Für
alle, die sich fragen, warum denn auf dem Blog gar nichts Neues mehr
geschrieben wird: Es gibt einfach nicht wirklich viel zu berichten. Ist aber
auch nicht so schlecht, denn so gibt es auch nicht viel Schlechtes zu
berichten.
Was ihn
genau hervorruft, werden wir aber wahrscheinlich nie so ganz sicher sagen
können. Klar ist, dass er wenn es ihm im Bauch rumfährt noch viel weniger Lust
auf Hallensport hat. Das geht mir nicht anders.
abwechslungsreiches Programm bekommt, möglichst häufig ausreiten kann und auch sonst sein Leben genießt.

Das hat er neulich abends, als wir die Halle für uns hatten sichtlich getan. Vor uns waren schon Raffi und Smoky in der Halle und haben diese kräftig verackert, in dem sie wie die Wilden gerannt und gebockt sind. Als die beiden fertig waren, war Flip warmgelaufen und hat es ihnen gleichgetan. Er hatte so ein Spaß und bockte herum als wäre er mindestens zehn Jahre jünger. Das war so schön anzusehen und er war so schnell, dass der Versuch ein kleines Video zu machen, nicht mal geklappt hat… und an Fotos war bei dem Licht am Abend in der Halle gar nicht zu denken. Schade. Danach mussten Carina, Michi und ich die komplette Halle glattmachen, da sie aussah wie ein Acker. Hauptsache die Jungs hatten Spaß!
Auch unsere Ausritte mit verschiedensten Begleitungen genießt Flip selbst wenn er sich ziemlich ranhalten muss wenn Raffi mit dabei ist, der einfach richtig schnell läuft.

Neulich wollten Sabine und ich ausreiten, aber im Stall war Mittagschlaf angesagt. Nur wenige Pferde haben nicht geschlafen (Flip auch nicht, der futterte lieber). Luke wollte einfach nicht aufstehen egal wie es Sabine versuchte ihn zu überreden. Da Sabine ihn nicht dazu bewegen konnte sich zu erheben, hat sie Flip dazu animiert ihn zu wecken. Das Bild sieht aber unfreundlicher aus, als es tatsächlich war. Auf Flips Aufforderung hat sich Luke dann aber brav erhoben.
Da es auf den Wiesenwegen zu naß ist, müssen wir immer in den Wald wenn wir draußen mal traben oder galoppieren möchten. Damit wir nicht immer die selben Wege gehen und die Pferde mal einen Tapetenwechsel bekommen, bin ich gestern in Begleitung von Antje und Roy mal wieder zum Talhof geritten.
Da habe ich erfahren, dass Mia wohl Ende letzten Jahres gestorben ist :-(. Das ist sehr traurig. Sie war ein bemerkenswertes und ganz besonderes Pferd und Andrea hatte eine ganz enge Beziehung zu ihr. Nicht nur, dass sie als Quarterhorse bei Distanzritten ihre Kontrahenten abgehängt hat, als kleine Stute überall wo sie hinkam, Chefin war… sie war eine Pferdepersönlichkeit.
Als wir im Stall zurück waren, ist Flip erwartungsfroh und hungrig in Fressständer marschiert.
Das lief dann so:
"Also ich hätte jetzt Hunger!"
"Hey, hast du etwa schon was?"
"Nee, nur Streß mit dem Nachbarn!"
Das Essen auf Rädern wurde nämlich kurz vorher durch Walter angeliefert:
Sabine sagte, bei einer der vorherigen Fuhren hätte Flip angestrengt versucht vom Wagen direkt zu naschen, aber sein Hals war, egal wie er es versuchte, zu kurz. Etwas gefrustet ist er dann wohl in den Stall getrottet.
Beim Aufräumen der Spanngurte hat Kuma auch mitgeholfen, aber als ich ein Foto davon machen wollte, hörte sie gleich auf.
Zum letzten Bild sei gesagt:
Sieht zwar ähnlich aus, aber auf Flip macht es viel, viel mehr Spaß und ist ganz klar weniger anstrengend!




















