Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Montag, 5. Juni 2017

Flips Patenkind ist angekommen

Gestern Abend kamen (nachdem es im Allgäu etwas länger mit dem Verladen gedauert hat) Sandra, Armin und Aneesha mit ihrem Nachwuchs im Stall an. Die Herde war ganz aufgeregt und alle standen Spalier als das "Black-Beauty-Mobil" ankam und die beiden Schwarzen ausstiegen. 
Der Kleine war von der Fahrt und dem Beruhigungsmittel, ohner das er sich weigerte einzusteigen, total platt und sah aus wie ein kleiner Junkie. Nur mit Mühe schien er die Augen offen halten zu können.
Neeshi freute sich wieder daheim zu sein und fand den Marsch durch die Halle zum Kreislauf anregen ziemlich überflüssig. Sie musste erst mal in den Stall und  nach dem Rechten schauen.
Der Kleine wurde dann in die Eingewöhnungsbox gebracht, wo die ersten Herdenmitglieder Kontakt aufgenommen haben und er ziemlich bald anfing gemütlich zu fressen. Ein gutes Zeichen.

Heute stand Ameen in der äußeren Eingewöhnungsbox damit er mehr sieht und alles besser beobachten kann. Auf dem Hof im Allgäu war nicht so viel Trubel und da fuhr auch kein Iseki rum…An solche Dinge muss sich so ein Pferdekind erst einmal gewöhnen.
Als ich kam, stand Flip mit ein paar Jungs bei Ameens Box und alle schnuffelten freundlich. Soweit er eben über das Gitter schauen konnte, versuchte er Kontakt zu den Großen aufzunehmen und als wir ihn rausholten, lief er brav mit und stand am Putzplatz ganz dicht an Flip und hat gewartet bis auch Neeshi kam.
Zusammen haben wir dann einen kleinen Spaziergang gemacht, was gut geklappt hat. Flip scheint verstanden zu haben, dass Ameen nun sein Patenkind ist, nach dem er schauen soll. Er kennt ja von früher Pferdekinder, war sehr interessiert, schnuppert freundlich an ihm und zwickte ihn auch nur gaaaanz vorsichtig. Es wäre gut, wenn sich Ameen an Flip orientieren würde, da ein Freund, der zu den Chefs gehört immer praktisch ist und er an ihm sehen kann, dass alles relaxed gesehen werden kann. Heute schien es schon mal so, als würde er sich in seiner Gegenwart auch nicht unwohl zu fühlen. Vor seiner großen Schwester hat Ameen aber ordentlich Respekt. Wenn sie die Ohren anlegt und ihn angiftet, schaut er, dass er schleunigst Land gewinnt. Auch das, ist gut so.
Ich bin gespannt wie das so die nächsten Tage und Wochen weitergeht und wie schnell er sich einlebt. Im Moment ist er jedenfalls in erster Linie hundemünde von den vielen neuen Eindrücken und der anstrengenden Fahrt gestern. 

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