Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 18. Juni 2017

Kutschfahrt in viel Begleitung

Heute Abend haben Petra, Nicole und ich Kutschen-Fahrstunde und, da ich davor noch etwas üben wollte, sind wir am Feiertag nochmals mit Flip gefahren. Da war ich schon nicht mehr ganz so nervös aber ich kann nicht gerade sagen, dass mich Kutschefahren im Moment entspannt. Dazu sitzen die Griffe noch nicht wieder wie sie sollten und die Routine fehlt einfach. Aber wie heißt es so schön „Fahren lernt man durch Fahren“.  
Christine sagte außerdem letzten Sonntag auch, dass Flip rein vom Körperbau eher ein Zugpferd wäre und ich ihm nicht böse sein darf, dass er so zäh zu galoppieren wäre. Er würde hinten einfach von den Hufen her schon so eng stehen, dass er Probleme hätte im Galopp alles auszubalacieren. Galopp im Gelände wenn es geradeaus geht, ist okay aber um enge Wendungen hätte er einfach körperlich Defizite, die dann natürlich auch beim Longieren auftauchen. Das hat Flip bestimmt gefallen zu hören, dass ihm Ausritte und Kutschefahren verordnet wurden und ich in der Halle mehr Nachsicht haben sollte.

Wir haben also am Feiertag angespannt und uns noch nach Begleitung für meine und Flips Sicherheit (er läuft einfach entspannter wenn er nicht alleine ist) geschaut…. und siehe da wir hatten gleich 5 Begleitpferde dabei. 
Wir waren in Begleitung von Sabine mit Luke, Nicole mit Nick, Dani mit Sierra, Monique mit Sammy und da Petra mit auf der Kutsche war, hat Marie zum ersten Mal Monty geritten. 
Petra fuhr die ersten Meter und blieb mit auf der Kutsche um notfalls einzuspringen und mir immer wieder zu sagen, dass ich mich entspannen könnte, da Flip das alles zuverlässig macht.
Wir waren 1,5 Stunden bei schönstem Wetter gemütlich draußen und hatten alle großen Spaß. Es ist einfach schön in so einer großen Gruppe unterwegs zu sein, denn durch die Laufstallhaltung kennen sich alle und sind in ihrer Herde entspannt und zufrieden. 
Dass Flip die Kutsche wieder total brav und routiniert gezogen hat, muss ich eigentlich nicht erwähnen, oder? Doch! Denn er macht das einfach richtig gut und ich bin stolz auf ihn. Nun ist es an mir, die Leinengriffe wieder schnell aufzufrischen und zu schauen, dass ich hier Sicherheit bekomme. Mal sehen wie die Fahrstunde heute Abend läuft.

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