Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 13. September 2015

da sind wir wieder ;-)

Und wieder hat ihr länger auf Berichte von Flip verzichten müssen, aber so sehr viel ist auch nicht los gewesen.
Flip darf langsam wieder normal bewegt werden und ist zum, Glück bisher lahmfrei geblieben. Mit unseren frische Eisen (er gewöhnt sich langsam an den neuen Schmied auch wenn er dort die Füße ungewohnt hoch heben muss) gehen wir, soweit es das Wetter und die Zeit zulässt, ausreiten, denn schon bald ist ja die Zeit wieder rum, in der man abends nach dem Büro noch einen größeren Ausritt machen kann. Neulich waren wir nach langer Zeit mal wieder mit Gayana draußen und sonst fungiert Flip zur Zeit auch öfters als „Onkel“ für die jungen Pferde in unserer Herde. Da er einen guten, zuverlässigen Ruf hat und Souveränität und Ruhe ausstrahlt, gehen die Besitzerinnen der Jungspunde gerne mit uns als Gesellschaft raus. Gestern waren wir zum Beispiel mit Neeshi (die ist ja mittlerweile eher Teenie aber mag Flips beruhigende Anwesenheit weiterhin) und Gabor draußen. Es war Gabors erster größerer Ausritt und Trab draußen. Er hat das gut gemacht und ist tapfer mitgelaufen, auch wenn ihn der der steinige Waldboden gepiekst hat. Das Foto ist leider nicht so gut geworden aber vom Pferd aus wckelt es eben ziemlich.
Heute waren wir dann mit Sabine und Luke draußen und haben ihm gezeigt, dass man im Wald auch galoppieren kann. Auch das war eine Premiere und auch er hat es gut gemacht. Was Aquino für Flip war, ist nun Flip für die jungen Pferde. Ein ruhiger Fribi, dem sie getrost hinterherlaufen können und bei dem sie, wenn es gruselig wird auch ganz dicht an den Popo kauern dürfen. Das ist für Flip ok (solange es nicht Babalou ist, die er nicht so mag und die alt genug ist um nach sich selber zu schauen). Dass er gelegentlich auch guckig ist, versuchen wir dann zu ignorieren oder ich steige kurz ab und führe ihn, dann ist auch er meist beruhigt.

Ach und am Donnerstag hatten wir (wie jetzt jeden Donnerstag wieder) Unterricht. Da die Pferde direkt vor dem Unterricht schon 2 Stunden auf der Koppel waren, habe ich mit einem faulen, schwer zu motivierendem Pferd gerechnet. Ich habe mich daher mit kleinen Sporen bewaffnet um ihn besser zu Mitarbeit motivieren zu können. Das hatte, ohne dass ich viel tun musste,  einen super Erfolg und wir ritten quasi wie für Olympia! Flip kann, wenn er will, echt schön laufen und hatte richtig Spaß daran mitzuarbeiten, was sicherlich durch die „Erfrischungsstäbchen“ (wie es Heidi nannte) verstärkt wurde. Nach der langen Schonung scheint er an der „Arbeit“ (na ja, wenn man das so sagen kann) Spaß zu haben und dann habe auch ich Spaß! J

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