Weihnachten habt ihr ja hoffentlich alle gut überstanden und nun steht Silvester vor der Türe. Hoffentlich dieses Jahr ohne Geböller und statt dessen mit Ruhe im Stall. Einen Vorteil soll ja Corona auch haben, oder? Dieses Jahr werde ich dann wohl wegen der Ausgangssperre an Mitternacht nicht in den Stall gehen... anderenfalls müsste ich dort übernachten und dazu ist es definitiv zu ungemütlich. Anni und Walter werden das schon machen und Flip wird hoffentlich wieder brav mümmeln. Die letzten beiden Silvester war er ja innen in einer Box damit der Rest der Herde sich ein Beispiel an ihm nimmt und auch entspannt bleibt. Dieses Mal sind die Boxen belegt und ein paar Kandidaten fallen mir schon ein, die evtl. rennen könnten. Hoffen wir, dass alles gut geht! In diesem Sinne, kommt gut ins neue Jahr!
Mittwoch, 30. Dezember 2020
Ups, noch kein Weihnachtsbild!
Sonntag, 6. Dezember 2020
Nikolausritt zu zweit
Wir lassen uns aber ja nicht unterkriegen und daher haben wir den Nikolausritt heute einfach in ganz kleine Runde nur zu zweit gemacht.
Jutta und ich haben Flip und Chex und uns selber verkleidet und sind mit Mandarinen und Plätzchen Richtung Seewald losgeritten.
Netten Fußgängern, die sich über unseren Anblick gefreut haben, haben wir dann mit Plätzchen und Mandarinen beschenkt und haben so viel Freude verbreitet.
Natürlich ist es in großer Runde noch schöner so einen Ritt zu machen, wir hatten aber trotzdem, wie ihr seht, richtig Spaß und haben in dieser trüben Zeit gute Laune verbreitet. Das ist doch auch was!
Engelsbilder :-)
Ich dachte ja, dass wir dieses Jahr keine Nikolausbilder für die Weihnachtskarten machen können und habe meine Weihnachtskarten schon mit Fotos vom letzten Jahr bestückt.
Anja
hat mich aber kürzlich angesprochen und gefragt, ob ich für ein heimliches
Shooting am Abend zu haben wäre (in großer Runde geht es ja wegen Corona nicht).
Da habe ich natürlich sofort zugesagt und schaut mal, wie toll die Bilder geworden
sind!
Also die gefallen mir alle wirklich gut und Rainer hat uns wieder super abgelichtet. Auch Anja hat eine schöne Weihnachtskarte von dem Shooting machen lassen. Dank Bäckertüte gehen die Pferdeohren auch eher mal nach vorne.
Auch
wenn ich meine Bilder dieses Jahr nicht für die Weihnachtskarte nutze, bin ich
sehr froh, dass wir die Bilder gemacht haben und ich bin sicher, sie kommen
noch zum Einsatz.
Vielen herzlichen Dank an Rainer und Anja!
Lange nicht geschrieben
Es gibt aber ja auch nicht so viel zu berichten, oder?
Wegen der Corona-Pandemie wurde mittlerweile wieder ein Kalender im Stall eingeführt, in dem wir uns eintragen wann wir in den Stall kommen wollen und, in dem wir dann schauen können, zu welchen Zeiten es eng werden könnte. Wenn zu viele Personen gleichzeitig im Stall wären, schauen wir Reiterinnen, dass wir wenn möglich, unsere Zeiten etwas verschieben. Diese Regelung ist viel besser als Anfang des Jahres, als wir nur 2 Stunden zur Verfügung hatten und uns immer beeilen mussten und wenig flexibel waren.
So haben wir nun die Gelegenheit auch etwas länger beim Pferd
zu sein und uns mal zu einem Ausritt (eben mit einer Person bzw. eben nur als 2
Haushalte) zu verabreden und trotzdem Abstand zu haben. Auch ein weiterer
Putzplatz wurde eingerichtet und, da wir immer an der frischen Luft sind, eine
Pferdlänge Abstand haben und aufpassen, sollte das passen.
Seit der Regelung mit den 2 Haushalten, schauen wir, dass wir möglichst nur zu zweit rausgehen. Unter der Woche ist das mit dem Ausreiten so oder so nun etwas schwieriger, da es halt immer dunkel ist wenn ich vom Büro komme.
Flip
hat aber Glück, denn montags kann Jako nachmittags zu ihm und mittwochs
versorgt ihn Marie und nutzt meist die Gelegenheit mit ihm raus zu gehen.
Selbst
wenn Marie mal ausfällt, ist Flip versorgt und darf dann auch als Handpferd mitgehen.
Da muss Nicole nur etwas aufpassen, dass Flip unterwegs nicht heimlich Nick
zwickt – der Schlawiner!
Gestern war ich mit Sina und Nick ausreiten und unterwegs haben wir etwas, wie die Pferde fanden, sehr gruseliges gesehen. Da lagen Maschendrahtzäune zusammengerollt am Wegrand. Das ging ja gar nicht. Damit Flip überhaupt vorbeigeht, musste ich absteigen und, wie ihr seht, konnte er auch nur mit einem mords Kragen das Ungetüm beschnuppern. Er war aber gestern eh etwas guckig und so wunderte es mich nicht, dass er das erschreckend fand.

Neulich
hatten wir auch schon eine Begegnung der besonderen Art. Aus der Ferne haben
wir gesehen, dass beim Nachbarstall 4 Leonberger Hunde aus einem Bus über eine
Rampe herausgelaufen kamen. Das fand Flip auch wirklich gruselig. Er hatte an der
Stelle bei einem Tier dieser Farbe und Größe wohl mit dem kleinen Minishetty
gerechnet. Diese Tiere waren zwar gleich groß, hatten dieselbe Farbe aber sie
bewegten sich anders und so beschloss Flip, dass er Roy besser mal zur Seite
schiebt und sich schleunigst wieder auf den Heimweg macht. Auch hier musste ich
absteigen und, siehe da, dann konnte er ohne Probleme mitlaufen.
Weihnachten
nähert sich aber Flip musste mit der neuen Ausrüstung nicht so lange warten. Er
hat nun eine schicke Abschwitzdecke mit Sternchen, denn wie Marie sagt, kann
ein Pferd gar nicht genug Abschwitzdecken haben (auch wenn es, wie Flip, eigentlich
nur selten ins Schwitzen kommt) und er hat noch eine tolle Westerntrense
bekommen. Warum ich die ganz dringend und schnell gebraucht habe? Das könnt ihr
im nächsten Post sehen ;-)
Sonntag, 25. Oktober 2020
Dieses Wochenende war ein Reitwochenende.
Da das Wetter so schön war, bin ich an beiden Tagen mit dem Gocycle in den Stall gefahren und war mit Flip an beiden Tagen einen großen Ausritt machen.Gestern war ich mit Marie Richtung Schöckingen unterwegs. Wir haben die schöne Sonne und das bunte Laub sowie unsere tollen Pferde genossen und waren 2 2/4 unterwegs. Die Pferde waren klasse. Sie verstehen sich prima, laufen vom Tempo gleich und waren sehr brav.
Auf dem letzten Stück vom Heimweg war Flip schon müde und so bin ich abgestiegen und gelaufen. Das hat mir auch gut getan. Eigentlich wollten wir gar nicht so lange unterwegs sein, aber es war so schön und irgendwie verging die Zeit doch schneller als gedacht.
Heute, dachte ich nicht, dass wir wieder so lange unterwegs sind, aber in Begleitung von Nick, Roy und Chex haben wir uns nochmals auf den Weg Richtung Glems gemacht und waren dann letztlich doch auch wieder 2 1/2 Stunden unterwegs.Heute hat man meinem Flip allerdings angemerkt, dass ihm der gestrige Ausritt noch etwas in den Knochen gesteckt ist. Immer wieder hat er signalisiert, dass man wegen ihm nun wieder nach Hause abbiegen könnte. Er ist dann aber doch brav weiter mitgelaufen. Blieb ihm ja auch nicht viel anderes übrig.
Als die anderen an dem kleinen Brückchen über die Glems geübt haben darüber zu gehen, war Flip gleich einverstanden, dass er derweil warten darf und dabei graste er in aller Ruhe. Über die Brücke sind wir immerhin gestern schon gelaufen und, da war sie ihm auch schon nicht so ganz geheuer. Die Hufe auf der Brücke klingen, nach deren Sanierung nicht mehr so stabil und als wäre sie relativ dünn gebaut worden. Das ist bei seinem Gewicht nicht ganz so entspannt.
Es war auch heute richtig schön und wir hatten eine schöne Strecke, die wir bei Sonne und buntem Laub zurückgelegt haben.
Weil die Pferde so brav waren durften sie nach dem Ausritt dann aber auch
noch grasen. Ich muss zugeben, auch ich bin jetzt wirklich ziemlich müde.
Freitag, 23. Oktober 2020
Der Herbst ist da
Die Zeit der Koppel ist nun leider rum. Hier noch das letzte Koppelbild für diese Saison, das ich neulich von Petra geschickt bekommen habe, als ich im Büro saß.
Tja, der Winter kommt und als ich am Dienstag früh zu Flip fuhr, war es morgens noch dunkel. Warum ich quasi in der Nacht zu ihm gehe? Wir hatten Hufschmiedtermin und mein Terminkalender war an dem Tag eh so voll, dass das gut gepasst hat. Lustig war, dass Jojo mit seinem neuen, nun schwarzen, Fahrzeug kam, denn ich war im Anschluss bei der Zulassungsstelle und habe am Nachmittag mein neues, schwarzes Auto abgeholt :-).Abends hatte ich mich dann noch bei Bianca zur Reitstunde angemeldet und es lief richtig gut.Wenn wir nur ab und zu Reitstunde machen, hat Flip auch mehr Lust mitzumachen.Wir sind eben keine Hallensportler.
Viel lieber gehen wir ausreiten, wie zum Beispiel letzten Sonntag. Da waren wir mit Nick, Chex und Roy 2 Stunden ausreiten und sind in den Stammheimer Wald geritten. Den Pferden und Reitern hat es großen Spaß gemacht und die Pferde waren soo brav! Man vergisst leicht, dass das gar nicht so selbstverständlich ist. So manches Pferd hätte das nicht so lieb mitgemacht. Das hätte ich mir früher nie träumen lassen, dass mich mein Pferd so entspannt durch fremdes Gebiet trägt und auch bei großen Strassenkreuzungen ganz entspannt bleibt.Am Mittwoch war Marie, die für Nici, die ihr Baby erwartet, einspringt (und das klasse macht), krank und Nicole ist kurzfristig eingesprungen und hat Flip als Handpferd 2 Stunden zum Ausritt mitgenommen. Auch das hat wohl super geklappt und ich war happy, dass sie ihn mitgenommen hat. Das war auch sicher nach Flips Geschmack. Draußen mit Kumpel und dann noch nicht mal einen Reiter tragen müssen. Ist doch prima.
Jetzt hoffe ich, dass der Regen bis Morgen aufhört und wir auch an diesem Wochenende wieder schöne Ausritte machen können. Ab nächster Woche, wenn die Uhr umgestellt wird, ists ja dann nach dem Büro nichts mehr mit Ausritten bei Tageslicht.
Samstag, 10. Oktober 2020
gemütlicher Nachmittag
Heute war ich in windeseile mit meinem neuen Gocycle im Stall. Das erste Mal d.h. der Testlauf hat gut geklappt und der Buckel in Ditzingen war gar kein Problem. ich kam also schnell und trotzdem entspannt bei Flip an. Komischer Weise war den ganzen Nachmittag fast nichts los und ich war die meiste Zeit allein. Das haben wir (auch mangels Ausreitpartner) genutzt und ich habe Flip in der Halle laufen lassen. Alleine findet er das nicht so klasse, aber ich finde, zwischendurch sollte man auch sattelfrei machen.
Da das Wetter so unbeständig war und es geregnet hatte, war heute keine Koppel und so waren wir wenigstens 10 Minuten grasen. Man könnte auch sagen, Flip hat erst den Rasen gemäht...
Freitag, 9. Oktober 2020
Dies und Das
Nicis Baby scheint es eventuell etwas eiliger zu haben auf die Welt zu kommen, daher musste sie sich die letzten 2 Wochen schonen, liegen und sich in Geduld üben. Bis das Baby da ist, wird sie nicht mehr zu Flip kommen können um ihn zu versorgen und auch wenn der Kleine dann da ist, müssen wir ja erst mal schauen wie alles so weiter läuft. Ich bin ganz froh, dass Marie mir zugesagt hat einzuspringen einmal in der Woche Flip zu versorgen.
Von ihrem Stundenplan ist bei ihr der Mittwoch der beste Tag, sodass ich leider meine gewohnte Ausreitrunde mit Claudia und Sammy mittwochabends nicht mehr machen kann. Wir haben daher neulich eine kleine "Abschiedsrunde" gemacht und Simone auf Roy mitgenommen. Sie versorgt nun Roy und wird mich mittwochs vertreten.
Seit meinem Urlaub hat sich aber noch etwas verändert. Flip hat aus mir erst einmal unverständlichen Gründen plötzlich viel weniger Durchfall und Kotwasser, was ja wirklich klasse ist. Ich habe dann beobachtet, wie er beim Füttern, kaum dass die Fressständer geöffnet wurden, wie abgesprochen mit Roy den Platz getauscht hat. Roy mochte nämlich sein Futter nicht und Flip hat in davon gerne befreit. Ich vermute dass ihm das gut getan hat. Da Roys Futter nun aufgegessen war, habe ich Antje mal gefragt was er denn bekommt. Es war Grünhafer, der allerdings nicht wie normaler Hafer wirkt. Wenn man dem Beschrieb glaubt, reguliert er das Säure-Base-Verhältnis im Darm. Ich habe daher Flip nun einen eigenen großen Sack gekauft und wir werden mal beobachten, ob er es weiter frisst und wie es ihm bekommt. Was ihm neulich nicht so gut bekommen ist, war dass er sich mit dem Hufeisen in eine Strohschnur am Großballen verheddert hatte und nicht mehr los kam. Zum Glück haben es Marie und Ute gesehen und ihn befreit. Gut, dass Flip ein geduldiger braver Bursche ist und wohl schön still gehalten hat. Trotz allem haben weder Ute, Marie noch ich das Stück Strohschnur unter dem Eisen herausbekommen. Da das aber ähnlich wie ein Steinchen im Schuh wirken könnte, habe ich es am nächsten Tag mit Hilfe von Walter nochmals versucht... und juhu, Walter hat es geschafft. Sofern es das Wetter zulässt, schauen wir, dass wir weiter ausreiten. Das macht Flip allerdings nur Spaß, wenn es nicht stürmt und regnet. Leider hat er das wohl Marie neulich beim Ausritt nicht nur durch seinen genervten Gesichtsausdruck gezeigt. Im Büchlein stand nur drin, dass er den Regen nicht so toll fand. Nicole hat mir das dann etwas genauer übersetzt und sagte, er hätte sich leider doch etwas aufgeführt worauf Maries kleine Schwester sehr beeindruckt war und sich lieber auf Nick führen ließ. Ich hoffe mal, das war ein Ausrutscher an schlechtem Benehmen und kommt erstmal nicht mehr vor. Bei mir war er jedenfalls heute sehr brav, es hat aber auch nicht geregnet.Im Anschluss haben wir noch eine Asphaltrunde mit Carry gedreht, der eine ruhige Begleitung für seine Bewegung nach langer verletzungsbedingter Boxenruhe brauchte und danach hat sich Flip gefreut, dass er noch auf die Koppel durfte. Das ist ihm immer sehr wichtig und ich bin froh, dass die Koppelsaison verlängert wurde und er mit der Gruppe raus kann und ich nicht mit ihm grasen gehen muss.





















































