Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 31. Dezember 2017

Guten Rutsch

Als ich heute in den Stall kam, stand Flip hinten an der Wand auf "seinem Platz" und machte ein Nickerchen. Er kam trotzdem notgedrungen und wenig begeistert mit rein und wir konnten einen gechillten Ausritt mit den Petras machen, ohne von Böllern erschreckt zu werden.
Da die gemütliche Runde etwas wenig Bewegung für Flip war (er soll ja auch nicht heute Nacht seinen Bewegungsdrang verspüren), sind wir noch 20 Minuten in der Halle gewesen und haben etwas "geschafft" und danach durfte er noch etwas laufen.
Dass ich heute plötzlich eine andere Führposition haben wollte und er nicht hinter mir hertrödeln durfte, fand er etwas unangebracht und auch meine Ankündigung, dass wir zukünftig im Umgang miteinander eine Änderung brauchen, kratzt ihn wenig. Vermutlich denkt, er, dass er diesen Allüren wie bei den (neuen) Herdenmitgliedern durch seine stoische Ruhe entgegenwirken kann und eh den längeren Atem hat.
Schauen wir mal, wie es sich entwickelt und blicken mal optimistisch ins neue Jahr.
Also dann, guten Rutsch!

Samstag, 30. Dezember 2017

Vorsätze für 2018

Gestern war ich mit Steffi und Rocket an die 2 Stunden im Stammheimer Wald unterwegs. Um dort hinzukommen, müssen wir am EDEKA-Parkplatz/Eingang vorbei, wo dieses Mal mehr los war als sonst. Ich glaube Flip hat noch nie Leute mit Einkaufwagen gesehen. Auf dem Rückweg habe ich daher mal mit ihm alles von näher ansehen wollen. Kaum war ich abgestiegen, fand er es aber gar nicht mehr so spannend. Steffi hat es euch mal dokumentiert. Flip war gestern aber eh etwas guckiger als sonst, was vielleicht auch daran liegt, dass schon wieder die Silversterknaller zu hören sind und es auf dem Rückweg schon dämmrig wurde, was wir beide nicht so mögen. Ich hoffe, morgen Mittag wird nicht so viel geknallt wenn ich mit Monty und Sammy ausreiten gehe und wir können eine entspannte Runde drehen.

Heute hatten Jako und ich wieder Bodenarbeitsstunde. Wir haben knapp 1,5 Stunden vor allem geübt, dass Flip auf uns achtet und nicht sofort, wenn man nichts macht, auf Standby geht. Er macht zwar eigentlich alles soweit ganz brav mit aber er ist nicht richtig bei der Sache und vor allem schenkt er mir wenig Aufmerksamkeit. Da Jako mit ihm viel Parelli macht, ist er bei ihr viel aufmerksamer und sie kann ihm klarere Hilfen geben.  Grundsätzlich hält sich Flip eben auch bei uns für den Chef(ist er vermutlich dann wohl auch) und arrangiert sich mit uns soweit wir ihn nicht so arg stressen oder er nichts Wichtigeres zu tun hat. Das ist etwas ernüchternd aber mit Übung wird das wohl besser und lässt sich dann auch aufs Reiten übertragen… bis hin zum entspannten Alleine-Ausreiten, was ja eines meiner Ziele ist. Dafür muss ich noch viel üben und Hausaufgaben machen. Das ist doch mal ein guter Vorsatz fürs kommende Jahr! 

Dienstag, 26. Dezember 2017

Endlich mal wieder Stall

Nachdem ich die letzten beiden Wochen mit einer zähen Erkältung daheim bleiben musste, kann ich seit Samstag zum Glück wieder selber zu Flip gehen.
Am Samstag wurde aus dem Vorhaben einen gemütlichen Ausritt zu machen leider nichts, aber am Sonntag bin ich dann mit Sabine im Seewald gewesen. Die Pferde freuten sich, dass wir angeregt plauderten und stiefelten brav nebeneinander her. Das war eine gute Einstimmung auf Weihnachten bzw. Heiligabend, den ich erst mit der Familie auf dem Lehrbauernhof (an dem wir oftmals vorbeireiten) bei einer Stallweihnacht und dann bei meiner Schwester verbracht habe.
Von Kay und Caro hat Flip zu Weihnachten das passende Halfter zu seiner Blumen-Schabracke bekommen und ich finde, es steht ihm sehr gut. Mal sehen, ob wir im Februar bei der „Pferd Bodensee“ noch mehr schönes, (buntes) Zubehör für Flip finden ;-).
Da sich Cheyenne so über Anjas (quasi Weihnachtgeschenk) freute, mal richtig geschrubbt zu werden und den juckenden Pelz sortiert zu bekommen, hier die Fotos dazu. Der arme Kerl ist innerhalb kurzer Zeit (fast) erblindet und muss sich nun an die neue Situation gewöhnen. Da er kaum noch etwas sieht, tut er sich in der Gruppe schwer und wohnt daher seit einiger Zeit erst einmal in der Eingewöhnungsbox. Da er aber ein Winterfell hat wie ein Eisbär, schwitzt er sehr und genoss das Putzen unheimlich, machte eine lange Genießer-Oberlippe und war happy. Das war eine gute Tat von Anja und der liebe Cheyenne freute sich.      
Anbei außerdem noch Bilder, wie Raffi von Jim Knopf ausdauernd zum Spiel aufgefordert wurde. 
Gestern habe ich am Nachmittag einen Kurzbesuch bei Flip gemacht und die Pferde bei der Siesta in der Sonne angetroffen. Flip stand wieder an seinem Lieblingsplatz im Sand an der Wand und guckte groß als ich ums Eck spickte.
Da Jako noch nicht bei ihm war, bin ich dann schnell heim gefahren und habe mich wärmer angezogen um Flip für sie schon mal in der Sonne zu putzen. Bis ich zurück war, verschwand die Sonne aber und wir konnten nur noch einen kurzen Spaziergang zusammen machen bevor es dunkel wurde. Danach schaute ich Jako zu wie sie mit Flip Bodenarbeit gemacht hat. Wir hatten eine Stunde bei einem anderen Trainer und nun müssen wir mal schauen, ob bzw. wie wir Flip an die neuen Signale gewöhnen können. In der Stunde wurden wir jedenfalls darauf aufmerksam gemacht, dass Flip zwar so in groben Zügen macht was wir wollen, er aber eigentlich nicht wirklich auf uns achtet. Flip kommt zwar auf Kommando zu uns hergelaufen aber er schaut in letzter Sekunde dann immer an uns vorbei und richtet seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes. Das war etwas ernüchternd, aber wir versuchen nun sein Interesse an uns zu verstärken und loben fleißig wenn er es richtig macht und er sich auf uns konzentriert. 
Bei mir ist er am Samstag als ich etwas mit ihm geübt habe, so wie er soll, brav auf mich zugelaufen und hat den Kopf zum Kraulen hingehoben aber ich hatte dann das Problem, dass er gar nicht mehr von mir weglaufen wollte. Ich wollte ihn dann auch nicht vor den Kopf stoßen und ihn wegschicken wenn er es richtig macht und vermute, er hat sich eins gelacht, dass er sich so um mehr Bewegung drücken konnte.
Mal sehen was der Trainer nächsten Samstag dazu sagt und wie das Training weitergeht.


Heute waren wir dann mit Rocket und Sammy ausreiten. Wir hatten Glück und konnten größtenteils in der Sonne reiten, aber auf dem Heimweg wurde es stürmisch als wären wir irgendwo an der Nordsee und der Himmel zog zu. Auf dem Bild, das mir Steffi geschickt hat, seht ihr es.

Montag, 25. Dezember 2017

Schöne Weihnachten!

(Vielleicht etwas spät aber da noch Weihnachtsfeiertage sind, zählt es noch)

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Weitere Nikolaus-Bilder

Aufstellung zum Gruppenfoto bevor es losging:

Hier sind nun schon die Fotos vom Nikolausritt, die Rainer und Marco gemacht haben. Ich glaube man sieht, dass es ganz schön ungemütlich war und versteht, warum wir lieber nur eine kleine Runde gedreht haben und dann in den Schutz der Halle gestanden sind. Irgendwie haben die Bilder was von einem Sibirien-Trecking aus den Geschichtsbüchern (nur, dass wir halt als Nikoläuse unterwegs waren). Wie gesagt, Hauptsache die Pferde waren brav, es ist nichts passiert und wir hatten Spaß!

Kurz nach diesem Bild, wurde der Entschluss gefasst doch nicht bis in den Wald zu reiten/laufen.





Gut, dass wir eine Halle haben :-)
   
Unsere flotte "Spontan-Quadrille":




Sonntag, 10. Dezember 2017

Wahnsinn...

.... so schnell haben wir ja noch nie Bilder vom Foto-Shooting bekommen :-)
Wie ihr seht, war Rainer fleißig und hat schon einen Teil der Bilder freigegeben. Nun habe ich auch für Flips Blog ein passendes Startbild für den Winter!
Hier meine Favoriten der "Winter-Bilder".
Mein Programm für heute Abend lautet daher "Auswahl des besten Nikolaus-Fotos für die diesjährige Weihnachtskarte". Juhu!
Auf die Nikolausbilder müsst ihr daher noch etwas warten.


;-))
 

Es weihnachtet

Mittlerweile ist es hier Winter geworden und schon neulich hat es geschneit. Bei meinem Ausritt letztes Wochenende mit Sabine habe ich mich zwar ordentlich warm angezogen, aber trotzdem wegen des eisigen Windes gefroren. 
Nun stehen auf meinem Wunschzettel beheizbare Schuhsohlen und beheizbare Handschuhe. Petra hat welche und testet sie gerade, ob sie was taugen. Wenn sie warme Füße und Hände behält, muss ich auch sowas haben!  
Flips Laune wechselt, bei dem Wetter zwischen ziemlich munter und frech und wie eingefroren, ab. 
Heute morgen wollte sich Flip vor dem Nikolausritt jedenfalls nicht bewegen und fand die Idee des morgentlichen Hallensports nicht gut. Viel lieber hätte er noch gemütlich weiter gefrühstückt. Vielleicht war er auch noch müde, denn gestern war unsere Stallweihnacht und da kamen die Pferde ja auch erst später zum Schlafen. Wir haben von Anni und Walter einen Foto-Stick (bei mir sind einige Flip-Bilder der letzten 9 Jahre) mit einem Fotoanhänger bekommen und dann gab es noch für jedes Pferd einen Stoffnasenriemen-Bezug für das Koppelhalfter, den wir dann mit dem Pferdenamen beschriften sollten. Gerne hätte ich noch ein grasendes Pferd darauf gehabt. Da ich nicht so gut male, hat Jako eine Vorlage gemalt, sich aber dann doch nicht getraut es auf den Stoff zu übertragen. Da Michi super malen kann, haben wir sie gefragt…. und siehe da, sie hat Flip beim Galoppieren über die Koppel kurz mal easy von einem Foto abgemalt. Der Hammer! Das Bild bzw. beide Bilder seht ihr hier ;-)

Vor unserem heutigen Nikolausritt haben wir noch mit Rainer unser „Winter-Fotoshooting“ gemacht und ich bin schon sehr auf die Ausbeute gespannt. Toll, dass er sich immer so viel Zeit nimmt. Mal abgesehen von der Mühe, die er sich macht uns zu knipsen sowie die Bilder nachher alle zu sortieren und zu bearbeiten. Da wird sicher wieder ein schönes Bild für die diesjährige Weihnachtskarte dabei sein und vielleicht auch ein Winterbild als Startbild für den Blog.  

Als wir alle in Nikolaus-Verkleidung Richtung Wald loslaufen wollten, hat es angefangen zu schneien und ein eisiger Wind legte los. Wir haben daraufhin unterwegs beschlossen, dass wir nur eine Ashaltrunde gehen und uns dann in der Halle dem Punsch und den Plätzchen zuwenden. 
Bis in den Wald und zurück wären wir ziemlich durchgefroren und haben befürchtet, dass es noch glatter wird. Schon von der kurzen Runde kamen wir eingeschneit und fröstelnd zurück, waren aber froh, dass alles gut gelaufen ist, die Pferde brav blieben und nichts passiert ist. 
In der Halle haben wir dann, wie sonst am Hexenhäuschen, gegessen und getrunken und 4 der reitenden Nikoläuse haben spontan noch eine kleine Quadrille um uns rum geritten. So waren auch die Pferde etwas bewegt und wir hatten unseren Spaß.
Die ersten Bilder, die Marco gemacht hat, hat mir Steffi schon vom Laptop abfotografiert und ich hoffe, dass sie im Original scharf wurden, denn sie sehen schon vielversprechend aus und sind dieses Jahr mal ganz anders als sonst.
(Habe die Bilder mit dem Original ersetzt ;-) )