Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 16. August 2020

Was in der letzten Zeit so war

Vorneweg geschickt! Die Oberfläche um hier Posts zu schreiben wurde geändert und nun klappt das mit der Anordnung der Bilder nicht mehr wirklich gut. Auch sonst komme ich seit heute mit der Bedienoberfläche nicht richtig klar. Das könnte heißen, dass ich zukünftig keinen Blog mehr schreiben werde, denn die Handhabung ist echt seltam, und ob diese Oberfläche zukünftig noch existiert, habe ich nicht ganz verstanden. Schade oder man könnte auch sagen, das ist ätzend  !!!!

Leider hatte wohl Flip den richtigen Riecher was Cheyenne angeht L.

Cheyenne ging es wohl schon ein Weilchen nicht mehr so gut und  hatte er wohl an der Hufsohle eine schlecht aussehende Stelle die blutete. Zuerst befürchtet man, dass es Hufkrebs ist, es war aber doch „nur“ ein Hufgeschwür. Nichtsdestotrotz ging es ihm nicht so gut und auch die Hitze hat ihm wohl zu schaffen gemacht sowie seinen Kreislauf belastet.

Ab und zu schien wohl auch etwas desorientiert und nachdem er die letzten Wochen wohl immer Schmerzmittel gebraucht hat, wurde schweren Herzens entschlossen, den alten Herren über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Ich bin darüber sehr traurig, denn ich habe Cheyenne sehr gemocht. Er war ein ganz liebevolles Pferd und es fiel allen schwer ihn gehen zu lassen. Lieber Cheyenne, jetzt bist du ohne Schmerzen und wir werden Dich nicht vergessen.

Fandango und Carry sind mittlerweile aus der Klinik wieder zurück und die Besitzer müssen nun schauen, dass sie langsam wieder zu Kräften kommen.

Dass sie dieses Jahr wieder zur Herde kommen, ist eigentlich schon ziemlich ausgeschlossen. Erst müssen beide wieder ganz fit werden.

Die zwei neuen Pferde in der Herde wurden nun über Wochen von Anni beim Integrieren gut bewacht und beobachtet. Ich glaube allerdings noch nicht, dass sie vollständig zu Herde gerechnet werden können. Beide ältere Herren sind recht unterschiedlich von der Art. Einer kannte Laufstall noch gar nicht und der andere kommt aus einem Laufstall, in dem wohl teilweise Angriff die beste Verteidigung ist (wenn er überhaupt mal aus dem Fressständer herauskommt).

Ansonsten haben wir hier eine unglaubliche Hitze gehabt, so dass das Ausreiten eigentlich nur in den ganz frühen Morgenstunden von den Temperaturen angenehm gewesen wäre. Da es auch seltenst geregnet hat, sind die Böden knochentrocken und eigentlich kann man bald nur noch im Schritt seine Runden drehen. In der halboffenen Halle ist es da schon weit angenehmer, auch wenn Hallensport jetzt nicht unser Ding ist.

Neulich hatte ich so Lust auf Eis und dachte mir, ich gönnen Flip auch mal ein Eis aus Apfelschorle. 

Kannte er zwar noch nicht, fand es aber doch ganz lecker. Erst habe ich es am Stiel getestet und dann aus einer flachen Tupper in seine Schüssel. Das war besser, denn so hat er es nicht gleich abgebissen und gekaut, sondern schön geschleckt.  

Damit die Pferde mal wieder etwas Abwechslung haben, habe ich für unseren Stall einen mobilen Pferdespielplatz organisiert, der gestern angereist und aufgebaut wurde. Die 12 Pferde, die angemeldet waren, haben dann in Zweiergruppen eine halbe Stunde alles erkunden können. Unsere Pferde sind schon sehr cool und haben eigentlich mit den wenigsten Dingen tatsächlich Probleme gehabt. Selbst diejenigen, die normal etwas guckiger sind, haben alles ganz gut gemeistert. 

Bei Flip hatte ich so oder so eigentlich wenig Bedenken. Was mir aber klar war ist, dass er das kleine Wasserbecken bestimmt nicht gut finden wird. Und so war es dann auch. Er war nicht zu überreden auch nur einen Fuß in das Wasser zu setzen. Dafür hat er aber alles andere ganz brav mitgemacht und hatte dabei, glaube ich, auch Spaß. Hier sind ein paar Bilder wie das Ganze so aussah:
















1 Kommentar:

FK hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.