

Das letzte Wochenende war richtig schön!
Flip würde das hauptsächlich auf Grund der Tatsache, dass
wir am Freitag angefangen haben anzugrasen, bestätigen; ich eher weil wir
richtig schöne Ausritte bei tollstem Wetter unternommen haben.

Am Freitag wollte ich Flip einen reitfreien Tag gönnen und
ihn in der Halle laufen lassen. Da seine Fitnesstrainerin (Neeshi) aber an dem
Tag verplant war, musste ich mir etwas anderes einfallen lassen um den
Energiesparer zu motivieren sich zu bewegen. Wir (Klaus und ich) haben daher
mal in die Trickkiste gegriffen (guckst du auf die leckere Angel).
Den Weg blockierte dann aber über
die komplette Breite ein Traktor mit einem Holz-Förderband auf einen Anhänger.


Da
standen wir nun. Die Jungs guckten groß und wir überlegten, ob wir umdrehen
müssen.
Wie wir da so standen, haben die Männer freundlicher Weise ihre Sägen und
das Band ausgemacht und so konnten wir seitlich am Hänger vorbeireiten (unter
der Rampe durch hätten wir vermutlich auch nicht durchgepasst und wir wollten
unseren Mut auch nicht überstrapazieren). Wir waren sehr stolz auf unsere
Jungs, die uns vertraut haben und ohne zu zucken vorbei liefen. Damit hatten sie
sich die mitgenommenen Äpfel, die es dann bei einer kleinen Pause am
Hexenhäuschen gab, wirklich verdient. Für die 2-Beiner gab´s zur Stärkung ein
Stück Kuchen und Wasser und nach einem Foto für den Blog ging´s gemütlich auf
den Heimweg.


Am Sonntag stand „Herrenreiten“ oder man könnte auch sagen
„Ponyreiten“ auf dem Programm. Klaus und Armin wollten auch mal wieder aufs
Pferd sitzen und so liefen Sandra und ich nebenher und eskortieren die Männer
(Lara durfte aber auch reiten). Wir liefen zum Hundeverein runter ins Tal, wo
wir uns etwas zu trinken holten während wir die Pferde grasen ließen (wir
hatten sogar Halfter dabei und mal an Geld gedacht).

So ganz ohne Hindernisse kamen wir aber auch dort nicht hin.
Als wir an der Kläranlage vorbei waren, war die Brücke über die Glems wegen
einer Baustelle auf der anderen Seite abgesperrt und wir hätten ein großes
Stück zurückreiten müssen um an unser Ziel zu kommen. Nach dem Motto „wir
machen den Weg frei“ wurde kurzerhand der Weg über die Brücke (unter Flips
genauer Beobachtung) freigemacht. Überzeugt hat Flip die Aktion aber nicht und
so musste Rachidia vorgehen und schauen, ob man hier sicher passieren kann.
Also die Pferde kamen sicher über die Brücke aber eine Fußgängerin (der Name
soll nicht genannt werden) fiel hin und rutschte doch fast die Böschung runter.
Da musste „ihr Kind“ aber gucken und den Rückwärtsgang einlegen. Aber nichts
passiert, außer Gelächter und weiter ging es.

Die Pferde fanden die Idee unterwegs grasen zu dürfen prima
und uns hat es auch gefallen. Das haben wir schon lange nicht mehr gemacht, uns
aber gleich vorgenommen öfters mal wieder längere Ausritte mit solchen netten Pausen
zu machen. Schee war´s!!!
Heute Abend war ich bei stürmischem Wind mit Nick und Luke draußen. Das anschließende Hallenreitprogramm fand Flip total überflüssig und hatte keine Lust zu laufen.Ich hatte neulich schon das Gefühl, das unser Sattel evtl. drücken könnte. Heute habe ich dann eine kleine haarlose Stelle entdeckt und beim Reiten gemerkt, dass der Englischsattel wohl aufsitzt. Vielleicht läuft Flip auch deshalb so ungern? Der Sattler ist jedenfalls schon verständigt.