Neulich waren Nicole und Marie mit Nick zu Besuch im Stall und sind mit Lasse zusammen ausgeritten. Ich bin gerade nicht im Stall gewesen und habe dieses nette Video bekommen, das ich hier teile, weil ich es so süß finde:
Freitag, 5. Juni 2026
Besuch von Nick
Sonntag, 10. Mai 2026
Die "Stall-Koppel-Saison" ist eröffnet
Ich
hatte ehrlich gesagt etwas Bedenken bei der Konstellation, weil ich nicht
wusste, ob der Jungspund mittlerweile womöglich Führungsansprüche anmelden wird,
was Flip nicht passen würde.
Erst
durfte die Herde runter (da musste Flip natürlich gucken, als die Herde an
seiner Box runtergaloppierte) und als sie sich dort etwas beruhigt hatten, sind
auch die 4 Boxenpferde auf deren Koppel runtergeführt worden.
Wie
man das so macht, haben wir alle unsere Pferde nebeneinander aufgereiht und zu
uns hergedreht, falls sie losrennen und die Hufe in die Höhe werfen.
Naja, es sind auch alle gerannt bis auf einen und das war Flip. Er hat direkt an Ort und Stelle den Kopf gesenkt und angefangen zu fressen. Mal wieder völlig unberührt vom Trubel um ihn herum graste er in aller Seelenruhe. Einerseits nicht untypisch und beruhigend, denn so kann er sich schon nicht verletzen, andererseits hat mir sein Zustand in diesen Wochen nicht gut gefallen. Er war insgesamt total schlapp und müde und bewegte sich keinen Schritt freiwillig.
Nichtsdestotrotz
marschiert Flip jeden Tag zu Linjas und zeigt ihm, dass er ranghöher ist. Er
marschiert hin, macht einen Kragen, sie quietschen leise und meist rubbelt Flip
dann seinen Kopf auf dessen Rücken bevor wieder jeder seiner Wege geht .
Ansonsten
versuche ich weiter Flip auch immer wieder auf seine Koppel zu lassen.
Durch das schöne Wetter und immer mal
wieder Regen wächst das Gras unheimlich, und da die Koppel schneller abtrocknet
als der Treibgang und die unteren Koppeln, können die Jungs auch fast täglich
raus, was richtig cool ist und mich für Flip sehr freut.
Zugegeben,
ich genieße es auch mit ihm diese quality time zu verbringen.
Wenn
er da so gemütlich grasend und zufrieden schmatzend auf seiner Koppel steht,
entspannt mich das und ich freue mich an dem Anblick.
Sonntag, 19. April 2026
Pferdewaage
Der
Koppelgang musste dann warten bis nach der Waage.
Flip ist dann, wie immer, total brav auf die Waage gegangen (das haben nicht alle ganz so cool gemacht), allerdings hatten die Zuschauer das Gefühl, er war etwas enttäuscht, dass sie sich nicht bewegt und keine Wippe ist.
Er brachte 651 kg auf die Waage, was ungefähr 10 kg mehr sind, als im Vorjahr. Ich denke, das ist völlig in Ordnung und, dass 10 kg hin oder her schon damit zu tun haben können, ob sie geäpfelt oder gepinkelt oder gefressen haben, haben wir gestern auch gleich feststellen können.
Nach den 35 Minuten Koppelgang war bei der Pferdewaage gerade Leerlauf und da haben mir die beiden angeboten Flip doch nochmals drauf zu stellen, wenn ich wissen möchte was er denn nach der Koppel wiegt. Sie hat es auch interessiert, denn den Vergleich hatten sie bisher auch noch nicht gemacht. Die Gelegenheit habe ich doch dann gleich mal genutzt. Flip hatte allerdings als er nach der Koppel in die Box ging, auf dem Paddock schon gleich getrunken und so hat er tatsächlich 12 kg mehr gewogen als vor der Koppel.Das
mit dem Gewicht ist immer so eine Sache, manchmal sieht er ziemlich moppelig
aus, aber wenn er dann etwas sieht und sich anspannt, finde ich, hat er eine
gute Figur für sein Alter.
Samstag, 11. April 2026
Der Frühling ist da
So, lasst mal überlegen was die letzten 4 Wochen im Stall los war.
Also
Flip würde ganz klar sagen, dass sein Highlight ist, dass er nun wieder öfters
auf die Koppel darf.
Wenn ich ihn aus seinem Paddock hole, schlägt er immer sofort vor nach rechts Richtung Koppel
abzubiegen, aber etwas Bewegung und putzen muss eben auch sein.
Je
nachdem wie das Wetter und der Boden ist, dürfen Flip und Lasse auf den Bereich
um das Zelt, denn dort macht es nicht so viel, wenn sie Abdrücke im Boden
hinterlassen. Da wachsen auch einige Brennesseln, Brombeeren, Disteln (die habe ich aber
neulich mit Lena so gut es geht, entfernt) und das ist so quasi so ein wenig
unser Schlechtwetterbereich.
Also
bei schlechtem Wetter kommen sie nicht raus, aber wir konnten ihnen jetzt doch
schon öfters ermöglichen zusammen auf die Koppel zu gehen, was sowohl die Pferde, als auch Simone und mich freut. Koppel scheint, wenn man die Reaktion der Pferde beobachtet, deutlich toller zu sein als an der Hand zu grasen.
Was
seinen Gesundheitszustand angeht, so ist er nun nach 8 Wochen mit Equinoxx
langsam wieder lahmfrei, allerdings läuft er schon noch (etwas) steif und unrund.
Auch seine Ausgleichsmuskulatur bekommen wir nur schwer wieder weg und er hält
sich auch im Hals ziemlich fest.
Seine
Motivation sich zu bewegen ist allerdings zur Zeit auch sehr gedämpft. Ob das nun an den
Verspannungen, vielleicht Schmerzen in den Füßen, Schulter, Rücken oder wo auch immer oder dem ständig wechselnden
Wetter (Mal ist es kalt, dann voll warm..) hängt, kann ich gar nicht so genau sagen.
Hilft
aber nichts, denn wir müssen ja auch etwas Krankengymnastik machen um ihn wieder "in Gang zu bringen".
Da war der feurige Elias unterwegs und in der Ferne haben wir dann entdeckt, dass ein
Windsurfer auf den Feldwegen zwischen der Grillstelle und den Häusern am
Seewald unterwegs war.
Dem Windsurfer möchte man nicht begegnen, denn die Pferde können sowas nicht einschätzen und haben schon auf die große Entfernung ziemlich gucken müssen. Ich glaube, ihm ist gar nicht bewusst, was er für eine Gefahr darstellt.
Was Pferde aufregend finden, kann aber auch ziemlich variieren und ist auch stark tagesformabhängig. Mit Flip war ich zum Bespiel neulich mal wieder drüben bei Basti, Pic und Skippy und war total stolz wie brav er (auch alleine) an einer Baustelle mit arbeitendem Bagger, großen Traktoren... vorbeilief. Bei den Pferden angekommen, durfte er etwas grasen und auch auf dem Heimweg, als wir einen Traktor vorbeifahren haben lassen, gab es ein paar Happen. Offensichtlich dachte er, das würde so weiter gehen und ärgerte sich dann so, dass ich ohne weitere Snacks zurücklaufen wollte, dass er, als wir neben den Gleisen liefen und das Bähnchen kam, um mich rumbockte. Das war schon seltsam und er blieb auch den restlichen Heimweg angespannt und genervt.Als wir dann an den Hühnern vorbeikamen (er kennt Hühner seit er Fohlen ist) gab es die nächste Überraschung. Wir kamen nämlich nicht an ihnen vorbei. Immer wenn wir weiterlaufen wollten, krähte einer der Hähne im Wechsel und Flip flitze schnaubend um mich rum. Nach mehreren Anläufen, bei denen wir die ganze Straße auch für Spaziergänger, Jogger und Autos blockierten, brach ich ab und wir liefen zwischen den Höfen hoch und über den oberen Grasweg zum Stall. Auf dem Gras legte sich seine Aufregung und er glaubte tatsächlich, dass er dann wohl noch direkt auf die Koppel laufen dürfte, wenn wir da schon so geschickt vorbeikamen. Nix da!
Am nächsten Tag war ich dann nach der Halle mit ihm bei den Hühnern grasen und natürlich war das alles total easy. Die Hähne krähten nur mal kurz ganz leise, aber da wackelte Flip nicht mal mit dem Ohr und auch gestern, als wir bei Reinhold auf seiner leckeren Wiese grasen durften und die Hähne laut zu hören waren, hatte Gras absolute Priorität und er ignorierte das Federvieh total.Es
wäre richtig schön, wenn wir das wieder öfters machen könnten, denn ich glaube,
das gefällt auch ihm (solange man es natürlich nicht übertreibt).




.jpg)






























































