Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 6. Oktober 2019

Verregnetes Wochenende


Zum Glück hatten wir am Donnerstag den Feiertag und konnten bei ordentlichem Wetter ausreiten gehen, denn dieses Wochenende ist total verregnet.
Zu meinem Ausritt mit Petra hat sich noch Anja dazugesellt und so haben wir eine nette Runde zu dritt bzw. sechst durch den Seewald gedreht.
Gayana war schon länger nicht mehr mit, da sie Probleme mit der Sehne hatte und unterwegs fand auch Petra, dass Sammy nicht so gut zu Fuß schien, so machten wir etwas langsam. 
Auf dem Heimweg habe ich einen Anruf von Anni bekommen, die gefragt hat wo wir sind und wann wir zurück sind. Da haben wir uns erst gewundert und befürchtet, dass etwas passiert ist. War es aber zum Glück nicht.

Walter hat kurzfristig entschlossen, dass die Pferde, auch wenn es nicht ganz trocken war, mit unserer Hilfe auf die Koppel gebracht werden können. Das fand Flip natürlich super, denn sie waren ein paar Tage nicht draußen und wir hatten schon befürchtet, dass die Koppelsaison beendet ist.  



Wie man sieht, freuen sich die Pferde und springen fröhlich auf der Koppel umeinander.
Obwohl Flip zur Zeit munterer ist, setzt er hier andere Prioritäten. Gras ist eindeutig wichtiger als Bewegung.
An dem Tag durften die Pony- und Damen-WG gemeinsam auf eine Koppel, denn nächstes Jahr wollen Anni und Walter versuchen, ob nicht doch alle Stuten zusammen (mit Thaddy) auf eine Koppel können. Das wäre eigentlich, wenn sie friedlich sind, schön für alle, da sie dann mehr Sozialkontakte hätten und man sie auch einfacher raus- und reinbringen könnte. Mal abgesehen davon, dass es dann auch keine Probleme mehr mit Pferden gibt, die nicht alleine draußen bleiben wollen.     
Seit Donnerstag regnet es eigentlich stetig und sowohl gestern als auch heute war nichts mit einem Ausritt ohne, dass man befürchten musste, dass man nass wird. Wochenende ohne schöne Ausritte sind irgendwie so doof wie bei Ausritten nass zu werden.
Nach einer Asphaltrunde zusammen mit Nick, sind Flip und ich daher notgedungen und eher unmotiviert in die Halle gegangen.
Ich hoffe, die nächsten Tage wird es wieder trockener und wir können raus, solange es nach dem Büro noch heller ist.
In der Damen 2er -WG ist mittlerweile alles ganz ruhig, Gayana klebt wie Kaugummi an Diddle Maus und lässt sie auch auf der Koppel nicht aus dem Auge, und auch bei der neuen WG im Ponylaufstall hat sich mittlerweile alles beruhigt. 

Bei den Jungs scheint allerdings etwas Umbruch zu sein.
Anni meinte, Flip wäre nicht mehr unbedingt Chef und würde auch nicht mehr an den Großballen gehen wenn dort Funky steht. Carina erzählte, dass Funky neulich den Liegebereich verteidigt hat und kein anderes Pferd mehr reinkommen durfte. Da ist sie dann eingeschritten. Das geht dann halt doch nicht.
Mal schauen wie sich das Ganze entwickelt und wie Flip mit der neuen Situation klarkommt. Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, dass er kein Chef mehr ist. Das ist für ihn vielleicht entspannter, aber wollen wir einen Vierjährigen als Chef haben, der vor 4- und 2-Beinern wenig Respekt hat und auch das Integrieren noch nicht mitgemacht hat? 
Finde ich nicht wirklich so gut.

Auf den Bildern, die ich von Anja habe, sieht man aber, dass es nicht ganz so schlimm sein kann. Nach dem Tiefmisten stand die komplette Jungsgruppe drinnen und hat das frische Stroh genossen. Wie man sieht, steht da Flip auch dicht bei Funky. Ich denke eher, wenn es um etwas geht, wird sich Flip noch Kumpel holen und dem Jungspund sagen wo es lang geht. Dass sich ein so junges Pferd, nachdem es sich einiger Maßen eingelebt hat, testen muss was geht, ist ja nicht überraschend. Wir werden sehen wie das weitergeht und Daumen drücken, dass alles harmonisch bleibt … auch solange Anni wieder in Reha ist und nicht einschreiten kann.

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