Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Samstag, 29. Dezember 2018

Lahmheitsuntersuchungen


Da bei meinem Tierarzt über die Feiertage wohl sehr viel los ist, kamen sie gestern nicht mehr dazu mich zurückzurufen und mir mitzuteilen, dass der gestrige Termin nicht mehr klappt. Dafür kam heute Vormittag die Tierärztin vorbei und hat sich Flip angeschaut. 
Er lief beim Vortraben schon nicht klar und bei der Beugeprobe für das rechte Sprunggelenk konnte er eigentlich gar nicht mehr laufen. Das schien sehr weh zu tun. 
Daraufhin wurde dann das Sprunggelenk geröntgt, da wir eigentlich damit rechneten, dass er dort Arthrose bzw Spat hat. Die Röntgenbilder waren aber einwandfrei und man hat keinerlei Spuren von Arthrose erkennen können. Eigentlich wäre das ja ganz schön, aber so sind wir nun auch nicht schlauer warum er Schmerzen hat. Um die Suche einzugrenzen, wurde dann am Fesselgelenk abgespritzt und wir mussten wieder vortraben. Wieder kein Befund. 
So arbeitete man sich weiter hoch und auch nach der Gelenkspritze ins Sprunggelenk konnte eigentlich keine Veränderung festgestellt werden. Da man aber nicht das ganze Bein anästhesieren kann, mussten wir für heute abbrechen und werden am Montag mit der Suche weitermachen. Flip hat nun einen großen Verband angekommen, der noch mit einem Plastik versehen wurde damit er kein Kotwasser aufsaugt und nun heisst es für ihn Boxenruhe. Er soll nun bis Montag in der Box bleiben und wird wohl auch nach den nächsten Untersuchungen nochmal 2 bis 3 Tage dort verbringen müssen. Ich weiß ja, dass die meisten Pferde ihr ganzes Leben in Boxen stehen müssen aber ihnen darin zu sehen, tut mir schon leid. 
Ich habe ihm zur Beschäftigung noch ein großes Heunetz aufgehängt, das für seinen Geschmack viel zu kleine Löcher hat, ihn aber so länger beschäftigen soll. 

Zu allem Überfluss ist heute auch die Gabe der Wurmkur angesagt gewesen. Noch ein Programmpunkt, den er gar nicht lustig finden kann. Der Arme hat heute wirklich leiden müssen. 
Heute Abend war ich nochmal bei ihm, habe sein Heunetz gefüllt, gemistet und mit Anni und Walter gesprochen, wie wir das mit Silvester machen. Die Eingewöhnungsbox wird doch nicht dringend gebraucht und so kann er dort bleiben. Ich werde auf 23:30h trotzdem in den Stall fahren um zu sehen, ob er in der Box ruhig bleibt. Normalerweise frisst er an Silvester recht entspannt im Fressständer. Mal schauen, wie es dieses Jahr läuft. 
Auch morgen werde ich wahrscheinlich zweimal zu ihm gehen um ihm etwas die Langeweile zu vertreiben.
Ich hoffe, wir finden bald heraus warum er lahmt und bekommen eine gute Diagnose zur Behandlung. Das ist doch ein guter Wunsch fürs neue Jahr.

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