Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 11. Februar 2018

Dies und das


Letztes Wochenende waren wir nach längerer Zeit mal wieder mit Luke und Nick unterwegs. Währen des Ritts hatten wir wettertechnisch alles, was so in Schneeform runterkommen kann. Schneeregen, Schneegraupel, Schneeflocken…  nicht sehr gemütlich aber das tat der guten Laune keinen Abbruch.
Beim Wegreiten sind uns die beiden Petras mit Sammy und Monty begegnet und haben dieses nette Bild gemacht.

Die Petras haben neulich als sie draußen waren, einen Fuchs (also ein Pferd) aus dem Nachbarstall nur durch deren Entgegenlaufen so aufgeregt, dass er einen Satz ins Feld gemacht hat und seine Reiterin runterfiel. Sie beschwerte sich dann, dass man doch mit so „Exoten“ mehr Rücksicht nehmen müsste und schon in der Ferne hintereinander reiten sollte. Vermutlich war sie aber hauptsächlich genervt weil sie gesehen wurde, wie sie runter ist ;-) Jedenfalls amüsiert uns diese Aussage und als ich heute mit den „Exoten“ unterwegs war, hat doch glatt die nächste Reiterin, die ihr schnaubendes Pferd kaum an uns vorbeiführen konnte, zu dem Pferd gesagt, das unsere 3 auch nur Pferde wären. Eben halt dicke und kleinere Pferde aber trotzdem Pferde. Ja, geht´s noch??? Die von drüben werden auch immer komischer.
Komisch fand Flip am Freitag als wir mal mit Rachidia zum Seewald ritten die Geräusche. Ab der Unterführung horchte er und spannte sich an. Schon lange bevor ich wusste was los ist, hat er die Waldarbeiten gehört. Mit großem Gerät wurden zahllose Bäume aus dem Wald gezogen,  es ist ziemlich kahl geworden und auch viel kaputt gegangen. Wir wussten kaum wo langreiten, denn überall waren Wege gesperrt, Arbeiten im  Gang und alles war mega matschig. Außer den Arbeitern, den aufgescheuchten Rehen und uns war gar niemand im Wald unterwegs und wir fragten uns schon, ob der Wald womöglich gesperrt ist und wir, da wir seitlich reinritten, das nicht gesehen haben.
Am Samstag war ich dann mit Sabine und Luke drüben und alles war wieder ruhig. Überall lagen die Holzstapel und die beiden Pferde schauten sich alles in Ruhe an. Bei einem Anhänger, den Flip erst etwas gruselig fand, ließ ich ihn gucken und konnte ich ihn gerade noch davon abhalten, das Holz, das er schon zwischen den Zähnen hatte, aus dem Anhänger zu holen. Bevor er anfangen konnte, den Anhänger auszuräumen, ritten wir aber schnell weiter.
Heute waren wir mit Sammy und Monty eine kleine Runde spazieren und danach haben wir etwas Bodenarbeit geübt. Ich muss wohl mal Jako oder Steffi um Rat fragen oder es für Loisl filmen lassen was wir so machen, denn unsere Verständigung, ob Flip um mich rumlaufen soll oder Schenkelweichen machen soll, bessert sich nicht wirklich. Er guckt dann immer groß und fragend und probiert dies und das aus. Wenn er es dann aber verstanden hat was ich von ihm will, macht er schön mit und galoppierte heute sogar freudig und von selbst (!) um mich rum. Ich freue mich jedenfalls schon auf unsere nächste Trainingsstunde.

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