Über Weihnachten wollte ich ja mal beobachten was Flip so im Stall macht und was ihn stressen könnte. Die Globulis gegen Stress scheinen nämlich zu wirken d.h. er äpfelt (anders als früher bzw. entgegengesetzt) draußen besser je länger wir unterwegs sind. Das war sonst nicht so. Im Stall scheint er (seiner Rückseite nach zu urteilen) weiterhin stark Kotwasser und auch Dünnpfiff zu haben. Das würde die Vermutung, dass ihn im Stall etwas stresst, leider bestärken.
Die Pferde sind laut Anni, gerade alle etwas greller und Silvester macht das nicht besser, aber das Herdenleben scheint für Flip nicht nur wegen des Nebels etwas getrübt. Wenn er srechen könnte, wäre es einfacher herauszufinden was los ist.
Ob meine Vermutung, dass er mit Funky ein Problem haben könnte, stimmt? Neulich standen sie Kopf an Kopf fressend am Großballen. Das sah doch gut aus und hat mich gefreut.
Mittlerweile vermute ich, dass es eher ein Thema sein könnte, dass dieser Augenblick des Friedens schnell kippen kann. Sobald Funky nämlich in Bewegung kommt, trabt Flip zügig weg/raus und beobachtet erst einmal wie es weitergeht. Er scheint irgendwie verunsichert. Grundsätzlich ist es ja nicht schlimm wenn ein anderes Pferd die Chefrolle übernimmt, aber Flip scheint sich damit nur schlecht abfinden zu können.
Zu Weihnachten hat Flip von mir ein neues Halfter mit passender Schabracke bekommen. Die Nähmaschine tut gute Dienste, wobei Flip sich nicht so arg freut wenn der Englischsattel aufgelegt wird, denn das bedeutet meist Halle, was er voll unnütz findet.
Da geht er doch lieber, wie heute, mit dem Kumpel Luke ausreiten. Dafür ist Flip gleich zu haben und wenn sich die beiden dann auf ein gemütliches Tempo einigen (ganz einfach) ist er zufrieden.

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