Es gibt aber ja auch nicht so viel zu berichten, oder?
Wegen der Corona-Pandemie wurde mittlerweile wieder ein Kalender im Stall eingeführt, in dem wir uns eintragen wann wir in den Stall kommen wollen und, in dem wir dann schauen können, zu welchen Zeiten es eng werden könnte. Wenn zu viele Personen gleichzeitig im Stall wären, schauen wir Reiterinnen, dass wir wenn möglich, unsere Zeiten etwas verschieben. Diese Regelung ist viel besser als Anfang des Jahres, als wir nur 2 Stunden zur Verfügung hatten und uns immer beeilen mussten und wenig flexibel waren.
So haben wir nun die Gelegenheit auch etwas länger beim Pferd
zu sein und uns mal zu einem Ausritt (eben mit einer Person bzw. eben nur als 2
Haushalte) zu verabreden und trotzdem Abstand zu haben. Auch ein weiterer
Putzplatz wurde eingerichtet und, da wir immer an der frischen Luft sind, eine
Pferdlänge Abstand haben und aufpassen, sollte das passen.
Seit der Regelung mit den 2 Haushalten, schauen wir, dass wir möglichst nur zu zweit rausgehen. Unter der Woche ist das mit dem Ausreiten so oder so nun etwas schwieriger, da es halt immer dunkel ist wenn ich vom Büro komme.
Flip
hat aber Glück, denn montags kann Jako nachmittags zu ihm und mittwochs
versorgt ihn Marie und nutzt meist die Gelegenheit mit ihm raus zu gehen.
Selbst
wenn Marie mal ausfällt, ist Flip versorgt und darf dann auch als Handpferd mitgehen.
Da muss Nicole nur etwas aufpassen, dass Flip unterwegs nicht heimlich Nick
zwickt – der Schlawiner!
Gestern war ich mit Sina und Nick ausreiten und unterwegs haben wir etwas, wie die Pferde fanden, sehr gruseliges gesehen. Da lagen Maschendrahtzäune zusammengerollt am Wegrand. Das ging ja gar nicht. Damit Flip überhaupt vorbeigeht, musste ich absteigen und, wie ihr seht, konnte er auch nur mit einem mords Kragen das Ungetüm beschnuppern. Er war aber gestern eh etwas guckig und so wunderte es mich nicht, dass er das erschreckend fand.

Neulich
hatten wir auch schon eine Begegnung der besonderen Art. Aus der Ferne haben
wir gesehen, dass beim Nachbarstall 4 Leonberger Hunde aus einem Bus über eine
Rampe herausgelaufen kamen. Das fand Flip auch wirklich gruselig. Er hatte an der
Stelle bei einem Tier dieser Farbe und Größe wohl mit dem kleinen Minishetty
gerechnet. Diese Tiere waren zwar gleich groß, hatten dieselbe Farbe aber sie
bewegten sich anders und so beschloss Flip, dass er Roy besser mal zur Seite
schiebt und sich schleunigst wieder auf den Heimweg macht. Auch hier musste ich
absteigen und, siehe da, dann konnte er ohne Probleme mitlaufen.
Weihnachten
nähert sich aber Flip musste mit der neuen Ausrüstung nicht so lange warten. Er
hat nun eine schicke Abschwitzdecke mit Sternchen, denn wie Marie sagt, kann
ein Pferd gar nicht genug Abschwitzdecken haben (auch wenn es, wie Flip, eigentlich
nur selten ins Schwitzen kommt) und er hat noch eine tolle Westerntrense
bekommen. Warum ich die ganz dringend und schnell gebraucht habe? Das könnt ihr
im nächsten Post sehen ;-)








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