Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 24. Februar 2019

Zurück in der Herde


Wir haben uns an die Vorgaben des Tierarzts gehalten und langsam Flips Bewegung so gesteigert, dass er nun bei einer viertel Stunde Trab (mit Pausen) und einer Runde Galopp angekommen ist.

Bei dieser Vorgabe haben wir grünes Licht für die Reintegration in die Herde bekommen und ich muss seit diesem Wochenende nicht mehr sein Kindermädchen im Stall spielen.
Letztes Wochenende saß ich noch bei ihm in der Sonne während er ein Mittagsschläfchen gemacht hat und ihn bewacht während seine Kumpels an mir rumgeschnuppert und mich begrabbelt haben. Das war zwar schön und entspannt aber ihn immer zur Gruppe zu begleiten war schon sehr zeitintensiv. Nun genießt er es, das er sich wieder frei bewegen darf.
Seit Freitag Nachmittag ist Flip nun wieder in der Herde und Anni blieb bis gestern dabei um das Ganze etwas zu beaufsichtigen.Bisher lief alles total ruhig ab als wäre Flip gar nicht weg gewesen. Nur als etwas zu heftig gespielt wurde, hat sie kurz eingreifen müssen damit Flip sein Knie nicht überanstrengt, steigt und zu arg rumhüpft. So wie es aussieht, hat sich meine Mühe mit ihm immer zur Gruppe zu gehen, gelohnt. Das freut mich.  
Als ich heute in den Stall kam, war die Eingewöhnungsbox schon leer geräumt, das heißt er ist wieder voll in der Gruppe.
Ob er letzte Nacht noch in der Box geschlafen hat, weiß ich nicht aber ich vermute mal, dass er lieber bei der Gruppe bleiben wollte sofern kein Heu in der Box auf ihn gewartet hat.
Beim Reiten ist er sehr brav und selbst beim Spaziergang mit Taddy, der sich vor allem möglichen erschreckt hat oder auch als die Tatütata-Sirene  losging als wir über die Autobahnbrücke liefen, blieb er total cool. Alles ist gut solange andere Pferde dabei sind.
Heute war ich mit Anja eine kleine Warmlaufrunde draußen in der Sonne und danach haben wir etwas Muskelaufbau gemacht mit Stangentraben und Wippen. Von Reiten wird er ziemlich schnell müde. Da merkt man, dass seine Kondition und Muskulatur während der langen Stehzeit weniger wurde. Das Trainieren wir nun aber langsam wieder auf und drücken die Daumen, dass er die gesteigerte Bewegung verträgt und weiter klar läuft.

Keine Kommentare: