
Gestern haben Petra und ich das erste Mal Flip vor Petras
Kutsche gespannt. Sie hat einen
Zweiachser und das ist mir doch sympathischer als mein Sulky weil Flip so kein
Gewicht auf dem Rücken tragen muss. Beim Sulky kann man das immer etwas
schlecht justieren.
Am Geschirr und an den Zugsträngen mussten wir eigentlich
nichts ändern und so wollten wir eine kleine Ausfahrt wagen. Eigentlich wollten
wir zuerst in die Halle gehen aber da war Reitstunde und so mussten wir gleich
raus.
Flip hatte schon nach dem Anspannen keine Lust zu warten und wollte zügig los, stapfte in ungewohnter
Geschwindigkeit vom Hof und war auch unterwegs ziemlich eilig und angespannt. So
kenne ich ihn eigentlich nicht aber die Umstände waren natürlich auch nicht
sehr gut.
Wir waren 2 Jahre nicht mehr Kutsche fahren, die Kutsche war neu, es
war mega windig (!) und wir waren alleine ohne Begleitpferd. Sicherlich waren
der Wind und die Tatsache, dass keiner mit war, die Hauptgründe warum er so
eilig war und am liebsten heimgetrabt wäre. Petra hat sich nicht aus der
Ruhe bringen lassen, fand sein Verhalten den Umständen entsprechend normal und
verständlich und ich versuchte im Stechschritt mitzulaufen, zu atmen und ihn zu
beruhigen. So hatte ich mir das nicht vorgestellt und Flip als Nervenbündel kenne ich so auch nur aus sehr seltenen Gegebenheiten.
Die Hauptsache ist aber, dass wir wieder heil und ohne Zwischenfälle im Stall angekommen sind. Beim nächsten
Mal sollten wir das Wetter beachten und zum
Beispiel Neeshi mitnehmen, die sich die Kutsche als wir sie aufgeräumt haben, gleich
angeschaut hat…
...Und Übung macht den Meister d.h. wir müssen einfach öfters
anspannen und ich muss die Leinengriffe dann auch wieder lernen damit ich irgendwann
auch mal wieder selber fahren kann.














































