Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Samstag, 28. Februar 2015

Wieder zurück

So, nun bin ich seit knapp einer Woche aus dem Urlaub zurück und schon kommen Meldungen, dass der Blog ja so verwaist wäre.
Dann will ich mal Abhilfe schaffen und berichten, dass Flip während ich weg war gut versorgt wurde und ich immer durch Fotos und WhatsAppp informiert wurde was der Bub so macht. Da das Wetter eher bäh war, war wohl viel Hallensport angesagt und er wurde geritten (wie man sieht auch versuchsweise im Tandem), durfte mit Neeshi laufen und hat Parelli geübt.
Heute waren wir dann nach langer Zeit mal wieder ohne Regen, Schnee oder Sturm (dafür aber ab und zu mit Sonne) ausreiten. Sammy, Forest und Babalou waren auch mit und wir haben eine große Schrittrunde gemacht. Bis auf einen unfreiwilligen Abstecher der Pferde in einen Acker (ein Schwarm Tauben, flog von der Biogasanlage auf, was natürlich echt mega schrecklich ist, haha) war Flip schön relaxed und ich glaube auch er freute sich mal wieder ausreiten gehen zu können. Dass plötzlich auf dem Feldweg 10-15 Autos in Kolone hergefahren kamen, fand er aber allerhand (s. sein Blick auf dem Foto). Den Garten, in dem ein Feuerchen brannte und ein Mann auf der Leiter die Hecke mit einer Motorsäge stutzte (das finden Pferde nicht so lustig), hat er nicht mal eines Blickes gewürdigt, denn ich habe ihm kurz davor gezeigt, dass ich noch ein Karottenstücken hätte. Da setzt er klare Prioritäten, was wichtiger ist. Immer Futter!
Apropos: Unterwegs hat mit Hilke erzählt, dass sie neulich abends Forest noch einen Arm voll Heu zur Eingewöhnungsbox getragen hat, als sie plötzlich von Flip verfolgt wurde. Sie beschleunigte daraufhin wohl, worauf Flip bis zur Box hinter ihr hertrabte. Der muss Hunger gehabt haben ;-)  
Als wir zurück kamen, war Jako mit ihrem Vater und Schwester noch zu einem Flip-Besuch im Stall. Wir haben dann noch Aquino rausgeholt und sind mit beiden Pferden eine kleine Runde gelaufen. Aquino stapfte freudig und ohne stolpern mit. Das war gut. 


Mittwoch, 11. Februar 2015

Urlaub

Liebe Blogleser,
ich melde mich jetzt mal für 10 Tage ab.
Während ich in Spanien hoffentlich die Sonne genießen kann, wird Flip von Jako, Jenny und Kai versorgt und Sandra und Armin haben auch ein Auge auf ihn. Es kann also nichts schiefgehen.
Bis bald!

P.S. Gute Besserung an Anni! Ich hoffe, Du bist wieder fit bis ich zurück bin! Ich drücke Dir die Daumen!

Samstag, 7. Februar 2015

Sonnenspaziergang

Heute haben Sandra und ich mit den Pferden ein schönen Spaziergang in der Sonne gemacht.
Als wir im Stall ankamen (ich hatte den Luxus eines Fahrservice), standen die Pferde an Flips Lieblingsplatz hinten an der Wand in der Sonne, wo es schön warm wird, und haben zusammen Mittagspause gemacht. 
Entsprechend begeistert waren dann auch Flip und Neeshi als wir sie rausholten und mit ihnen spazieren gehen wollten. Viel lieber hätten sie weiter in der Sonne gestanden und gedöst als um den Block gezogen zu werden. 
Bewegung muss aber sein und die Sonne schien schön, also haben wir uns warm angezogen um einen Sonnenspaziergang zu machen. 
Die letzten Tage war es abends so unglaublich kalt im Stall und ein eisiger Wind blies, dass wir die milderen Temperaturen einfach nutzen mussten. 
Mit meiner neuen Thermohose, Mütze und vielen Schichten Kleidung war es aber schön warm. Als ich die Hose heute gekauft habe, sagte die Dame an den Kasse, als sie meine ganzen Einkäufe sah (dicke Winterhandschuhe, Thermohose, Thermo-Innenhandschuhe, Ohrenwärmer…), dass ich ja nun für Kälte im Stall gerüstet wäre – und sie hatte recht :-)  
Zurück im Stall marschiere Flip dann auch gleich wieder an die Wand auf sein Sonnenplätzchen um ja keine Sonnenstrahlen zu verpassen.
Für Morgen habe ich mir vorgenommen wieder fleißig in der Halle zu reiten, denn dann ist ausreichend Zeit vergangen seit Hr. Haase Flip wieder eingerenkt hat und meinem Rücken tut es ganz gut wenn ich mal wieder drauf sitze und mit Flip schaffe. Schauen wir mal, ob ich mich Morgen noch an den Vorsatz von heute erinnere.

Nachtrag: gestern habe ich eine SMS von unserem neuen Hufschmied bekommen. Jojo hat sich mit ihm in Verbindung gesetzt und er hat zugesagt, dass er uns zukünftig (also ab Mai) betreut :-) Die Termine müssen wir noch abstimmen. Das ist aber schon mal beruhigend!

Sonntag, 1. Februar 2015

So schnell kann es manchmal gehen

Heute morgen haben Caro und Kay nach den Pferden geschaut und Flip mit auf einen Spaziergang genommen, da ich beim Brunch war. Als sie in den Stall kamen hat Flip wohl noch geschlafen. Caro schrieb „So hat Kay Flip vorgefunden … man war der müde“. Da die Pferde nach dem Spaziergang noch rennen und spielen durften, war es gar nicht mehr nötig, dass ich in den Stall musste um Flip zu bewegen. 

Ich fuhr aber trotzdem und trotz Schneeregen rüber, denn ich hatte noch mit Tine telefoniert und sie erzählte mir, dass Durk-K (der Friese, der auf dem Bild in der Mitte steht) an einer Kolik eingegangen ist und sie ihm nicht mal mehr in der Klinik helfen konnten. Das sind dann immer die Momente, wo jedem Pferdebesitzer die Muffe geht, denn es ist einfach unfassbar wie schnell man sein Pferd plötzlich verlieren kann. Wie es jetzt bei ihr in ihrem kleinen Selbstversorger-Stall weiterläuft, steht in den Sternen. Ich wüsste aber ein kleines, schwergewichtiges und wuscheliges Pferd, das bald nach Hannover zieht und da oben wieder für ordentlich Leben im Stall sorgen könnte.
Ich bin also noch zu Flip gefahren und habe mich vergewissert, dass es ihm gut geht und ich mir um ihn erst einmal keine Sorgen machen muss. Da er gerade am Großballen Stroh knabberte, habe ich mich zu seinen Füßen gesetzt und ihm etwas Gesellschaft geleistet. Das fand er erst etwas komisch, nach dem Motto „ist ja nett, dass Du da bist aber du sitzt auf meinem Essen und was ist das eigentlich für eine lustige Mütze? Darf ich die mal genauer untersuchen?“. Er ließ sich dann aber nicht aus der Ruhe bringen und mümmelte (mit einer doch spannenden Technik) Stroh, während ich ihn beobachtete und versuchte von uns ein Selfi zu machen. Leider war es aber zu dunkel und ich bin darin total ungeübt (tja, so jung bin ich dann wohl doch nicht mehr).

Es war jedenfalls schön in der Herde zu sitzen, ihn futtern zu hören und die sonst schlafenden Pferde zu betrachten. Irgendwann lief er dann aber weg, Aquino wachte auf, fing an mit Luke zu spielen und ich bin dann beruhigt zurück nach Hause gefahren.

Samstag, 31. Januar 2015

Der Schnee kam zurück


Gestern hatten wir unseren vorletzten Hufschmiedtermin bei Jojo (wenn wir Glück haben, haben wir aber evtl. einen neuen Schmied gefunden. Jojo kennt ihn und sagt, dass wir bei ihm gut aufgehoben wären. Nächste Woche meldet er sich nochmals, ob es klappt). Kurz nachdem ich mich überreden ließ doch noch einmal Snowgrips drauf zu machen, hat es auch angefangen zu schneien. Bis zum Abend war es hier dann sehr winterlich, alles war weiß und nach dem Kino mussten Kay, Caro und ich die Autos erst mal von einer dicken Schneedecke befreien.

Für tolle Schneebilder mit den Pferden hat der Schnee aber nicht gereicht, denn bis ich mich heute nachmittags mit Anja, Sandra und Armin getroffen habe, war schon viel weggeschmolzen. Eigentlich wollten wir ja auch, sofern es noch einen schönen aber sonnigen Schneetag geben sollte, Bilder für die nächsten Weihnachtskarten machen, denn die letzten Jahre hatte es ja nicht geklappt mit den „Nikolaus im Schnee-Bildern. Nikolaussachen hatten wir nun eh nicht zur Hand also musste es auch so gehen. Wie so häufig, finde ich aber, dass die Bilder, auf denen Flip alleine drauf ist, doch viel besser sind (aber das geht vermutlich jedem so, der sich selber auf Fotos sieht. Und überhaupt, wieso kann man denn nicht einfach gescheit in die Kamera lachen?).

Danach sind wir noch eine Runde ausreiten gewesen, wobei wir alle das letzte Stück gelaufen sind, denn auf den Pferden wurde uns ziemlich kalt weil der Wind doch eisig war als die Sonne wegging. Daheim hab es erst einmal einen Tee zum Aufwärmen und und im Tiefkühler fand sich noch ein Stück Zwetschenkuchen, das ich mir warm gemacht habe, hmm :-).

Sonntag, 25. Januar 2015

Sonntag-morgens-Bespaßung

Also der Wetterradar der Pferde hatte nicht ganz recht. Es hat erst 2 Tage später angefangen zu schneien. Auch heute liegt eine dünne Schneeschicht, so dass wir weiterhin nicht auf den Wiesenwegen laufen oder ausreiten können weil alles aufgeweicht ist.
Neulich abends sind wir dann aber trotzdem im Dunkeln eine große Runde (über die Asphaltwege) mit Raffi gelaufen denn auch Carina hatte keine Lust auf Halle und hat mich schnell überreden können sie zu begleiten. Flip musste sich ziemlich anstrengen mit Raffis Schritt mitzuhalten und war dann (wie Ulrike sagen würde) ziemlich „an“ d.h. flott und übermütig.
Aquino ist zur Zeit nicht so gut zu Fuß und so habe ich neulich mal unter Jakos Anleitung versucht auch mit ihm etwas Parelli zu üben. Jenny und Armin haben uns zugeschaut. Armins Kommentar lautete wohl so ähnlich wie „Was juckt es die alte Eiche wenn sich das Schwein an ihrem Stamm rubbelt“. Soll heißen, er fand die Sache ziemlich überflüssig. Vorallem, sah er nicht ein, dass er vor uns rückwärts weichen soll. „Was sind das denn für neue Marotten?“ schien er sich zu fragen, denn verstanden hat er uns, glaube ich schon.
Da Aquinos großen Spielfreunde zur Zeit ausgefallen sind (Sammy ist wieder in der Klinik und Luke hatte einen Einschuß und stand in der Eingewöhnungsbox) müssen wir schauen, dass er etwas Abwechslung hat damit er nicht so gefrustet ist. Heute kommt Sammy glaube ich wieder heim (hoffentlich war die OP erfolgreich). Da wird sich Aquino freuen aber hoffentlich nicht wieder mit den Hufen an die Eingewöhnungsbox hämmern; das tut den Füßen nämlich auch nicht gut und schneller rausgelassen werden die Freunde deshalb auch nicht.
Heute war ich mal wieder morgens mit Jenny im Stall. Auf unseren Ruf „Juungs, wo seid ihr?“ kam Neeshi gleich aus dem Fresständer ausgeparkt und hergelaufen. Da sie offensichtlich mit wollte,  haben wir sie mitgenommen um sie mit Flip laufen zu lassen (nach gutem Warmführen natürlich  - Jenny bändigte zwischenzeitlich alle 3 während ich die „Häufchen“ wegräumte und lief mit der ganzen Truppe). Als alle warm waren, machte Jenny mit Aquino etwas Handarbeit während Flip und Neeshi sich austoben durften. Wenn Aquino im oberen Teil der Halle rumsteht, kann man dort auch hinlaufen, selbst wenn die Raben auf dem Dach klopfen und klappern (je mehr Fribis dabei sind, desto weniger regt es Neeshi auf).

Am lustigsten war es aber mit den Pferden danach. Sie schnappten sich den Rechen mit dem wir die Halle wieder glatt machen wollten, spielten mit uns (Aquino mag ja besonders wenn man seine Zunge schnappt – die streckt im Spiel mit anderen Pferden auch immer raus) und sie schienen sich darüber zu freuen, dass sie als kleine Herde von uns bespaßt wurden. Das ist auch ein lustiges Trio mit den 3 ziemlich unterschiedlichen Pferden, die sich zwar gut verstehen, aber die man nicht ganz aus dem Auge lassen sollte. Aquino will nämlich eigentlich seinen Flip für sich haben und zickt die Kleine an, Neeshi will unbedingt bei ihrem Flip stehen, Flip will aber gern mit Aquino bubeln und steigen… (heftiges Spielen ist aber gerade mit Rücksicht auf Aquinos Füße nicht angesagt und zwickt dafür Neeshi) … Hier sind ein paar Bilder, wobei die Qualität der Bilder vom Handy einfach nicht so viel taugt und der Spaß auch nicht soo gut rüberkommt.

Sonntag, 18. Januar 2015

Brrr, war das kalt heute früh und "Brrr, Aquino!"

Heute früh, als wir uns auf den Weg in den Stall gemacht haben, war es soooo kalt aber der Nebel hat ein schönes Eismuster auf Jennys Autodach gezaubert. Jenny konnte das Muster gar nicht so genießen, denn "JohnBoy“  frei  zu kratzen war ziemlich mühsam. Durch den Nebel und den mit den ersten Sonnenstrahlen fuhren wir dann zu den Jungs.

Flip, Jako und ich haben in der Halle gleich mit unseren Parelli-Übungen begonnen während Jenny die Wege um den Stall mit Aquino testen ging. Irgendwann klingelte mein Handy und Jenny kündigte Aquinos alleiniges Eintreffen im Stall an, was Flip ein paar Sekunden vorher eh schon gehört hat und in Wallungen brachte. Aquino kam mit geblähten Nüstern auf den Hof getrabt, schaute in die Halle zu Flip und kam dann mit zu uns rein. Jenny tauchte kurz darauf auch wieder auf und berichtete, dass sich Aquino am Bolzplatz erschreckt hat als der Ball gegen den Zaun donnerte und beschloss die Flucht nach Hause anzutreten. Auf den Ruf „Aquino schau mal, Karottenstückchen“ hat er wohl nur kurz den Kopf gedreht aber trabte weiter. Zum Glück ist keinem etwas passiert (es war offensichtlich mit den Hufeisen draußen doch nicht ganz so rutschig) und Aquino scheint, dank der Schmerzmittel, die er gerade bekommt, wieder besser zu Fuß zu sein.    
Er musste dann noch in der Halle etwas Gehorsamsübungen machen während wir weiter Stickten. Flip und Jako machen das echt gut und ich merke, dass ich mit ihm zu ungeduldig bin und zu schnell Reaktionen und schnelleres Tempo erwarte. Er macht es aber schön und wenn ich Fehler mache, zeigt er es auch gleich an. Übung macht halt doch den Meister!  


Laut Walter und dem „Pferde-Wetter-Verhalten“ wird es morgen schneien. Ich bin gespannt, ob deren Wetterradar auch dieses Mal wieder funktioniert.

Samstag, 17. Januar 2015

schon wieder Regen :-/

Heute waren Sandra, Neeshi, Flip und ich eine große Runde spazieren, da wir alle keine Lust hatten schon wieder in die Halle zu gehen. (Wobei es ja ein Segen ist, dass wir eine Halle haben und nicht immer raus müssen!!!) Auf eine Regenpause warteten wir allerdings vergeblich und sind daher warm angezogen im leichten Regen losgelaufen. Da wir ja coole Pferde haben, konnte ich meinen Schirm mitnehmen und nach kurzer Zeit hat Flip dann auch gemerkt, dass es ganz angenehm ist und die Ohren trocken bleiben wenn man den Kopf unter den Schirm steckt. So sind wir dann den größten Teil des Weges gelaufen. Auf den letzten hundert Metern vor dem Stall hörte es auf zu regnen und als ich den Schirm zumachte, hat Flip ihn geschnappt und wollte ihn auch mal tragen. Leider hat der Schirm das nicht gut vertragen und ist nun hinüber L
Man merkt aber, dass wir wegen des ständigen Regens nicht so viel rauskommen, denn die Pferde sind schon guckiger als sonst und an den Häusern oben am Seewald gab es einiges zu gucken und zu prusten. Fremde, beschirmte Leute sind natürlich auch viel gefährlicher und einfach so hinter dem Zaun im Kompost rumwühlen, geht natürlich auch nicht…. auch sonst waren sie etwas neben der Spur. Flip schnuffelte unterwegs plötzlich ganz interessiert an Neeshi rum, rubbelte vorsichtig den Kopf an ihr (nicht soo ungewöhnlich) atmete aber plötzlich seltsam und … na ja, wenn wir nicht aufgepasst hätten, wäre er wohl gerne mal drauf gehüpft, was Sandra aber ganz und gar nicht gerne sehen würde!!! Liegt da Frühlingsduft in der Luft, oder was ist das?
Na, jedenfalls lief er dann weiter brav mit uns mit und auch als wir die beiden nassen Pferde im Anschluss in die Halle ließen, war er wieder „ganz der Alte“, wälzte sich ausgiebig (das wird Morgen beim Putzen schön) und lief etwas unmotiviert mit während Neeshi rumhüpfte und ordentlich Gas gab (wenn sie sich mal nicht gerade im Spiegel betrachtete).
Für uns gab´s im Stall angekommen dann noch frisch gebackenes Brot (in Herzform!) von Anni. Hmmmm lecker!!! 

Morgen früh jagen wir die arme Jako zeitig aus dem Bett, denn wir (also Jenny und ich) wollen gerne mit Flip etwas Parelli machen. Dazu brauchen wir allerdings Jakos Hilfe, denn sie kann das mittlerweile echt gut und hat auch noch Parellistunden genommen. Ich bin gespannt was Flip und Jako inzwischen schon alles können.