
Gestern wurde relativ spontan die Koppelpause beendet und die
Pferde durften vor dem Abendessen eine Stunde raus. Da Flip ja eigentlich nicht
galoppieren darf, hat ihn Walter auf die Koppel führen wollen als die erste
Rennerei der Herde vorbei war. Flip drängelte wohl schon im Fressständer weil
er auch runter wollte und als Walter ihm gerade sagte, dass sie aber ganz in Ruhe
runter gehen, rannte die Herde wieder los… und Flip dann auch. Da war klar,
dass auch Walter ihn nicht mehr halten würde.

Die Pferde haben ja schon eine ganze Weile auf den
Koppelgang verzichten müssen, daher ist es ihnen nicht zu verdenken, dass sie
sich nun freuen, Gas geben und auch der ruhigste Kandidat (Cheyenne) keine
Geduld mehr hat wenn´s raus geht.
Wie auch immer. Es ist ihm offensichtlich nicht schlecht
bekommen, das verbogene Eisen, das uns Walter vor ein paar Tagen nochmal
befestigt hat, hat gehalten und der Bursche freut sich.
Heute war ich dann schon um 7:15h im Stall und bin mit Meli
und Luke eine Runde durch den Seewald und zum Talhof geritten bevor die große
Hitze kam. Es war richtig schön und „der kleine Luke“ schien danach ziemlich
müde, was man um 16h auf der Koppel ganz und gar nicht mehr sagen konnte, denn
er flitzte um bockte fröhlich rum als wäre er noch nicht bewegt worden (Foto re.).
Flip habe ich auf die Koppel runtergeführt kurz bevor die
Herde runter ging aber als der Tross dann die Koppel hochrannte, machte er
natürlich auch mit. Auch dabei ist, soweit ich gesehen habe, nix passiert,
Eisen fest … also gut!
Morgen früh geht´s dann mit Monti ausreiten und am
Nachmittag geht Flip dann wieder normal mit den anderen raus, denn halten kann
man ihn eh nicht wenn er mit der Gruppe laufen will. Gönnen wir ihm die
Lebensfreude und hoffen, dass der behandelte Fuß das gut übersteht.
































