Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Donnerstag, 20. Juni 2019

Fotos im Dunkeln und mit Blumen

Gestern war Flip nicht wirklich begeistert über mein Erscheinen im Stall. Ich hatte den Nachmittag frei und bin daher schon mittags bei ihm aufgetaucht, als er offensichtlich im Schatten einen Mittagsschlaf halten wollte. Schon als ich auf ihn zugegangen bin und ihn  streicheln wollte, hat er sich aus dem Staub gemacht. Auch der kurze Spaziergang in der Hitze konnte ihn nicht begeistern. Noch weniger, dass er sich danach auch noch etwas schneller in der Halle bewegen sollte. 
Hilft ja alles nichts, etwas Bewegung tut ihm gut.
Am Abend bin ich dann nochmals aufgetaucht, denn ich war mit Anja und Rainer verabredet um zu versuchen draußen schöne Fotos zu machen. Wir haben gelernt, dass Mohnblüten offensichtlich zum Abend hin zugehen, denn um den Stall herum konnten wir nicht wirklich viel Blumenpracht finden. Wir probieren es dann mit grünem Hintergrund und Abendsonne, was auch eher schwierig war, denn die Pferde wollten eigentlich ständig nur fressen oder haben genervt den Kopf geschüttelt, da ihnen Fliegen in die Ohren geflogen sind.
Dass diese Bilder was werden, wage ich zu bezweifeln.
Gegen später am Abend wollte Rainer dann noch versuchen von Dolly und Cheyenne Bilder mit schwarzem Hintergrund zu machen. Da die beiden Pferde, beide mit den Augen Probleme haben und daher etwas unsicher sind, fand das Shooting nicht in der ungewohnten Strohhalle, sondern in der Reithalle statt.
Daher mussten wir auch länger warten bis es ganz dunkel war.
Das Warten hat sich aber gelohnt denn die Pferde waren in ihrer bekannten Umgebung tatsächlich entspannter obwohl wir befürchtet hatten, dass die Blitze in der Dunkelheit sie irritieren könnten. Da es so gut lief, wurden außer den beiden auch noch Flip, Gayana, Diddle und Roy abgelichtet. Wie immer, bin ich schon gespannt wie die Bilder werden.
Heute war ich dann mit Petra und Monty unterwegs und zum Glück hat das Wetter doch besser gehalten als es angesagt war.
Und siehe da, wir sind an ganz vielen Blumen vorbeigekommen, die wir für Fotos nutzten.
Die Bilder, die die Fußgänger auf unseren Wunsch hin von uns gemacht haben, sind leider nicht so gut geworden. Ganz offensichtlich sind keine begnadeten Fotografen als Spaziergänger in der Gegend unterwegs. Da muss man schon fast froh sein, dass sie einen überhaupt mit der Kamera treffen ;-)
Vom Pferd herunter schöne Bilder zu machen, ist aber auch nicht so einfach wenn der reitbare Untersatz nur nach Futter schielt und auch das Model denkt, dass die Blumen zum Futtern und nicht nur zur Deko da sind.
Auf dem Heimweg mussten wir uns dann doch etwas ranhalten, denn das Wetter zog zu. Mehr als ein paar dicke Tropfen haben uns aber dann zum Glück doch nicht erwischt.

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