Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Montag, 20. Juli 2015

Hannover-Kurzbericht

Hier kommt nun ein Kurzbericht zum letzten Wochenende, an dem Jenny und ich nach Hannover hochgefahren sind:
Am Freitag sind wir (bei ca. 35 Grad und zum Glück windigem Wetter) direkt zur Koppel von Aquino und seiner Herde gefahren und haben dort Caro getroffen.  Jenny und ich haben ja nicht erwartet, dass Aquino freut wiehernd an den Zaun gerannt kommt, aber als er auf unser Rufen nicht mal den Kopf gelupft hat (obwohl er ganz in der Nähe stand), waren wir schon etwas enttäuscht.  Für ihn zählt nun nur noch eins und das ist Luna! Er scheint sich auf der riesigen Koppel (auf den Fotos, auf denen man eigentlich nur grün sieht, ist jeweils nur ein Teil der Koppel drauf zu sehen) gut eingelebt zu haben und sieht gut aus. Er lebt dort mit 10 anderen Pferden und 6 Käbern (die „Kuschelkuh“, ein Kälbchen war ja zu süß) zusammen auf einer riesen Wiese mit einem kleinen Unterstand, in den die Pferde und Kälber gehen können um sich vor Hitze, Bremsen und Unwetter zu schützen. Dadurch, dass sich die Herde ständig grasend fortbewegt und auch der Weg zur Tränke dann entsprechend zurück gelegt werden muss, hat Aquino eine erstaunlich gute Figur. Er erkannte uns dann auch irgendwann (und freute sich über die Karotten, die wir in einer Kühltasche importiert hatten) aber Zweibeiner scheinen ihm nicht mehr so wichtig zu sein seit er dort die große Freiheit hat.


Am Samstag sind wir vormittags mit Tine (bei Tine und Detlef haben wir auch gewohnt) zu Barni gegangen und sind mit ihm ausgeritten. Wir hatten Glück und der Regen vom Morgen hat schön abgekühlt, so dass wir angenehme Temperaturen hatten. Da auch dort eine ziemliche Bremsenplage ist, war Barni unter Fliegenschutz so verdeckt, dass er wie ein Ritterpferd aussah…. aber Hauptsache es hilft. Zum Glück sind wir von den Viechern bei uns verschont.
Nachmittags haben wir uns mit Caro und Kay in Hannover getroffen und sind noch  durch die Stadt geschlendert, waren am Maschsee Kuchenessen  und sind nach einem gemütlichen Abendessen  dann nochmals zu Aquino gefahren, der von dort (also auch von Kays und Caros Zuhause) ca. eine dreiviertel Stunde entfernt lebt. Diese Strecken zum Pferd sind wir so gar nicht gewohnt und wenn ich mir vorstelle, dass ich wie Caro bei Wind und Wetter erst eine Stunde Zug und dann mit dem Rad, zum Pferd fahren müsste… nee, das würde ich nicht wollen.
Wir haben Aquino und Luna in eine Art Vorplatz oder Schleuse gebracht und dort geputzt und ihnen ihre Futter gegeben. Als Luna dann fertig war und durch das Tor zurück auf die Koppel  schlüpfte, war es mit Aquinos Ruhe aus. Er führte sich auf wie ein Hengst und wir mussten ihn losmachen. Er rannte daraufhin laut wiehernd hinter Luna her. Ich kenne dieses „Panzerverhalten“ von unseren Ausflügen mit Aquino wenn sich das Pferd, mit dem er unterwegs war, von ihm entfernte und vom Einzug von Aquino und Libelle in Gebersheim … aber es ist immer wieder beeindruckend. Mit ihm zu üben, dass er sich auch mal von seiner Stute entfernen muss, ist sicher hart, denn er ist in solchen Momenten kaum zu kontrollieren. Ich denke, das ist richtig Arbeit aber ich hoffe für Kay, dass er es schafft, dass Aquino sich auch ohne Luna wieder besser regulieren lässt.
Am Sonntag früh kamen Kay und Caro noch mit Brötchen zum Frühstück vorbei und wir haben wieder mal lecker gespeist. Auf unserem Heimweg sind wir dann noch über Paderborn gefahren weil die Autobahn wegen Bombensuche gesperrt war. Cool war, dass Michaela ganz spontan für uns Zeit hatte und wir sie noch bei Basil besuchen konnten. Das war auch wieder richtig nett und Basil hat nun einen neuen Fan (Jenny). Natürlich musste auch das Shirehorse "Duke" wieder mit auf ein Foto ;-)
Tja, und dann ging es auch schon wieder auf den langen Heimweg und direkt zu Flip mit dem wir (nach seiner Boxenruhe, die er gut gemeistert hat) zusammen mit Neeshi und Sandra noch eine Runde spazieren waren.

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