Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Samstag, 9. Mai 2015

Mit Monti beim Kutschefahren

Heute Morgen um 5:45h hieß es aufstehen und in den Stall fahren damit Petra und ich pünktlich um 8h mit Monti in Winnenden zum Fahr-Test bereit sind. 
Petra hat Monti vor 2 Jahren gekauft und es hieß, dass er eingefahren sei und sogar auch als Rückepferd eingesetzt wurde. Ob das stimmte, wollten sie sich heute vergewissern.  
Monti ist ohne Probleme in den Hänger gelaufen und auf der Fahrt war es mucksmäuschenstill. Das war schon mal cool!
Dort angekommen, ließ er sich artig anbinden und wartete bis besprochen wurde wie vorgegangen wird. Um zu sehen wie er auf das Fahren wohl reagiert und wie er ausgebildet ist, wurde er erst an der Doppellonge auf dem Platz longiert und dann wurde ein großer Reif angehängt, den Monti ziehen sollte. Das hat er auch alles ganz schnell kapiert und lief dann auch auf dem unbekannten Platz relativ gelassen. 
Da das alles so gut lief, wurde Monti daraufhin einspännig angespannt. Kurzer Test in der geschlossenen Halle wie er auf Ruckeln und Geräusche hinter sich reagiert  und schon ging die Türe auf und wir fuhren los. Petra lief anfangs neben Monti her aber relativ schnell durfte auch sie hinten aufsteigen und wir fuhren durch die Gegend. Monti war schon etwas nervös aber machte seine Sache sehr brav und Petra war/ist im Glück, denn nach noch ein paar Fahrstunden dort, kann sie dann auch (mit ihrem neuen Fahrabzeichen) mit Monti Kutsche fahren.
Ich plane nun dort mal einen Auffrischungstag zu verbringen um auch wieder besser ins Fahren rein zu kommen oder nochmals einen Schnupperkurs zu machen. Ich denke, erst werde ich schauen, dass ich wieder besser in der Übung bin und dann überlege ich, ob ich Flip mal dort mit hin nehme. 
Für ihn wäre das sicher auch gut aber ich bezweifle, dass er so brav ist wie Monti. 
Beim Longieren haben wir unsere Probleme und bei unseren Versuch an Flip einen Reifen zu hängen um die Halle glatt zu ziehen, ist er damals voller Panik durch die Halle gerast und wir konnten ihn kaum beruhigen. Vielleicht würde er es ja auch ganz gut machen ...  aber ich bin da noch zu unentspannt. Etwas Fahrübung und mal die Möglichkeit zu haben auf einem Fahrplatz richtig üben zu können, wäre jedenfalls schon gut. Letzten Sommer bin ich, glaube ich, nämlich immer nur mitgefahren und auch vorletzten Sommer ist meist Meli gefahren. Das ist zwar gemütlich aber so bleibt man natürlich nicht in Übung.

Um das zu ändern, habe ich bei unserem heutigen Spaziergang die Leinen in die Trense gemacht und bin quasi vom Boden gefahren. Das ging gut, mal abgesehen davon, dass die Leinen immer seitlich von seinem Po gerutscht sind weil er so groß ist und ich hinterherlaufend die Hände natürlich zu weit unten habe. Nächstes Mal nehmen wir wieder die Kutsche … und Meli als Fahrlehrer mit ;-)

1 Kommentar:

Kay Reinke hat gesagt…

Na, dann könnt Ihr ja bald Zweispänner fahren. Wie war das nochmal mit dem Anspannung bei unterschiedlich großen Pferden ?