Da sich
Anja einen ü

blen Magen-Darm-Infekt eingefangen hat, habe ich die letzten 3 Tage
Gayana mitversorgt. Das ist eine ziemliche Umstel

lung denn gegen
Flip, der oft etwas
stoffelig ist und genauere Ansagen braucht ist die Dame hochsensibel.
Am Mittwoch habe ich mal getestet was sie zu „Fahren-vom-Boden“/Langzügel sagt. Sie fand es merkwürdig, dass ich hinter ihr herlaufe aber schon nach kurzer Zeit hat sie verstanden was ich will und so sind wir so mehr oder

weniger
erfolgreich im Schritt und Trab durch die Halle gelaufen. Leider bekomme ich es nicht hin die Bilder, die Lisa davon gemacht hat, vom Handy auf den PC zu ziehen aber vielleicht gelingt mir das noch. (HIER SIND DIE BILDER, WENN AUCH NICHT SEHR GUT)
Gestern hatte ich dann großes Glück und habe
Flip und
Gayana in der Halle rennen lassen können bevor dort die
Reitstunden anfingen.
Flip, der sonst wie ein
Gentleman mit
Gayana umgeht, war aber so übermütig, dass er schon im Schritt hinter ihr bockte und sie mit vorsichtigem Zwicken anstachelte schneller zu laufen. Als sie dann warm waren, flitzten die beiden u
nd bockten, wie ich es erst selten ges

ehen habe. Das war prima denn so musste ich nicht viel tun und beide Pferde waren
ruck zuck und mit wenig Aufwand bewegt und ich konnte wieder ins Warme.
Heute waren
Claudi und ich mit
Aquino,
Flip und
Gayana einen großen Spaziergang machen.
Claudi ritt und ich führte
Gayana und
Flip, was ¾ des Weges auch super geklappt hat. Auf dem Heimweg mussten wir aber durch eine Baustelle mit allem
drum und dran (
kl. u.
gr. Bagger,
LKWs, Arbeiter ….), was für die beiden die ich

führte (und als erstes für
Flip) echt fürchterlich war. [Für alle, die das jetzt lesen und keine Ahnung von Pferden habe: Pferde sind Fluchttiere und finden einige Dinge
toootal erschreckend.]
Flip versteckte sich hinter
Gayana, die gar nicht wusste wo sie zuerst hinschauen soll.
Claudi übernahm dann
Gayana, ich sagte
Flip er soll sich nicht anstellen und irgendwie sind wir dran vorbeigekommen. Ganz kurz darauf kamen wir an einen Hof, in dem Fleisch hing und es aus großen Tonnen seltsam rauchte und stank. Als auch das überstanden war und wir die Pferde gerade wieder umsortiert hatten, sagte
Claudi „Jetzt fehlt und nur noch eine Kutsche“ und schon kam sie. Das Gespann trabte fröhlich auf uns zu, wir wichen in einen Wiesenweg aus und versuchten diese „Gefahr“ zu ignorieren, was auch evtl. geklappt hätte

wenn
Aquino nicht schnaubend eine Blitzdrehung vollführt hätte. Das war dann für
Gayanas Nerven
zuviel. Sie regte sich auf und als
Aquino wieder „normal“ war, hat
Claudi Flip übernehmen müssen damit ich besser dafür sorgen konnte, dass
Gayana bei uns bleibt und sich abregt. Ich lief mit ihr hinter den zwei „Dicken“ und irgendwann merkte sie, dass sie da nicht vorbeikommt und beruhigte sich.
Kurzum: Wir waren heilfroh, als wir die 3 endlich wieder im Stall hatten (auch wenn dort so viel los war, dass sie sich auch da nicht gleich entspannten).
Ich denke
Gayana freut sich jetzt wieder auf ihr Frauchen und ich werde mir nach der Aufregung einen gemütlichen Abend machen!