Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Samstag, 23. November 2013

Da bin ich wieder

So, nun bin ich seit Mittwoch Abend wieder von meinem 1-wöchigen Aufenthalt im Norden zurück. Von Freitag bis Sonntag fand in Ladbergen die Jahreshauptversammlung des Freibergervereins statt. Am Freitag Abend war gemütlicher Klönabend angesagt, Samstag vor- und nachmittags dann reiten (auf eigenem Fribi oder Leihpferd) bzw. für die Nichtreiter eine Führung  durch das Gestüt in Warendorf (tja, der Führer hatte uns versetzt  und so liefen wir etwas planlos in der Kälte rum), Versammlung am Abend und am Sonntag nochmals Reiten auf dem Geländeplatz der Reitanlage bzw. Zuschauen und Bewundern der Freiberger. Der Platz war mal richtig cool mit Wellenbahn, Geländesprüngen, riesen Pfütze…und die Reitstunde, die die Reiter dort bekommen haben, war auch gut gemacht und lehrreich – schade, dass ich da nicht mit Flip mitreiten konnte. Schön wars trotzdem auch wenn nur als Zuschauer (Basil, den ich reiten hätte dürfen, lief an dem Tag leider nicht ganz klar) und auch viele der Freibergerfreunde wieder zu sehen, war mal wieder richtig nett.
Anbei ein paar Bilder vom Geländeplatz und von meinem Besuch bei Tine und Detlef, wo ich dann (neben der Übernachtung von Do. auf Fr.) noch von Sonntag Abend bis Mittwoch Abend war.
Da Tine Probleme beim Laufen hat und krankgeschrieben ist, habe ich mit Detlef einen Ausflug in die Autostadt nach Wolfsburg gemacht (diesen VW-Variant hatten wir in gelb und ich finde ihn immer noch total cool), war mit ihm in Hameln bummeln und dann noch im Wisentgehege in Springe, wo wir Bären, Wölfe, Elche, Wild…. gesehen haben und Detlef „leichte Zustände bekommen hat“ weil ich, wenn irgend möglich, versuche alle Tiere zu streicheln. So eben auch dieses Wildschweini.
Da ja Tine ausfiel, habe ich auch brav morgens als es auch noch dunkel war beim Stalldienst geholfen (ich weiß unseren Stall doch sehr zu schätzen, in dem wir uns um nichts kümmern müssen und die Pferde es trotzdem so schön haben!) und durfte auch auf Barni reiten. Auf dem Bild von hinten, sieht er aus wie ein Shirehorse aber soooo groß ist er dann doch nicht. Er hat aber auch erst mal angefragt, ob ich ihm überhaupt was zu sagen habe, was ja klar ist denn „wer sich nicht drückt, ist verrückt“. Wir haben uns dann aber gut geeinigt und obwohl im Wald mit schwerem Gerät Baumstämme rausgezogen wurden, war er sehr brav. 

Donnerstag, 14. November 2013

Abmeldung für 1 Woche

Auf ganz besonderen Wunsch eines Lesers schreibe ich nun noch schnell etwas in den Blog damit es hier nicht zu lange nichts zu lesen gibt. Ich fahre heute Abend mit Kay zur Jahreshauptversammlung nach Ladbergen und bleibe dann vom Sonntag bis Mittwoch noch auf Besuch bei Tine und Detlef. Danach gibt es sicherlich Einiges zu berichten denn zur JHV reisen wieder einige nette Bekannte an und ein Teil bringt auch die Pferde mit.
Was sich Detlef für ein Programm für unsere 3 Tage ausgedacht hat, lasse ich mich überraschen. Auf jeden Fall steht Barni natürlich mit auf dem Programm.
Flip und Aquino habe ich heute morgens noch schnell zusammen laufen lassen. Sie haben so rumgetobt, dass ich Aquino irgendwann einfangen musste, denn er pumpte wie ein Maikäfer und hatte mal wieder seine Fitness überschätzt und sein Alter bzw. nicht so gute Gesundheit vergessen . In letzter Zeit sind die beiden beim Laufenlassen nicht so ohne und Aquino provoziert Flip immer wieder. Die Rangodnung wird bei der Gelegenheit dann doch gerne mal diskutiert. Das schaukelt sich dann so hoch, dass man etwas aufpassen muss, denn Flip hat dabei Aquino auch schon umgeworfen und das tat Aquinos Beinen gar nicht gut.
Hier noch die Fotos der Jungs, die eigentlich brav warten sollten aber dann mal wieder eigene Einfälle hatten.

Gerade war unser Osteopath, Herr Haase da. Er ist mir, wie er Flip nannte "unserem Meister Propper" zufrieden und fand, dass er sich besser bewegen kann als letztes Mal. Das Wort Diät fiel heute ausnahmsweise mal nicht. Letztes Mal hieß es, dass Flip 100 kg abnehmen sollte. Geändert sich das nicht aber schön, dass wir die alte Leier nicht anhören mussten. Ich hatte das Gefühl, dass Flip evtl. wieder eine Blockade im Lendenbereich hat aber das wohl nicht sehr schlimm d.h. nach 2 Tagen reitfrei darf bzw. soll er sich weiter flott bewegen. Gut!  

Montag, 4. November 2013

Besuch bei Katrin und Dieter

Gestern war ich mal wieder zu Besuch bei Katrin,  Dieter und deren Rasselbande (3 Pferde (1,5 J., 5 J. und 6 J.) , 2 Hunde, Vögel und Freundin Jule ;-) ). Wir haben gemütlich Kuchen gegessen, geplaudert und sind im Anschluss, als die Sonne rauskam, mit den Pferden und Hunden spazieren gegangen. Katrins kleinen Araber-Nachwuchs hatte ich im Mai das letzte Mal gesehen. Er ist ganz schön gewachsen und für sein Alter recht brav mitgelaufen obwohl es stürmte und der Boden teilweise echt glibbrig war…. was nicht bedeutet, dass Jule nicht zu tun hatte wenn er Lust bekam mit den Hunden mitzutollen.


Die 3 unteren Bilder habe ich nachträglich gemailt bekommen, da sie mir so gut gefallen haben. Bei uns im Stall, so waren Anni und ich uns einig, würde dieses Beschäftigungsspiel vermutlich in der Herde zu Kloppe führen. Ich werde daher vielleicht mal probieren was Flip und Aquino dazu sagen wenn wir in der Halle von der Tribüne runter die Karotten an einen Stab hängen. Bericht folgt dann.
Das Buch „Lernspiele für Pferde“, das ich bei Krämer gesehen habe, muss ich mir jedenfalls nicht kaufen, denn Flip kann schon Ballspielen, wippt, steht auf das Podest, hat kein Problem mit aufspringenden Regenschirmen und auch die anderen Spielvorschläge aus dem Buch würden ihn wohl eher langweilen. Das Karottenspiel von den Fotos könnte ihm aber gefallen.
Wie Apfel-aus-Wassereimer-angeln ausgeht, kann ich mir schon denken. Wenn er merkt, dass er den schwimmenden Apfel nicht zu fassen bekommt, wird sicher mit dem Huf nachgeholfen. ..aber lassen wir uns mal überraschen. 

Freitag, 1. November 2013

Herbstritt

Heute war ich mal wieder mit Petra und Sammy unterwegs. Wir haben das noch ganz ordentliche Wetter genutzt und sind knapp 2 Stunden mit den Pferden im Seewald unterwegs gewesen. Der Wald ist schon total herbstlich und so flog das Laub nur so wenn wir durchritten oder die Pferde hineinpusteten.
Unterwegs haben wir versucht ein paar Fotos zu machen aber wie man sieht, ist das gar nicht so einfach wenn der 4-beinge „Untersatz“ nicht ganz ruhig stehen möchte ;-))
Danach war ich mit Flip zur Feier des Tages (immerhin ist heute ja Feiertag) noch etwas grasen und ich finde aus dieser Perspektive sieht er gar nicht so wohlgenährt aus. Die frisch gerichteten Zähne funktionieren jedenfalls gut und er kann wieder problemlos kauen.
Meinen Herold-Bericht über das letzte Wochenende im Jura habe ich nun, nachdem mich Ulrike heute auf die Abgabefrist 11.11.13 hingewiesen hat,  auch gleich noch geschrieben und jetzt warte ich auf die Vervollständigung unseres Berichts mit Ulrikes Textteil.  Also Ulrike, dann schreib Du auch mal schön! ;-) 

Montag, 28. Oktober 2013

Zurück aus dem Jura

Letztes Wochenende war ich mit Ulrike und Yvonne im Jura.
Wir haben dort bei Nicolais Züchtern netter Weise auf einem schönen Bergbauerhof wohnen und etwas mithelfen dürfen und sind mit ihnen rumgefahren um uns verschiedene Freiberger, die evtl. als Nachwuchspferde für Ulrike in Frage kommen könnten, anzusehen.
Wie das so in der Schweiz ist, hat jeder gerne die Gelegenheit genutzt seine Pferde zu zeigen und so hatte ich schnell als ich dachte auch schon ein hübsches Fuchsgespann in die Hand gedrückt bekommen. Ich finde sie stehen mir ganz gut, oder?
Ich habe nun wieder ein paar mehr Kontaktadressen wo man Freiberger bekommen kann und ich habe mich natürlich auch in ein Pferdchen verguckt. Mir hat es die 2,5 jährige Luna angetan. Das ist die dunklere, kleine Stute mit Blesse, die dem Fohlen, das Flip in jungen Jahren sehr ähnelt, den Kopf auf den Hals packt bzw. rechts vom Baum steht. Da ich für mich nicht nach einem Sportfreiberger schauen würde, würde sie sogar sehr gut zu mir passen. Sie ist nämlich eigentlich evtl. als Therapiepferd für eine Verwandte gedacht. Da lag ich doch für mich vom Charakter gar nicht daneben. Luna macht vermutlich ca. im September ihren Feldtest und auch wenn ein Pferd mir absolut reicht, bin ich schon am überlegen, ob ich dann zum Zuschauen wieder ins Jura fahre.
Mir haben es aber nicht nur die Freiberger angetan! Wir haben schöne Pferde gesehen, nette und schicke Hengste gezeigt bekommen (einen Junghengst haben wir ganz in der Nähe von Barnis alter Heimat auch abgeholt und mitgenommen - das ist der hinterste der 4 Dreckspatzen auf dem rechten Foto) …. aber bei kleinen Kälbchen kann ich auch kaum widerstehen. Wenn sie denn mal über ihren Schatten gesprungen sind und ihr Scheu überwunden haben, konnte ich sie kraulen und das fanden sie dann doch sehr angenehm. Also wurde gekrault, an den Fingern gelutscht und gesaugt und wir haben sogar fast noch die Geburt einer kleinen Jersey-Kuh mitbekommen.  Wir kamen nur ein paar Minuten zu spät aber sie (wir haben sie Betty getauft) ist einfach nur putzig gewesen und sie sah, wie ich finde, einem kleinen Reh fast ähnlicher als einem Kälbchen. Seht selber auf dem Foto... und so wie auf dem Foto mit den 3 Kälbchen wird sie auch bald aussehen. Sind die nicht kuffig?
Nun ja, man kann nicht alle Tierlein aufnehmen (sonst hätte ich auch die 12jährige Kuh, Erika mitgenommen) daher bin ich „nur“ mit schönen Erinnerungen abgereist und habe mir vorgenommen bald mal wieder in Flips alte Heimat zu fahren.    
Auf dem Rückweg von der Schweiz und einem sehr schönen (wenn auch sportlicher, als gedachtem) Sonntagnachmittag im Schwarzwald bin ich dann noch kurz im Stall vorbeigefahren um nach meinem 4-beinigen Schatz zu schauen. Auf leises Rufen tauchte Flip nirgends auf und so habe ich ein kleines Licht im Stall gemacht und ihn im Stroh liegend entdeckt. Er schlummerte gemütlich, freute sich aber über den Apfel, den ich ihm aus dem Jura mitgebracht habe und fraß ihn entspannt im Liegen und ließ sich knuddeln . Er ist schon ein ganz schöner Brummer im Vergleich zu den Pferden, die ich vorher gesehen hatte aber er ist einfach der Beste!

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Ausflug in die Schweiz

Am nächsten Wochenende treffe ich mich mit Ulrike und Yvonne in der Schweiz und wir machen einen Ausflug in Flips alte Heimat, ins Jura um Pferdchen zu gucken (natüüüürlich Freiberger!). Ich freue mich schon total und bin gespannt was wir erleben werden. Wir besuchen Nicolais Züchter, wohnen dort auf dem Hof, schauen deren Pferde und andere Nachwuchspferde an, machen noch einen Ausflug ins Gestüt nach Avenches ... Das wird sicher toll!                 Da werde ich allerdings auch daran erinnert wie schade es ist, dass ich den Kontakt zu Flips Züchtern nicht mehr halten konnte. Die Zeit bei ihnen war immer sehr schön aber ich komme mit dem Schlachtfohlen-Thema nicht zurecht und irgendwann wäre ich dann mit einem Fohlen dagestanden... das sicher super süß gewesen wäre und auch sicher wie Flip ein tolles Pferd geworden wäre ABER ein Pferd reicht mir und mit Flip habe ich ja auch ein Goldstück erwischt! Ich werde hier dann wieder berichten wie es war und ob Ulrike in Versuchung geraten ist noch ein Nachwuchspferd mitzunehmen. 

Sonntag, 20. Oktober 2013

Aquino live und Doppellonnge

Gestern haben Kay und ich das tolle, warme Wetter genutzt und sind mit Flip und Aquino ausreiten gewesen. Als wir auf dem Weg zur unteren Autobahnunterführung an der Scheune vorbeikamen, war dort das große Tor offen, was vor allem Flip sehr seltsam fand, denn sonst ist dort meist zu und er ist da etwas „sensibler“.  Ich wollte ihn daher mal in die Scheune schauen lassen damit er sieht, dass nichts Gefährliches drin ist. Er traute der Sache aber nicht so richtig und so meinte Kay, dass Aquino mit gutem Beispiel vorangehen sollte. Vermutlich roch es für die Pferde seltsam oder was auch immer. Sie fanden es jedenfalls gruselig und nachdem Kay etwas heftiger mit dem schnaubenden Aquino „diskutierte“, wurde es Aquino irgendwann zu blöd und er trabte einfach flott Richtung Heimat. Da Kay (wegen der Zahnop) gebissloss unterwegs war, hatten die beiden einen etwas verlängerten Bremsweg und es war offensichtlich etwas mühevoller Aquino wieder Richtung Scheune zu motivieren. Nach der Aufführung habe ich dann auch nicht mehr versuchen müssen Flip an den Eingang zu bringen denn wenn Aqunio sagt, da ist es gruselig, dann glaubt es Flip natürlich….. außerdem musste ich so lachen, denn Aquino machte sich gerade in dem Moment vom Acker als ich sagen wollte, dass er aussieht als würde er gleich Aquino-like einen Abgang machen.  Tja, ich kenne den Burschen eben auch langsam ;-)
(Kay ist übrigens auf dem Rückweg freiwillig gelaufen, nicht dass jemand was anderes denkt!)

Heute hat dann Kay mal versucht sein neues Wissen aus dem Doppellongenkurs vom letzten Wochenende an Flip zu testen. Flip, der eh nur mäßig fürs Longieren zu begeistern ist, (ich glaube er findet es einfach öde im Kreis zu laufen und sieht so gar keinen Sinn darin) machte ganz geduldig aber ohne jegliche Motivation und Begeisterung mit. Immerhin hat er Kay nicht durch die Gegend gezogen, wie er es sonst auch schon gemacht hat wenn er keine Lust auf die Longe hat. Das ist doch schon mal was.  Zum Gymnastizieren würde ich ihn ja schon gerne mit der Doppellonge arbeiten aber ich denke, da Flip und ich eh keine großen Longierer sind (wir haben schon mit einer Longe ausreichend zu tun), werden wir das nicht gleich zusammen testen. Vielleicht probiert es Kay ja irgendwann nochmals!?  

Sonntag, 13. Oktober 2013

Chef-Ausritt?

Heute Nachmittag war ich also mit Petra und Sammy ausreiten. Da es hier die letzten Tage viel geregnet hatte, war alles so nass, dass wir nur im Wald mal ein Stück traben konnten. Flip und Sammy haben daher beim gemütlichen Schrittreiten immer wieder die Gelegenheit genutzt vorsichtig zum anderen rüberzuschnappen und "sich zu unterhalten". Tja, worüber wohl? Ob sich die beiden Gedanken machen, wer nun der neue Chef der Herde wird, nachdem Moritz leider gestorben ist. Die zwei sind in der Rangfolge vermutlich am nächsten dran aber sie sind beide nicht so wirkliche Chefs und ich glaube, die Vizeposten fanden sie ganz gut. Oben in der Rangfolge sein, nach der Koppel bei den ersten sein, die trinken dürfen, in Moritz Nähe dösen dürfen... aber das ganze ohne volle Verantwortung für die Herde. Auch da wird Moritz fehlen und wir werden uns überraschen lassen müssen wie es weitergeht und wer neuer Chef wird.  
Wie wir so im Seewald unterwegs waren, fragten wir uns schon wo denn Petra B. und Paulchen wohl stecken. Die beiden haben wir in der letzten Zeit eigentlich immer getroffen wenn wir dort Sonntag nachmittags unterwegs waren. ...und siehe da, wen hören wir da über die Felder rufen und welches Hundchen sehen wir über den Parallelweg flitzen? Paulchen! Nach einem gemütlichen Schnack, bei dem alle Neuigkeiten ausgetauscht wurden, machten uns wieder auf den Heimweg, wo dann die nächste Spülrunde für Aquino anstand.