Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 23. August 2009

2 Filme von heute

Heute haben wir mal wieder die Videofunktion meines Fotos getestet. Ich hatte sicherheitshalber Kay die Kamera beim Ausreiten gegeben und gar nicht gleich gemerkt, dass er mich beim Galoppieren mit Flip von Aquino aus gefilmt hat. Hier ist das Video: (Flip scheint gemerkt zu haben, dass wir aufgenommen werden denn heute ging es mal ohne Bocken)



... und als wir zurück waren, durften die Pferde auf die Koppel. Auch das habe ich gleich mal aufgenommen:

Samstag, 22. August 2009

Was wir heute so gemacht haben

Da wir heute keinen Mitreiter gefunden haben, sind Kay und ich nach dem Koppelabäpfeln (siehe Fotos unter der Rubrik Aktuell auf der Stallhomepage) alleine ausreiten gewesen. Die Pferde waren brav und wir haben eine große Runde durch den Wald gedreht. Auf Galopp haben wir heute aber verzichtet, da Flip bei den letzten Malen immer gebockt hat und ich das gar nicht mag. Das müssen wir unbedingt mit ihm üben und klarstellen, dass diese Freudensprünge nicht erwünscht sind. Genauso wie wir immer wieder diskutieren müssen, dass nicht gegrast wird und auch im Wald die Zweige tabu sind. Flip ist zwar im Gelände grundsätzlich echt brav und auch nicht schreckhaft aber leider manchmal etwas unerzogen. Auch den Weg will immer er vorschlagen (ich habe halt laut Cori kein Tomtom sondern ein Flipflip-Navi).
Auf dem Heimweg sind wir am Nachbarstall vorbeigeritten, bei dem die Pferde auf der Koppel waren. Das fand Flip allerhand denn bei uns stand auf der Koppeluhr „Heute nicht“. Er war kaum zu überreden weiterzulaufen. Die Pferde kamen aber auch gleich hergelaufen und als dann an dem Zaun zwischen den Koppeln noch Imponiergehabe zu beobachten war, fanden das unsere Pferde interessant zuzuschauen. Ein Pferd hatte allerdings heftige Pusteln am ganzen Körper. Woher die wohl kamen?
Am Stall kam dann die freudige Überraschung für die Pferde, denn die Koppeluhr wurde noch auf 18-20h gestellt und die Pferde durften, da der Boden im Laufe des Tages abgetrocknet ist, dann doch auch noch raus.
Abends sind wir auf dem Weg zu Mama nochmal kurz am Stall vorbeigefahren und haben die genüsslich schmatzenden Herde noch etwas beobachtet. Auf Flip sind sogar zwei Stare geritten aber es wehe jemand sagt, er hätte einen Vogel! ;-)


(Was ich heute allerdings auch entdeckt habe, ist dass bei Flip ein Stück Zahn abgebrochen ist. Wann das passiert ist, kann ich nicht sicher sagen denn er lässt sich nur ungern die Zähne kontrollieren aber ich werde Dr. B. fragen, ob er es sicherheitshalber mal ansehen möchte).
Nachtrag vom 25.08.09:
Heute war Dr. B. da und hat den Zahn angesehen. Er sagt, es wäre nicht schlimm und damit würde Flip 40 werden! Gut!

Sonntag, 16. August 2009

Man ist das warm!

Gestern waren wir abends im Stall und da die Halle leer war, dachten wir, dass wir die Jungs gut etwas laufen lassen könnten. Obwohl es schon abgekühlt hatte, waren die beiden aber nicht dazu zu überreden sich mal schneller zu bewegen. Si etrotteten unwillig rum und versteckten sich hintereinander. Da lief mal gar nichts!
Für heute waren wir dann zu 11 Uhr (auch eine klasse Zeit bei der Hitze) zum Ausreiten mit Heike, Annika und Claudi verabredet. Wir haben die Pferde von der Koppel geholt und sind auf dem schnellsten Weg in Richtung Wald geritten, wo es schön angenehm kühl war. Auf dem Weg zum Wald sind die Pferde total erschrocken (außer vielleicht Aquino, der ist nur aus Solidarität angaloppiert) denn genau als wir unter der Autobahnunterführung wieder hochgeritten kamen, knallte eine Fehlzündung eines Motorrades hinter uns. Die Pferde galoppierten kurz los aber wir hatten sie schnell wieder unter Kontrolle. Mit Libelle hätte ich das nicht erleben wollen!
Als wir wider zurück im Stall waren, habe ich Flip zur Abkühlung geduscht und nach ein paar Möhren und Äpfeln hat er sich dann genüsslich im Stroh gewälzt. Kaum aufgestanden hat ihn Casanova zum Spiel aufgefordert und sie tobten kurz im Stall rum. Anbei ein paar Bilder des (ungleichen) Spielpaars.

Sonntag, 9. August 2009

Was wir so in letzter Zeit gemacht haben

So, jetzt komme ich mal dazu wieder zu schreiben:
Nachdem das Wetter zur Zeit schön und warm ist, gehen wir viel ausreiten und die Pferde dürfen fast täglich (außer es ist mal zu nass) auf die Koppel. Aquino durfte allerdings jetzt schon 2x nicht mit, da er beim Aufhalftern nicht in den Fressständer kam um sein Halfter abzuholen. Tja, und wer nicht reinkommt, darf nicht mit und muss in der Eingewöhnungsbox warten. Wir waren uns sicher, dass ihm das nur 1x passiert aber offensichtlich testet er gerade wer den längeren Atem hat bzw. am längeren Hebel sitzt. Da wird er wohl den Kürzeren ziehen.
Für Flip wäre das „Nachsitzen“ sicher übel denn er vergisst bei Gras eh gerne mal seine gute Erziehung. Sobald er beim Ausreiten die Chance hat an hohes Gras zu kommen, versucht er es zu erwischen und ärgert sich dann wenn er geschimpft wird. Figürlich sieht man allerdingsbei beiden die Koppel an. Mit Schrecken habe ich entdeckt, dass Flip jetzt wie Barni eine Art „Speckpad“ bekommen hat. Bei ihm kann man das nur schlecht auf dem Foto festhalten, da es noch nicht so ausgeprägt ist (Glück gehabt).
Mit der Kutsche sind wir jetzt schon länger nicht mehr gefahren, denn Flip hat oben am Schweif wunde Stellen, die evtl. durch das Schweifschlagen gegen Mücken kommen. Wir wissen es nicht genau, aber da der Schweifriemen dort entlangläuft, müssen wir warten bis es ganz abgeheilt ist.
Da Flip zur Zeit etwas maulig ist, werde ich Dr. B. bei seinem nächsten Besuch bitten mal wieder die Zähne zu kontrollieren. Sicher ist sicher und dann wissen wir wenigstens, ob er nur keine Lust hat bei der Hitze zu schaffen oder ob es an den Zähnen liegt. Auch beim Ausreiten, hängt er immer mal etwas auf dem Gebiss und so kam es auch, dass wir in letzter Zeit 2x unfreiwillig auf Aquino aufgeritten sind als der abrupter durchparierte als wir dachten. Aquino stört das zum Glück nicht aber bei dem einen Mal hat Flip ihm ein Eisen etwas heruntergetreten, so das wir einen Schmied gebraucht haben um es wieder gerade zu klopfen und neu zu befestigen.
Ansonsten kann man sagen, dass er echt brav ist und auch bei den Ausritten (außer wenn er vor Freude mal in Galopp bockt) anständig ist und alles brav mitmacht. Mitterweile reite ich ihn immer und wir kommen sehr gut miteinander klar. Absteigen tue ich nur noch selten. Heute waren wir wieder mal mit Tio und Sammy unterwegs und sind zum Hundeverein geritten. Die Pferde mögen den Ritt dort hin immer besonders, denn auch heute durften sie wieder grasen während wir etwas getrunken haben. Nach dem Ausritt wurde noch ausgiebig in der Halle gewälzt und es gab Karotten und Äpfel …. so mag es Flip!

Mittwoch, 5. August 2009

3 Fohlen

Ich weiß, dass der eine oder andere Blogleser auf neue Berichte von Flip und Aquino wartet aber ich muss Euch noch etwas vertrösten.

Wichtig ist mir aber mitzuteilen, das Flip einen kleinen Bruder und 2 Nichten bekommen hat, die ein neues Zuhause suchen. Also falls einer von Euch von jemandem weiß, der sich gerne ein nettes Fribifohlen zulegen möchte, bitte melden!!!!

Dienstag, 21. Juli 2009

Endlich mal kurz kein Regen

Was unsere Pferde machen, wollt ihr wissen?
Sie freuen sich, dass sie endlich nach so langer Zeit mal wieder auf die Koppel dürfen! Hier hat es ständig stark geregnet und so war die Koppel natürlich für eine im Galopp drüberpflügende Herde gesperrt. Auch zum Ausreiten musste man oft Glück haben eine Regenlücke zu erwischen wenn man nicht pitschnass werden wollte.
Man merkte es den Pferden ziemlich an, dass sie das Grasfressen vermisst haben und vor allem Flip konnte sich bei Ausritten (wenn es der Boden überhaupt zugelassen hat Graswege zu benutzen) kaum zurückhalten und hat ständig versucht Grashalme zu erwischen. Er war dabei teilweise so penetrant und hat sich so geärgert wenn er nicht Grasen durfte, dass er vor lauter Ärger bockte.
Nun ist aber gestern und heute die Koppel offen gewesen und daher gehe ich davon aus, dass sich seine Laune bessert.
… und was ich aber gerade auf der Stallhomepage entdeckt habe, ist auch interessant. Da stapft Flip munter und FREIWILLIG mitten durch die mit Wasser vollgefüllte Sandkuhle, dass es nur so spritzt. Gut zu wissen, denn bei Ausritten hat er immer gar keine Lust auch nur mit einem Huf in Pfützen zu treten, der Schlawiner. Wenn dann auch noch ein Güllebächlein über den Weg läuft, wie man auf dem einen Bild sieht, ist das Überqueren schon seeeehhhhr gefährlich.
Ansonsten sind die Pferde gesund und munter.
Dieses Bild wollte ich Euch auch nicht unterschlagen. Flip wollte unbedingt mitschmusen als ich „meine“ Stallkatze (sie hat im Winter ihr Plätzchen auf meinem Schrank gehabt) auf dem Schoß hatte. Er war ganz vorsichtig und als ich ihm die Katze auf den Rücken gesetzt habe und sie ihn mit einer Kralle „akupunktiert“ hat, hat er sich erst mal ausgiebig gestreckt. Echt süß!

Montag, 6. Juli 2009

Regen und der Fribitreff auf der Alb

Nachdem wir am Freitag ein heftiges Unwetter hatten, bei dem uns zu Hause sogar das Wasser in den Keller kam, gibt es von Freitag und Samstag nur soviel zu berichten, dass wir die meiste Zeit im Keller verbracht haben um zu Trocknen, Wischen, Räumen…

Gestern fand dann das schon länger geplante Fribitreffen auf der Schwäbischen Alb statt und es war ein richtig schöner Tag. Zuerst waren wir im Gestütsmuseum in Offenhausen und haben die Ausstellung von Frau Rücker angesehen. Viele der Bilder kannten wir schon aber es ist immer wieder schön die Bilder anzusehen denn sie malt echt richtig toll. Danach sind wir dann im Gestütsgasthof Mittagessen gewesen und haben uns dort eine Weile unterhalten denn es hat mal wieder recht kräftig geregnet. Auf dem Weg zu der Hengstherde, in der Tanjas 2 Freiberger aufwachsen, haben wir dann noch einen Abstecher ins Gestüt nach Marbach gemacht, wo wir dann auch brav unser obligatorisches Gruppenbild für den Freiberger-Herold gemacht haben.
Wir sind dann in Richtung Grafeneck gefahren um die beiden Junghengste Lacky und Napoli anzuschauen, die dort in der Herde mit Schwarzwäldern und Arabern auf den großen Koppeln leben. Als mal klar war, wie wir den Bach überqueren können, wo die Pferde stehen und ob wir durch die Weide der Kühe müssen, haben wir uns zusammen auf den Weg gemacht und die Pferde im Schatten einiger Bäume gefunden. Obwohl die beiden gerade mal 2 ¼ Jahre alt sind, sieht man schon, dass es kalibrige Pferdchen werden.
Yolli durfte sich dann noch etwas im Bach abkühlen, was ihr total Spaß gemacht hat und wir haben uns noch mit einem Stück Apfelstrudel im Gestütsgasthof gestärkt bevor wir uns auf den Heimweg gemacht haben. Bim Absetzen von Marianne haben wir noch schnell bei Nickli reingeschaut. Ihn hatten wir ja auch lange nicht mehr gesehen und nur immer im Blog gelesen wie es ihm geht. Zum Glück hat er sich von seiner Krankheit gut erholt und scheint wieder fit zu sein.
Natürlich haben wir auch noch abends kurz bei Flip und Aquino vorbeigeschaut. Da es aber bei Stuttgart geregnet hatte, fiel ihr Ausritt am Nachmittag ins Wasser und sie mussten sich in der Halle „vergnügen“, was Aquino wohl mit Lina sehr fleißig gemacht hat.

Freitag, 3. Juli 2009

Zeit für ein "Danke"

Da es bei uns zur Zeit unheimlich warm ist, gehen wir mit den Pferden häufig raus oder machen ein etwas ruhigeres Programm in der Halle. Bei diesen Temperaturen weiß man auch die halboffene Halle echt zu schätzen (auch wenn es im Winter manchmal ziemlich zapfig kalt ist). Als Kay mit den anderen ausreiten war, habe ich mit Flip etwas Langzügel geübt und danach in Ruhe Flips Schweif gewaschen und, wie Silja sagen würde, einen gechillten Abend gemacht.
Als wir fertig waren und noch etwas an der Halle rumstanden kam Walter und hat (ohne es zu ahnen) ein „Oha, was kommt jetzt?!“ bei mir ausgelöst.
Ich dachte ich schreibe das hier jetzt auch mal denn wir werden immer wieder gefragt, wie es uns in dem Stall gefällt und was so anders bei uns im Stall ist.
Also weiter im Text: Er fragte mich, ob ich den Pferden das Heu (bei den Fressständern) hingekehrt habe… und da war das „oha, was kommt jetzt!?“ (Karin, mit der wir früher im Stall zusammen waren und, der ich das erzählt habe, hat das richtig ausgedrückt als sie zu meiner Reaktion sagte „und dann bist Du aber schon stramm gestanden und warst auf alles gefasst!?“) Ich bejahte also die Frage und war tatsächlich auf alles gefasst, denn die alten Ställe haben einen ja quasi erzogen…. Und was sagte Walter? „Danke, das habe ich ganz vergessen…“
Diese Reaktion hatte ich (obwohl wir schon über ein Jahr dort sind) nicht erwartet!
Das mag jetzt für manche Leser komisch klingen aber irgendwann ist man doch immer drauf gefasst eins auf die Mütze zu bekommen … Schön, dass es aber auch positive Überraschungen gibt!
Und es gibt auch andere Dinge, die mir da einfallen. Ein Beispiel ist auch das gemeinsame Abäpfeln der Koppel. Was früher Arbeit war, weil man alleine (teilweise mit etwas ungeeignetem Werkzeug) über die Koppel gestapft ist und gehofft hat, dass einem die schwere Schubkarre nicht umkippt, ist hier dadurch, dass alle zusammenhelfen echt nett und macht sogar Spaß. Davon, dass wir dann unser Koppelgeld zurück bekommen, wollen wir ja gar nicht sprechen! (Wie man auf dem Foto sieht werden wir dabei meist von den Pferden überwacht, ob wir das auch ordentlich machen ;-) )
Kurz um, wir sind echt froh, dass wir für unsere Pferde hier einen Platz bekommen haben!