Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 29. Januar 2017

Sonntag vormittags im Stall - winterliches Sonnenbad

Heute war ich relativ zeitig im Stall in der Hoffnung, dass wenig los ist und ich Flip etwas in der Halle bewegen kann, da wir die 2 letzten Tage nur spazieren gelaufen/geritten sind. Ich hatte Glück und habe eine freie Lücke erwischt, konnte mit ihm an der Hand traben üben (er trabt, ich gehe zügig nebenher) und ihn etwas laufen lassen. Er war heute allerdings nicht in Stimmung für schnellere Bewegung, trabte und galoppierte zwar artig, war aber ansonsten nicht zu mehr action zu überreden und bis ich seinen Haufen weggeräumt und den Halleboden etwas glatt gemacht habe, war er schon eingedöst. 
Ich habe ihn dann nur mit gutem Zureden, Wecken und Schieben aus der Halle bekommen und ihn noch gemütlich geputzt. War das schön ruhig im Stall! Viele Pferde lagen schliefen und/oder genossen die Sonne und es war eine herrliche Ruhe. Die Ruhe währte aber nicht arg lang und schon ging das Geschnatter wieder los und eine geschäftige Unruhe machte sich wieder breit. 
Flip lief dann frisch geputzt zu Neeshi und Sammy, die schon an seinem Lieblingsplatz an der Mauer ein Sonnen-Nickerchen machten, stellte sich dazu und schlief auch. Dort an der Mauer wird es schön warm und so beschloss ich mich dazu zusetzen und auch die Sonne zu genießen. Erst fand Flip das etwas seltsam, dann stellte er sich schützend vor mich (weg war die Sonne) und wenn ein anderes Pferd in unsere Nähe kam, legte er im Halbschlaf die Ohren an und sie machten einen Bogen um uns. Da er einer der Chefs ist, muss ich nicht arg aufpassen und gucken, denn Flip kann stehen wo er mag und muss nicht schnell ausweichen wenn ein randhöheres Pferd kommt und den Platz beansprucht. Ich rutschte dann etwas in die Sonne, blieb aber zu seinen Füßen und so entspannten wir uns ein Weilchen und ich lauschte seinem gleichmäßigen, tiefen Atem. 
Als dann Martina mit Sue vorbeikam und wir uns kurz unterhielten, störte ihn das wohl in seiner Ruhe und er trottete gen Fressständer um sich zu stärken. Klares Zeichen für mich, nun auch aufzubrechen, das Heu hinzuschieben und dann mal nach Hause zu fahren um auch Mittag zu essen.

Flip wird nachher noch Sandra,  Armin und Neesha zu einem Spaziergang begleiten und hat somit wieder einen entspannten Sonntag mit viel Aufmerksamkeit. 

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