Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Dienstag, 11. September 2018

Bilder vom Shooting

Beim Ausflug auf die Homepage von Anja und Rainer ist mir aufgefallen, dass ich euch ja noch gar nicht die Fotos von unserem August-Fotoshooting gezeigt habe. 
Rainer war offensichtlich im August noch öfter fleißig und hat auch noch weitere Reiterinnen mit seinen Bildern beglückt. Ihr könnt ja mal auf seiner Seite vorbeisurfen, denn da gibt es schöne Fotos zu sehen ;-). 
Unter anderem hat er auch Petra mit Flip abgelichtet als sie mal für mich an einem Wochenende eingesprungen ist. 
Wir (Anja, Rainer, Petra und ich) kennen uns schon von ganz früher vom Talhof und es ist schön, dass ich für Notfälle auch mal auf sie zurückgreifen kann.
Wie ihr auch bei Anja lesen könnt, stand die Sonne bei unserem Shooting damals ziemlich tief, so dass wir unsere Augen ziemlich zukneifen mussten um gucken zu können. Das macht sich auf dem Foto nicht ganz so gut. Nichtsdestotrotz sind ein paar nette Fotos dabei herausgekommen und wie immer darf man mit sich selbst wahrscheinlich einfach nicht so streng sein. Euch zeige ich hier natürlich aber nur die Bilder, die mir am besten gefallen ;-))).









Eigene Fotos, die ich in letzter Zeit gemacht habe, gibt es nur wenige, denn wir haben auch keine besonderen Ausritte gemacht. Einige Pferde und Reiter sind ausgefallen und so übe ich derzeit oft mit Flip alleine, entspannt ausreiten zu gehen. Das gelingt uns immer besser, wobei wir beide gemeinsame Ausritte viel schöner finden.
Wenn wir alleine draußen sind, bleibe ich sicherheitshalber noch auf unserer Seite der Autobahn, falls uns doch mal irgendwas Gruseliges begegnet. Flip ist aber ja zum Glück sehr zuverlässig, wenn er nicht gerade mal vor still hinter dem Zaun stehenden Gartenstühlen erschrickt und einen Abstecher in  den Acker macht (während uns Petra dabei filmt).
Neulich war Flip so entspannt mit mir unterwegs, dass uns sogar Spaziergänger überholt haben. Wir haben darüber dann alle lachen müssen. 
Am Sonntag haben wir Antje und Roy mal die „Golfplatzrunde“ in abgekürzter Form gezeigt. Fotos zu machen, habe ich dabei aber ganz vergessen.
Wie ihr auf den beiden Ausreitbildern seht, hat es hier weiterhin kaum geregnet und so reiten wir wie durch eine trockene Steppenlandschaft und der Boden ist so bockelhart, dass man zur Schonung der Pferdebeine auch nur kurze Strecken traben oder mal galoppieren sollte.
Dass die Pferde diesen Sommer noch auf die Koppel kommen, glaube ich irgendwie langsam nicht mehr. Die Landschaft ist schon arg trocken und überall hängen die Blätter vertrocknet runter…..dafür gibt es trotz Trockenheit Obst ohne Ende. Am Samstag habe ich mit Jako ca. 70 kg Zwetschgen von meinem kleinen Baum geerntet und in Kuchen, Kompott, Glühweinzwetschgen und Marmelade verarbeitet. Den Rest haben wir noch erfolgreich unter die Leute gebracht, denn der Gefrierschrank ist voll.

Donnerstag, 16. August 2018

Bericht vom Wochenende


Damit nicht wieder Beschwerden kommen, dass ich so lange nicht schreibe, kommt heute ein Kurzbericht vom letzten Wochenende.
Am Samstag früh war ich eine schöne große Golfplatzrunde mit Jako auf Monty ausreiten. Wir durften uns den kleinen Blonden ausleihen um mal wieder zusammen raus zu können.

Morgens war es noch schön kühl, die Pferde waren super brav und es hat richtig Spaß gemacht.
Da es nach und nach immer heißer wurde, habe ich mich mit Laura für den nächsten Tag erst für abends zum Ausreiten mit Roy verabredet. Roy ist sie mittlerweile auch im Gelände brav aber ich profitiere davon, dass Flip als ruhiges Begleitpferd geschätzt wird.
Bevor es aber raus ging, hatten wir noch die Chance mit Anja und Rainer Fotos zu machen. Es ist gar nicht so einfach immer die passende Kulisse zu finden, denn entweder steht die Sonne falsch oder der Hintergrund sieht zur Zeit zu verdorrt aus.
Die Sonne schien noch am Abend so hell, dass wir ganz schön in die Sonne blinzeln müssten.
Wir waren letztlich dann gar nicht so weit weg und haben beim Nachbarhof vor den Apfelbäumen Bilder gemacht. Was ich nicht gemerkt hatte, war dass Flip sich einen Apfel ergattert hatte und vermutlich nun auf den Fotos unheimlich versabbert aussieht. Roy meisterte sein erstes Fotoshooting als würde er sonst nichts anderes machen und stand mit gespitzten Ohren still.
Danach gingen wir noch in das kleine Anlägchen und haben ein paar Bilder im Schatten auf der Bank sitzend gemacht (also nur die 2-Beiner sind gesessen). Ich bin schon gespannt was für eine Ausbeute an Bildern dieses Mal rauskommt. Ich freue mich jedenfalls immer, wenn wir die Chance haben mit Rainer und Anja ein "Shooting" zu machen und danke den beiden auch von hier aus, dass wir immer wieder mitmachen dürfen.
Anja und Gayana haben wir dann wieder in den Stall begleitet und sind im Anschluß noch ein Stündchen mit den Jungs rausgegangen. Laura hat uns ein ewig langes Stoppelfeld gezeigt, das wir aber zur Sicherheit vom Stall weg galoppiert sind. Der Drang nach Hause beschleunigt nämlich gerne mal die Pferde und wir wollten nichts riskieren. Ich glaube, so ein langes Stoppelfeld bin ich noch nie geritten. Die Pferde waren auch rückzus im Schritt und Trab total brav und auch dieser Ausritt hat Spaß gemacht. 


Sonntag, 5. August 2018

Morgenritt

Heute morgen konnte ich bei angenehmenTemperaturen meinen gestrigen Plan ausreiten

und grasen zu gehen doch noch umsetzen. Flip war zwar auch heute nicht begeistert alleine raus zu gehen aber das ignorierte ich. Auf dem Heimweg durfte er dann zur Belohnung beim Ackerlehrpfad etwas grasen und damit es leichter ist, habe ich das Gebiss rausgemacht. Ohne ging es auch gleich viel besser. Rückzus sind wir dann noch am Rinderstall vorbeigeritten. Da hatten Flip und die Rinder was zu gucken. Danach gings dann zurück zur Herde und, wie man sieht, ist Roy tagsüber schon alleine und ohne Aufsicht in der Gruppe.



Samstag, 4. August 2018

man ist das warm

Es ist weiterhin unheimlich warm bei uns und es stellt sich immer wieder die Frage wann und wie die Pferde bewegt werden können. Morgens kommen sie meist ab ungefähr 6:30h für ca. 2 Stunden auf die Koppel, aber auch da wird es schon sehr warm und die Pferde haben das Gras so abgenagt, dass es eher wie eine Steppenlandschaft aussieht. Jetzt wird wohl auch eine Koppelpause eingelegt bis es mal geregnet hat und das Gras wieder nachwächst. Ich finde das auch gut, denn unsere Pferde sind ja nicht den Tag über in Boxen eingesperrt und brauchen die Koppelzeit zur Bewegung und für Sozialkontakte. Die Lust runter auf die Koppel zu gehen, hält sich wohl eh in Grenzen, was mangels Schatten, Gras  und Wasser logisch ist (auch wenn es nur für 2-3 Stunden ist). 
Was für mich eher unlogisch ist, ist die Tatsache, dass Flip selbst bei den Temperaturen, die zwischen 35-38 Grad liegen, keine Lust hat geduscht zu werden. Unter den Rasensprenger, den Anni immer wieder so aufstellt, dass die Pferde im Stall drunter können, geht Flip und lässt sich abkühlen … um sich danach patschnass im Sand zu wälzen.
Da es also so heiß ist, war ich in den letzten Tag mit Flip erst gegen 20h unterwegs. Dabei hat uns meist Petra mit Monty begleitet und wir haben versucht ein paar Bilder mit der untergehenden Sonne zu machen. Das Handy gibt aber die schönen Farben leider nicht so wieder.
Auf den Feldern ist die Heu- und Getreideernte rum und zur Zeit gibt es auch noch hier und da Stoppelfelder. Bei den meisten ist „Stoppelfeld“ gleichbedeutend mit „Juhu, hier geht’s im flotten Galopp drüber“ aber unsere Pferde sind da zum Glück voll entspannt. Manche haben nämlich auf den Stoppelfeldern das selbe Problem wie mit immer gleichen Galoppstrecken – die Pferde können nicht mehr ruhig drüberlaufen. Das ist ein selber gemachtes Problem und unschön. Flip dagegen findet Stoppelfelder eher doof. Er kommt nicht gern vom Weg ab, es piekt ihn eventuell in die Fesseln, ist uneben und Eile ist eh nicht sein Ding.
 Da Fotos im flotten Galopp aber schön aussehen, hatte Petra mich gebeten zu versuchen ein Foto von ihr zu machen. Sammy und Flip schauten ganz gelassen zu und machten keinerlei Anstalten mitzugehen als Monty wegtrabte und dann auf sie zugaloppierte. Coole Typen halt!
Heute war ich schon gegen 7:30h bei Flip und hatte eigentlich vor mit ihm eine Runde ausreiten zu gehen und ihn auf dem Heimweg irgendwo grasen zu lassen. wo es noch etwas grün ist. 
Ich habe ihn also von der Koppel geholt, kurz drüber geputzt, Halfter unter die Trense gemacht damit er später besser Grasen kann... und los. 
Flip war heute aber nicht in der Laune alleine zu sein, zuckte immer wieder zusammen wenn er was hörte, trödelte rum und wollte wieder zurück. Ich hatte mir schon einen Weg überlegt, wo ich galoppieren wollte aber da kam uns dann Holly entgegen und ich beschloss mich ihr anzuschließen und mit Flip wieder gen Stall zu reiten, wo ich ihn noch etwas laufen ließ. So ist das eben mit einem Pferd. Es hat seine eigenen Vorstellungen und auch mal unentspanntere Nerven. Soll ich mich da mit ihm anlegen oder partout meinen Kopf durchsetzen? Nö, wenn es um nichts geht, können wir uns da auch gerne arrangieren. Dass damit meine Planung über den Haufen geworfen und sein Grasen gestrichen wurde, weiß er ja nicht und ersteres würde ihn eh nicht stören.

Sonntag, 29. Juli 2018

Hitze

Nachdem der letzte Post vom 3. Juli ist, wird es mal Zeit wieder ein Lebenszeichen zu senden.
Zur Zeit ist es hier wahnsinnig heiß und wie man an Branca sieht, macht die Hitze einen richtig platt. Die Pferde kommen meistens früh morgens raus da es selbst abends einfach noch sehr warm ist. Heute allerdings nicht, daher fahre ich nachher rüber und dusche den Bub noch zur Abkühlung..(Nachtrag: Die Pferde sind zielstrebig in die Fressständer - nicht an die Tränke- und Flip wollte in Ruhe zu Abend essen daher fiel die Dusche doch aus und ich konnte direkt wieder heim) 
Da am Donnerstag wieder weit über 30 Grad angesagt waren, habe ich beschlossen, dass wir bei der Reitstunde hitzefrei nehmen und lieber später noch einen Ausritt machen. Das war die richtige Entscheidung, denn bei der Hitze wäre das nur ein Kampf gewesen. Die Halle spendet zwar Schatten und durch das, dass sie halboffen ist, ist man nicht der prallen Sonne ausgesetzt aber Reitstunde musste dann auch nicht sein. Bianca hatte Verständnis und war auch nicht scharf drauf statt dessen Beritt zu machen. 
Auch sonst war Flip eigentlich fast nur draußen unterwegs.
Wir waren mal mit Jako auf Monty, mal mit Laura, mit den Petras und Simone, Carina…. unterwegs oder auch ganz entspannt alleine.
Das klappt mittlerweile ganz gut. Flip läuft zwar vom Stall weg etwas unwillig und langsam aber heimzus dafür ziemlich schnell. Da muss ich mich dann beruhigen, dass trotzdem alles gut ist und ich auch entspannt bleiben kann.
Die Gymnastizierung in der Halle hatte also, wie gesagt, nun eine Woche "Sommerpause" aber heute früh war es von den Temperaturen noch erträglich und so stand Hallensport auf dem Programm.
Zu meiner Verwunderung lief Flip richtig schön und locker und strengte sich an. Zur Belohnung bin ich mit ihm dann noch bei dem kleinen Wäldchen, wo ich grünes Gras entdeckt hatte, im Schatten grasen gewesen. Das fand er eine ganz tolle Idee, auch wenn er zu Beginn unseres Spaziergangs  signalisierte, dass er eigentlich doch genug gelaufen ist.
Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten.
Flip hat neue Eisen drauf, (was auch dringend nötig war, denn hinten waren sie schon ziemlich durch und vorne fehlte auch schon eine Kappe), bekam ein neues Koppelhalfter mit seinem Namen bestickt und die beiden Petras haben uns 2 neue, bunte Schabracken von der Eurocheval mitgebracht.
Beim Eingewöhnen von Roy in die Herde verläuft alles sehr ruhig und außer Carry, haben sich alle Pferde schon über den Sommer hinweg an Roy gewöhnt, da er mit der Gruppe schon auf der Koppel war. So wie es aussieht, geht diese Integration mal wieder leichter. Das ist doch auch schön.



Dienstag, 3. Juli 2018

Pferdespielplatz

Da es am Wochenende so heiß war, haben Simone, Petra und ich am Sonntag beschlossen, dass wir mal lieber in der luftigeren Halle bleiben, in der wir im Schatten bei einem kühlen Lüftchen die Pferde bespaßten.
Wir haben den großen Ball von Walter aufgepumpt bekommen und damit etwas Fußball gespielt (wer Flip mit dem Ball gesehen hat, wusste, dass die Schweiz zu dem Zeitpunkt sicher noch in der WM war).
Auch wippte Flip wieder routiniert und mit Ausdauer, stieg auf das Podest (das wollte er aber mit mir auf dem Rücken, warum auch immer, an dem Tag nicht), marschierte über die Stangen und durch das Stangen-L … 


Danach ließen wir die 3 Jungs, während wir den Pferde-Spielplatz wieder abbauten, frei und auch dabei hatten sie Spaß.
Mit großer Vorliebe gruschtelte Flip dann wieder in dem Eimer rum, in dem wir die zu großen Holzstücke des Hallenbodens sammeln. Das fand er schon ein paar Tage vorher, als er mal in dem Eck gewartet hat, total gut. Er räumt dann den Eimer aus, schnappt größere Holzstücke und macht sie klein, kickt den Eimer rum… und kann sich damit lange und zufrieden beschäftigen. Das ist echt nett zu beobachten.
Irgendwann wurden die Jungs aber müde und so brachten wir sie zurück in den Stall, wo schon ein paar ähnlich müde Herdenfreunde im Sand einen Mittagsschlaf hielten.
Es ist einfach schön zu sehen wie Pferde in der Herde leben. Klar, ist das nicht für jedes Pferd das Passende aber Flip genießt es und ich habe dabei ein gutes Gefühl weil es einfach artgerechter ist und er sich nicht den ganzen Tag langweilen muss bis jemand kommt um nach ihm zu schauen und ihn aus der Box zu holen.