Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 16. April 2017

Nach langer Zeit mal wieder vor der Kutsche

Gestern haben Petra und ich das erste Mal Flip vor Petras Kutsche gespannt.  Sie hat einen Zweiachser und das ist mir doch sympathischer als mein Sulky weil Flip so kein Gewicht auf dem Rücken tragen muss. Beim Sulky kann man das immer etwas schlecht justieren.
Am Geschirr und an den Zugsträngen mussten wir eigentlich nichts ändern und so wollten wir eine kleine Ausfahrt wagen. Eigentlich wollten wir zuerst in die Halle gehen aber da war Reitstunde und so mussten wir gleich raus. 
Flip hatte schon nach dem Anspannen keine Lust zu warten und wollte zügig los, stapfte in ungewohnter Geschwindigkeit vom Hof und war auch unterwegs ziemlich eilig und angespannt. So kenne ich ihn eigentlich nicht aber die Umstände waren natürlich auch nicht sehr gut. 
Wir waren 2 Jahre nicht mehr Kutsche fahren, die Kutsche war neu, es war mega windig (!) und wir waren alleine ohne Begleitpferd. Sicherlich waren der Wind und die Tatsache, dass keiner mit war, die Hauptgründe warum er so eilig war und am liebsten heimgetrabt wäre. Petra hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, fand sein Verhalten den Umständen entsprechend normal und verständlich und ich versuchte im Stechschritt mitzulaufen, zu atmen und ihn zu beruhigen. So hatte ich mir das nicht vorgestellt und Flip als Nervenbündel kenne ich so auch nur aus sehr seltenen Gegebenheiten.
Die Hauptsache ist aber, dass wir wieder heil und ohne Zwischenfälle im Stall angekommen sind. Beim nächsten Mal  sollten wir das Wetter beachten und zum Beispiel Neeshi mitnehmen, die sich die Kutsche als wir sie aufgeräumt haben, gleich angeschaut hat…
...Und Übung macht den Meister d.h. wir müssen einfach öfters anspannen und ich muss die Leinengriffe dann auch wieder lernen damit ich irgendwann auch mal wieder selber fahren kann. 

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