Heute war ich erst mit Sandra ausreiten und danach war das
traditionelle Kürbisschnitzen mit anschließendem Kürbissuppeessen im Stall.
Flip schien sich zu freuen, dass wir mal wieder ausreiten
gingen (der wird sich umschauen denn wenn nun die Zeit umgestellt wird, reicht
es nach dem Büro abends kaum mehr für einen Ausritt bei einigermaßen
Helligkeit). Beim letzten Ausritt mit Sandra kam ich schon ziemlich verdreckt
zurück und sah aus als wäre ich vom Pferd geflogen, denn Flip parkte mich unter
einem Apfelbaum so dicht an den moosigen Stamm, dass alles Grün an mir hing. Heute
waren zwar keine Spuren an mir zu sehen aber dieses Mal machte ich dafür einen
unfreiwilligen aber langsamen Abflug weil er mich so unter den Ästen durchdrehte,
dass mich ein Ast aus dem Sattel schob. Na super!
Ja, ich weiß, dass das anerzogen und unerzogen ist aber bei
der Apfelernte ist er eben mit vollem Eifer dabei. Ich bemühe mich ja auch
schon ihm klar zu machen, dass wir nur unter Bäume gehen wenn ich das will und,
dass ich sage, wie weit und wie lange… der zweite Teil muss allerdings noch
geübt werden. Über den Winter legt sich dieses Thema eh, denn Flip weiß natürlich, dass im Winter keine Äpfel am Baum hängen.
Ansonsten war es ein netter Ausritt, bei dem Neeshi ihre
neuen Hufschuhe testlief und wir flott durch den Seewald trabten.
Im Stall hat Flip dann ausdauernd zugeschaut wie wir unsere
Kürbisse schnitzten und später die Kürbissuppe gegessen haben und wäre gerne
dichter dabei gewesen, was er hin und wieder durch Klopfen auf die Stangen
kundtat und was natürlich auch nicht erlaubt ist. Er macht halt nicht immer was
man ihm sagt…. Wenn dann aber Aquino den besten Ausguck auf die
Stallaktivitäten in Anspruch nimmt (auch nicht unbedingt leise) verzieht er
sich aber wohl oder übel in den Hintergrund oder geht Strohknabbern.
Hier mal drei der Schnitzwerke. Der mittlere Kürbis mit der
Hexe ist übrigens meiner ;-)


1 Kommentar:
Toll, die Kürbisse! Viele Grüße S
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