Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 19. Juni 2016

Wetter weiter unbeständig und zur Abwechslung auch mal Fotos von anderen Tieren

Was soll ich sagen? Es regnet immernoch sehr viel und es ist total wechselhaft, so dass man kaum weiß, wann man mal einen Ausritt waren kann. Walters Wetterprognose auf die Frage "Was meinst du, können wir es wagen ausreiten zu gehen und wie lange hält die Regenpause?" ist wie immer passend " Wenn es so bleibt, regnet es nicht".
Am Samstag habe wir zusammen die Koppel abgeäpfelt (auch wenn zur Zeit ja eher selten Koppelgang selten stattfindet) und danach noch gemütlich Annis Kuchen (mit meinen Kirschen) gegessen. Als Sabine und ich uns auf den Weg zum Ausreiten machten, zog es schon wieder etwas zu. Zuversichtlich, dass wir nicht naß werden würden, ritten wir gen Seewald, die Wolken im Blick aber dann aber doch nicht ganz korrekt einschätzend. Im Wald begann es zu regnen und wir übten uns in Optimismus. Am Waldrand warteten wir dann aber doch etwas (Flip fand das prima, denn er mag Regen nicht und durfte ein paar Happen grasen während Sabine die Wolken zu deuten versuchte) in der Hoffnung, dass es aufhört oder wenigstens schwächer regnet.
Da kam schon Annis WhatsApps "Handtücher liegen bereit" und ""Habt ihr Regenjacken dabei?". Hatten wir nicht. Wozu auch? Es ist Sommer! Immer wieder dachten wir, dass es jetzt besser aussieht, verließen, den Wald und später die schützende Unterführung aber nach ein paar Metern wurde der Regen jedes Mal stärker. Also ich hätte ja noch etwas länger gewartet aber Sabine war guten Mutes und sagte, wir wären ja nun eh schon naß.
Ich glaube es gibt keinen, mit dem so ein Regenritt netter gewesen wäre. Sie sang "I´m singing in the rain", "Raindrops  are falling on my head" und alles was irgendwie mit Wasser zu tun hat. Auf den letzten paar hundert Metern kam dann tatsächlich auch schon wieder die Sonne raus und Walter wartete mit großen Badehandtüchern auf uns. Was für ein Service! Aber so bis auf die Haut naß, wie alle dachten, waren wir gar nicht. Beim Stall muss ein riesiger Wolkenbruch runtergegangen sein, der aber wohl nicht in voller Stärke bis zu uns rüberzog. Zum Glück!
Wir hoffen nun alle, dass es mal
beständiger wird und wir uns auch mal länger raustrauen können, die Wiesenwege mal abtrocknen und die Pferde auch mal auf die Koppel gehen können. So eine Bruthitze wie zur Zeit in Spanien oder Griechenland muss es dann aber bitte auch nicht gleich sein.

Neben Flip und Lucie gibt es zur Zeit aber noch viel mehr Tiere in "meiner Obhut". Vielleicht  habt ihr ja Lust nicht immer nur Pferdefotos zu gucken? Anbei ein paar mit anderen Tieren damit ihr wisst wen ich meine. Der kleine Kerl kommt  mehrmals täglich mit großen Appetit vorbei und sitzt dann im Futterhaus vor dem Fenster oder, wie ich heute gesehen habe, gerne auch vorn. Auf dem Bild rechts unten sieht man auch, dass der Futtervorrat (Flasche im Haus) schon wieder aufgefressen ist. Ich fülle täglich beide Häuser aber die Gäste (ob Vögel oder Hörnchen) sind unersättlich!
Da die ganze Eichhörchenfamilie hier in der Nachbarschaft wohnt und auch die Meisen und Spatzen ihren Nachwuchs bei mir aufziehen, habe ich das Wochenende genutzt kleine Wohnung für meine Freunde vorzubereiten und aufzuhängen. Was sagt ihr dazu? Mal schauen, ob sie sie nutzen. Der "Piep-Show"-Kasten ist jedenfalls schon das zweite Mal den Sommer besetzt.

1 Kommentar:

Rainer hat gesagt…

Putzige Tierchen, die Eichhoernchen.