und sich zeigen lassen wie das Parelli-Training funktioniert. Bei der Gelegenheit, konnte sich Jako „Ihren Ersatz“ gleich mal ansehen, denn Jako möchte nicht jeden an „Ihren Schatz“ lassen. Mit meiner Wahl ist sie aber auch sehr zufrieden.
Am Donnerstag hatte dann auch Jenny ihre erste Reitstunde bei Bianca und wird nun wieder regelmäßig mit Flip Hallensport betreiben. Interessant war, dass Bianca sagte, dass Flip bei jedem von uns total anders laufen würde und alle verschiedene Stärken oder Schwächen hätte, die er sofort zeigt. Hoffen wir, dass wir uns alle gut ausgleichen. Wir sind jedenfalls fleißig und haben uns vorgenommen in der Halle konzentrierter mit ihm zu schaffen und uns nicht mehr „die Wurst vom Brot“ ziehen zu lassen.
Gestern bin ich mit Petra und Dani in den Seewald geritten. Als wir starteten war es warm und sonnig aber unterwegs zog das Wetter dann plötzlich zu, es wurde kalt und wir wurden total nass. Bäh, das mögen Flip und ich gar nicht!(Auf dem Bild links mit den leuchtenden Augen sieht man etwas wir nass er wurde - ich sah nicht viel andres aus.)
Auch heute ist es sehr wechselhaft und das erste Koppelabäpfeln und der geplante Ausritt mit Sandra fiel wegen Regen aus. Wir waren dann nur einen kleine Runde draußen bevor wir noch etwas in der Halle ritten und im Anschluss die zwei noch laufen ließen. Gerade kam die Sonne wieder raus, was super ist, denn ich gehe gleich zu Jako zum Grillen :-).


Von Aquino bekommen wir weiterhin immer Nachrichten wie es ihm geht. Er scheint sich sehr gut eingelebt zu haben und hat nun Luna als Freundin auserkoren. Anfangs fand sie ihn wohl etwas lästig aber mittlerweile hat sie sich damit abgefunden ihn als ständige Begleitung bei sich zu haben. Schön, dass es ihm gut geht!!!

Sonntag, 17. Mai 2015

Vom Mädels-Wochenende zurück

Am Feiertag habe ich mich zu einem Besuch bei Michaela und Basil nach Paderborn aufgemacht. Nachdem mein neues Navi mich erst mal falsch geleitet hat (na super, den Kauf hätte ich mir sparen können), bin ich mittags dann nach Anleitung von Michaela doch noch angekommen und wir haben nachmittags gleich mal einen Besuch bei Basil gemacht und ihn ordentlich durchgekrault (dabei macht er so ein lustiges Gesicht wie auf dem rechten Foto zu sehen :-)). 
Basil wohnt auf einer tollen Anlage in einem Laufstall mit 3 anderen Wallachen, von denen er der Chef ist. Der Stall ist sehr großzügig und hat im Gegensatz zu unserem Stall die Liegefläche mit Gummimatten und die Heu- und Kraftfutter-Fütterung  per Zeitschaltuhr. In einem Teil des Stalls bei den Fresssautomaten liegt auch etwas Stroh zum Knabbern und tagsüber kommen die Pferde gerade stundenweise auf die Koppel. Später haben sie dann rund um die Uhr die Möglichkeit auf die Wiese zu gehen, was sie aber im Sommer wegen der Bremsen nicht so ausgiebig nutzen. 
Ich bin ja ein großer Basil-Fan. er gefällt mir besonders weil er auch zu den kräftigeren Freibergern gehört. Er hat aber, wie ich finde, eine sehr gute Figur. Trotzdem hat er (wie Flip) am Rücken das „Speckpad“, das nur echt schwer weg zu bekommen ist. Wenn Flip nicht immer am Stroh futtern könnte, wäre er vermutlich auch schlanker aber bei 20 Pferden in der Herde ist es vermutlich auch schwieriger wenn als Beschäftigung der Pferde das Strohknabbern wegfällt. Da wäre dann sicher mehr Unruhe in der Gruppe.  
Da wir tolles Wetter hatten, sind wir Basil nacheinander auf dem Platz geritten und waren abends nochmals zum Grillen im Stall. Das war richtig nett.
Am Freitag haben wir mit Basil einen kleinen Ausritt gemacht d.h. ich durfte reiten und Michaela ist mitgelaufen und nachmittags sind dann noch Heidi und Danielle aus der Nähe von Goslar, eingetroffen. Wir haben uns einen ganz gemütlichen Nachmittag und Abend gemacht, lecker gegessen und fröhlich quatschend auf dem Balkon gesessen. Eine perfekte Mädelsrunde!
Am Samstag war das Wetter (bis wir endlich aus dem Bett kamen und das genüssliche Frühstück beendet hatten) nicht mehr so gut und er nieselte und war kalt. Da wir aber Basil schon das Sportprogramm für den Vortag angekündigt hatten, gingen wir zu ihm und er wurde von Danielle und Heidi geritten. Das fand er schon ungemütlicher als bei mir, denn ich wollte nicht viel von ihm und freute mich, dass er schön fleißig lief (ohne Sporen ;-) ) und er dort hin ging wo ich wollte. Bei den beiden anderen Mädels war etwas mehr Biegung, Tempo…  gefragt.
Ich nutzte dann auch die Gelegenheit mich mal kurz auf das Shirehorse aus Basils Herde zu setzen um zu schauen wie sich das so anfühlt. „Mr. Moonboot“ hatte aber sein Bewegungsprogramm schon hinter sich und war nicht so sehr begeistert, dass er mich noch rumtragen sollte. Er hatte jedenfalls eine beeindruckende Größe, ist aber nichts für mich. Da bleibe ich doch lieber bei meinem „kleinen“ Flip, der doch viel leichtfüßiger läuft und darauf achtet, was ich möchte. Cool war´s trotzdem.
Auf Michaelas Sofa haben wir uns dann von der hochkriechenden Kälte und dem Nieselregen erholt bevor wir den Tag bei leckeren Burgern zusammen mit Regina und Heiner ausklingen ließen.  
Heute haben wir uns dann nach einem ausgiebigen Frühstück wieder auf den Heimweg gemacht, der bei mir doch etwas länger war. Schade, dass die Mädels alle so weit weg wohnen bzw. ich als Einzige so weit weg wohne und wir uns daher so selten sehen! Wir hatten wieder viel Spaß, haben viel gelacht und ich habe viele Fremdwörter gelernt (Zwutsch, muckeln, frucklen….und wie das alles hieß). Als nächstes Treffen haben wir schon mal Oktober bei Heidi und Danielle ins Auge gefasst.
Auf dem Rückweg bin ich noch bei Flip vorbeigefahren, der gerade auf der Koppel war, während die Zweibeiner bei Kaffee und Kuchen zusammensassen. Ich hatte ganz vergessen, dass bei uns ein kleines Fest stattfindet aber so hat es ja noch gut gepasst.

Nach der Koppel hatte Flip kaum Zeit für mich, ließ sich kurz kraulen, fraß die paar Pellets und schlief mit Kopf über dem Heu ein (der dritte Kopf von hinten ist Flip).  So schön mein Wochenende war, so platt bin auch ich, also werde ich es in absehbarer Zeit Flip nachmachen und schlafen gehen.

Sonntag, 10. Mai 2015

Ausritt und Koppelcafé

Heute war ich nachmittags mit Sammy, Neeshi und Monti ausreiten. Wir sind in den Seewald rübergeritten und ich habe unterwegs mal meine neue Kamera getestet, da sie doch etwas anders funktioniert als meine alte. Vom Pferd aus sind die Videos etwas verwackelt aber an Hand dieser Testfilmchen sehe ich nun, dass ich doch ein Kameraformat gefunden habe, das ich auf meinem Rechner wiederfinde und anschauen kann (der Kutschenfilm mit Monti war nämlich irgendwie weg).
Wie man sich denken kann, war der Anfang dieses Films so nicht geplant und ich war mir nicht sicher, ob die Kamera tatsächlich läuft. Flip nutzt leider gerne die Gelegenheit wenn ich abgelenkt bin um "Waldarbeiten" auszuführen und wer nun denkt, dass wir immer so schweigend unterwegs sind, täuscht sich! ;-))

Pünktlich 15 Uhr zum diesjährigen „Koppelcafé“ (unsere offizielle Koppeleröffnung) waren wir mit den Pferden zurück und haben uns erst mal in die Sonne gesetzt und den selber gebackenen Kuchen genossen. 
Ich hörte dann wie Anni sagte, dass die Auswahl der neuen Einsteller (Reiter) und deren Pferde sorgfältig überlegt werden muss und man sich vorab gut erkundigen muss, ob Ross und Reiter in den Stall passen, da man teilweise mehr Zeit miteinander verbringt, als in so mancher Ehe. Da ist was dran und so habe ich das bisher noch nie gesehen. Zu Hause habe ich gleich mal in den Blogbüchern nachgesehen seit wann Flip und ich bei Anni und Walter im Stall sind. Seit 01.06.2008!

Gegen 16 Uhr durften dann die Pferde auf die Koppel. 
Es ist immer wieder schön die Herde so gemütlich fressend auf der Koppel zu beobachten. Beim Angrasen fressen sie immer wie unter Zeitdruck (na ja, den haben sie dann auch) aber auf der Koppel kann dann auch Flip mal zum Kauen den Kopf heben oder gemütlich im Kauen weiterschlendern sehen.
Heute war auch das erste Mal, dass ich gesehen habe, dass Gayana mal nicht während des ganzen Koppelaufendhalts neben Sammy blieb… sie stand dann bei Flip.Schauen wir mal, ob sich sich ihn nun als ständigen Schatten auserwählt hat. 


Aquinos neuer Job

Kay und Caro halten uns weiterhin mit Berichten und Fotos gut auf dem laufenden was Aquino macht. Er hat nun eine neue Aufgabe bekommen. Da die Stuten wegen ihm gerade alle rossig werden, fungiert er gerade als „Animierhengst“ vor allem bei einer Stute, denn sie soll gedeckt werden und da kann Aquino helfen herauszufinden wann der beste Zeitpunkt ist. Kaum zu glauben, dass der alte Herr nun so einen Job bekommen hat (wobei…;-))) ). Ansonsten geht es ihm wohl gut und er hat eine ganz gute Figur bekommen, weil die Pferde sich wohl viel auf der Koppel bewegen und auch die Fohlen und Jungpferde die Herde auf Trapp halten. Kay befürchtet aber, dass das nicht so bleibt und er wieder runder wird. Auf den Bildern, auf denen der Kopf im Gras steckt und er nicht in Bewegung ist, sieht er nicht so richtig sportlich aus. Wer weiß, vielleicht wird das ja noch und wir bekommen auch noch Bilder von Aquino in Aktion.

Samstag, 9. Mai 2015

Mit Monti beim Kutschefahren

Heute Morgen um 5:45h hieß es aufstehen und in den Stall fahren damit Petra und ich pünktlich um 8h mit Monti in Winnenden zum Fahr-Test bereit sind. 
Petra hat Monti vor 2 Jahren gekauft und es hieß, dass er eingefahren sei und sogar auch als Rückepferd eingesetzt wurde. Ob das stimmte, wollten sie sich heute vergewissern.  
Monti ist ohne Probleme in den Hänger gelaufen und auf der Fahrt war es mucksmäuschenstill. Das war schon mal cool!
Dort angekommen, ließ er sich artig anbinden und wartete bis besprochen wurde wie vorgegangen wird. Um zu sehen wie er auf das Fahren wohl reagiert und wie er ausgebildet ist, wurde er erst an der Doppellonge auf dem Platz longiert und dann wurde ein großer Reif angehängt, den Monti ziehen sollte. Das hat er auch alles ganz schnell kapiert und lief dann auch auf dem unbekannten Platz relativ gelassen. 
Da das alles so gut lief, wurde Monti daraufhin einspännig angespannt. Kurzer Test in der geschlossenen Halle wie er auf Ruckeln und Geräusche hinter sich reagiert  und schon ging die Türe auf und wir fuhren los. Petra lief anfangs neben Monti her aber relativ schnell durfte auch sie hinten aufsteigen und wir fuhren durch die Gegend. Monti war schon etwas nervös aber machte seine Sache sehr brav und Petra war/ist im Glück, denn nach noch ein paar Fahrstunden dort, kann sie dann auch (mit ihrem neuen Fahrabzeichen) mit Monti Kutsche fahren.
Ich plane nun dort mal einen Auffrischungstag zu verbringen um auch wieder besser ins Fahren rein zu kommen oder nochmals einen Schnupperkurs zu machen. Ich denke, erst werde ich schauen, dass ich wieder besser in der Übung bin und dann überlege ich, ob ich Flip mal dort mit hin nehme. 
Für ihn wäre das sicher auch gut aber ich bezweifle, dass er so brav ist wie Monti. 
Beim Longieren haben wir unsere Probleme und bei unseren Versuch an Flip einen Reifen zu hängen um die Halle glatt zu ziehen, ist er damals voller Panik durch die Halle gerast und wir konnten ihn kaum beruhigen. Vielleicht würde er es ja auch ganz gut machen ...  aber ich bin da noch zu unentspannt. Etwas Fahrübung und mal die Möglichkeit zu haben auf einem Fahrplatz richtig üben zu können, wäre jedenfalls schon gut. Letzten Sommer bin ich, glaube ich, nämlich immer nur mitgefahren und auch vorletzten Sommer ist meist Meli gefahren. Das ist zwar gemütlich aber so bleibt man natürlich nicht in Übung.

Um das zu ändern, habe ich bei unserem heutigen Spaziergang die Leinen in die Trense gemacht und bin quasi vom Boden gefahren. Das ging gut, mal abgesehen davon, dass die Leinen immer seitlich von seinem Po gerutscht sind weil er so groß ist und ich hinterherlaufend die Hände natürlich zu weit unten habe. Nächstes Mal nehmen wir wieder die Kutsche … und Meli als Fahrlehrer mit ;-)

Freitag, 8. Mai 2015

Was für müde Pferde


Solange Sandra und Armin noch im Urlaub sind, schaue ich mal wieder etwas nach Neeshi und schicke immer wieder Bilder der Kleinen an den Gardasee damit Sandra sich im Urlaub entspannen kann.
Heute habe ich zum Beispiel die leere Halle genutzt und habe Flip mit Neeshi laufen lassen (wollen). Das war aber eine so zähe, müde Angelegenheit wie ich es noch nie bei den beiden erlebt habe. Ich hatte ziemlich Mühe sie in Gang zu bringen und vor allem Flip hatte absolut keine Lust zu laufen. Neeshi hing ihm dann am Po aber überholte kaum und wenn dann zeigte ihr Flip, dass sie Ruhe geben und sich wieder hinter ihn einsortieren soll. Ich musste nicht mal die Halle glatt machen (bis auf die Wälzstellen) denn sie bewegten sich ja kaum. Danach habe ich sie noch kurz abgestaubt damit sie auf den Fotos, die ich auf der Koppel machen wollte, nicht so ganz verwahrlost aussehen.
Meist zeigen die Pferde am zweiten Koppeltag etwas Leben und man bekommt ein paar Bilder der Pferde in Aktion aber auch das gab es heute nicht. Sie rannten runter und recht schnell verschwanden die Köpfe im Gras. Es war heute aber auch ziemlich warmes und drückendes Wetter. Vielleicht hat ja Carina ein paar gute Schnappschüsse hinbekommen, denn sie stand mit der Kamera mitten auf der Koppel. 

Morgen fahre ich in aller Früh mit Petra und Monti nach Winnenden um mal zu sehen, wie gut Monti eingefahren ist. Bei der Gelegenheit kann ich mir den Fahrlehrer und die Anlage dort ansehen, denn ich möchte zur Auffrischung meiner Kutschen-Fahrkenntnisse vielleicht mal wieder eine Fahrstunde nehmen. Es gibt auch die Möglichkeit, dass der Fahrlehrer auf den Hof kommt aber dann sollten wir irgendwo einen Kegelparcours aufbauen können um richtig gut üben zu können. Na, schauen wir erst einmal wie das Morgen so läuft. Um 7 Uhr (uff, etwas unchristliche Zeit für ein Wochenende) ist jedenfalls Abfahrt im Stall.