Heute habe ich feststellen müssen,
dass Flip leider doch nicht immer Nerven wie breite Nudeln hat.
Zuerst waren Jenny und ich mit Aquino und Flip spazieren und
ich habe Flip per Langzügel laufen lassen um für die neue Kutschensaison zu
üben. Das ging auch soweit ganz gut bis ich dann als wir zurück kamen, nicht
rechts in den Stall sondern links in die Halle wollte. Schon da haben wir etwas
„diskutieren“ müssen. In der Halle habe ich ihm dann 2 aneinander gebundene Motorradreifen
per Longe an den Longiergurt gemacht und wollte ihn damit führen. Wozu? Nun ja,
ich überlege schon eine Weile wie er seine Löcher, die er beim Laufen lassen
macht, selber wieder zumachen könnte. Da er eingefahren ist, ging ich davon
aus, dass es kein Problem sein dürfte, ihn etwas ziehen zu lassen – das hatte
ich falsch gedacht!!!! 

Als wir losliefen, hat Flip die Reifen bemerkt, sich
erschreckt, hat sich losgerissen und ist
daraufhin mit den Reifen hinter sich herwedelnd durch die Halle gerannt. Nicht
nur Flips Adrenalin war oben! Es hat ein Weilchen gebraucht bis ich ihn mit
Hilfe von Meli und Jenny wieder einfangen konnte und dann noch bis er sich
wieder beruhigte. Ich habe ihm, der sonst vor so gut wie nichts Angst hat, die
Reifen gezeigt, sie vor ihm hergezogen (das ist soweit ok und interessant),
neben ihn (oha, das ist schon seltsam!) und hinter ihm gezogen (nee, nee, das
mag er nicht). Dann durfte er beim Freilaufen mit Gayana Dampf ablassen und die Löcher habe ich im Anschluss (mit den doch recht schweren Reifen) glatt gezogen, während er große Augen gemacht hat und ihm das Ganze immer noch suspekt war.
Das werden wir wohl gaaanz langsam wieder von Neuem starten und mal schauen, ob er sich nicht doch an die Reifen gewöhnt und später diese Arbeit selber ausführt. Bis dahin recheln wir wohl weiter selber L

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