Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 7. Oktober 2018

12-jähriges Jubiläum


Gestern hatten Flip und ich Jahrestag. Vor genau 12 Jahren kam Flip mit Barni aus der Schweiz nach Gebersheim. Ich weiß noch ziemlich genau wie die zwei Jungs aus dem Anhänger stiegen und Flip mich erstmal zu den anderen Pferden schleifte. Das hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Schon damals hatte er seinen eigenen Kopf und das hat sich bis heute nicht geändert. 
Das ist auf der einen Seite ganz gut aber doch auch immer wieder mal etwas nervig wenn der Herr meint, dass er das Sagen hat.
In den zwölf Jahren haben wir das offensichtlich noch nicht endgültig ausdiskutiert.
Wir arrangieren uns aber ja ganz gut und ich glaube, er kann sich über seine Besitzerwahl nicht beschweren. 
Auch in seinem zu Hause, scheint er sich doch recht wohl zu fühlen und mit Nick hat er auch wieder einen Freiberger-Kumpel gefunden.
Nick, Luke und Flip stehen in letzter Zeit häufig beieinander und wenn wir zusammen ausreiten wirkt es auch als lägen die 3 Jungs, voll auf einer Wellenlänge.
Wenn wir mit Sammy und Monty ausreiten gehen, fällt auf, dass Flip noch penetranter versucht zu fressen. Die beiden anderen Jungs machen das aber auch und so scheint es als würden sie am Ende des Ausritt schauen wollen, wer erfolgreicher war und mehr Fressbares ergattert hat. Mit Nick geht das nicht. Ihm ist das Fressen unterwegs verboten und er hält sich auch dran. Von solchen Verboten hält Flip aber nichts.  
Bei unserem Ausritt kürzlich, duften die Pferde, wie man sieht, an einem Walnussbaum Blätter pflücken in der Hoffnung, dass diese Flips Darm doch gut tun. Leider merke ich aber keine besondere Besserung. Schade, aber es war ein guter Versuch.
Vermutlich denkt nun der eine oder andere Leser, dass doch klar ist, dass Flip unterwegs versucht an Futter zu kommen wenn er doch manchmal fressen darf. Denjenigen sei gesagt, dass Flip sehr wohl merkt wann das erlaubt ist und wann nicht. Interessiert ihn aber mal mehr und mal weniger.   

Ich habe euch noch eine Art Suchbild  eingestellt. Auf dem untersten Ausreitbild (rechts), kann man, wenn man genau hinschaut, Rehe sehen.
Seht ihr sie? 

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Mal was anderes

Heute zeige ich euch mal was, das mit Pferden und Flip (außer seinem alten Hufeisen, das mitverarbeitet wurde) nichts zu tun hat.
Am Wochenende ist uns beim Spaziergang ein alter Stuhl "über den Weg gelaufen", den wir mitgenommen haben um ihm einen neue Aufgabe zu geben.
Klaus hat mir dann das Sitzpolster entfernt und mit dem alten Hasendraht eine Unterkonstruktion gebastelt. Als Pflanzfleece wurde dann ein altes T-Shirt eingesetzt, der Keller auf brauchbare Deko abgesucht und gestern habe ich die restlichen "Zutaten" besorgt....
.. und TAAADAAA hier ist der neue Stuhl :-)
Ich finde, er ist gut geworden und bin gespannt, ob alles gut anwächst. 

Das war mein Kreativ-Programm für den Feiertag und heute Mittag gehe ich dann zu Flip und hoffe, dass ich mit Sabine ausreiten kann und es bis dahin aufhört zu regnen.

Montag, 1. Oktober 2018

Kutschausfahrten


Am Wochenende haben wir nach längerer Zeit mal wieder die Kutsche rausgeholt und am Samstag und Sonntag eine Ausfahrt gemacht.
Zuvor hieß es den Staub von vielen Wochen von der Kutsche waschen und das Kutschpferd mit sämtlichen Equipment auszustatten. 
Wie man sieht ist das eine ganze Menge.
Am Samstag haben wir Flip eingespannt und Sammy, Sierra und Monty waren als Begleitpferde dabei. Außerdem hatten wir noch Klaus und Matze sowie den kleinen Hundenachwuchs „Pina“ dabei, um sie an die Kutsche zu gewöhnen.
Die Reiter saßen auf den Pferden, Flip war angespannt und die Beifahrer hatten Platz genommen, als wir feststellten, dass wir trotz aller guten Vorbereitung vergessen hatten nach dem Luftdruck in den Rädern zu gucken.
Alle vier Reifen waren quasi platt und so spannten wir Flip kurzer Hand wieder aus und die Männer machten erstmal unser Gefährt bereit.
Mit etwas Verspätung ging es dann los (bis dahin hatte Flip auch wieder die Ruhe weg und seine Nervosität vom Putzplatz hatte sich gelegt) und wir genossen unsere gemütliche Fahrt. Zwischendurch wurde kurz an den Bäumen angehalten, damit die Petras für „Vitamin-Vorrat für Ihre Pferde sorgen konnten“ und im Anschluss genossen wir an beiden Tagen noch den Kuchen, den die Kutschfahrer als Dankeschön für die Begleitung der anderen, gebacken hatten.
Das ist bald schon eine leckere Tradition.
Am Sonntag wurde dann Monty angespannt und Sabine mit Luke sowie Petra mit Sammy kamen zur Begleitung mit. Da Flip am Vortag schon fleißig war, lief er an der Kutsche mit während ich mich fahren ließ.

Wie immer haben wir auch dieses Mal den Vorsatz gefasst, öfters mal die Kutsche rauszuholen. Mal sehen wann es das nächste Mal soweit ist.