Am Montag
war Dr. B. mal wieder da und hat seine Kollegin, die sich mit Ultraschall wohl
besser auskennt, mitgebracht. Das heißt sie waren mit Helferinnen zu viert da
und wir haben geschaut, ob man an der Sehnenscheide am Fesselgelenk links
irgendetwas sehen kann.
Das sind wohl wie so kleine Steinchen, die an den Sehnenfasern reiben, was wiederum bedeutet, dass uns das wahrscheinlich zukünftig begleiten wird. Er wurde daraufhin mit Cortison an der Stelle gespritzt und hatte bis Donnerstag nach dem Frühstück wieder draußen in der Notbox Boxenruhe.
Solange
er dort ein gefülltes Heunetz hat, ist für Flip die Welt so einigermaßen in
Ordnung. Wenn allerdings kein Heu mehr vorhanden ist, der Wassertrog leer und
noch dazu die Schiebetüre zum Putzplatz zu ist, sieht die ganze Sache dann
schon etwas frustrierender aus.
Für Dienstag und Mittwoch hatte ich es so organisiert, dass mal Simone und mal Nici tagsüber mit ihm an die Tränke in den Laufstall gegangen sind, wo er immer lange und ausgiebig getrunken hat. Frühstück und Abendessen durfte er in den Fressstand gehen und auch zum Putzen habe ich ihn rausgeholt, sonst wäre es doch zu öde gewesen.
Jetzt
haben wir die Aufgabe innerhalb von 2 Wochen von 20 bis 40 Minuten Schritt zu
verlängern und Anfang übernächste Woche möchte Dr. B. dann noch mal
vorbeikommen um zu schauen, ob die Spritze gewirkt hat.
Da es ja was an der Sehne ist, sollten wir sicherlich auch wenn wir dazu keine genaue Anweisung bekommen haben, auf hartem Boden laufen. Alleine findet Flip das Spazierengehen blöd, da ist es schön, wenn wir Begleitung finden … und wenn es wie heute regnet, verkneifen wir uns das auch und gehen in die Halle (gähn, langweilig).
Ich
hoffe sehr, Flip läuft dann wieder, habe aber ehrlich gesagt vom Bauchgefühl
her,die Vorahnung, dass unser Problem weiterhin noch unklar ist. Ich tippe
weiter auf den Bereich Hals / Schulter, denn dort reagiert er auch auf
Behandlung mit dem Novafon.
Jetzt versuche ich aber trotzdem optimistisch zu sein und hoffe, die Spritze schlägt gut an.
Scheinbar
ist es durchaus möglich dass so eine Cortisonspritze auch 2 Jahre halten kann.
Wenn wir also alle 2 Jahre die Behandlung vornehmen müssen, könnte ich damit gut
leben.
Heute habe ich spaßeshalber mal nur allein die Tierarztrechnungen der letzten 4 Monate, in denen Blutbilder und Lahmheitsuntersuchungen gemacht wurden, zusammengerechnet.
Alleine durch diese Rechnungen komme ich auf einen Betrag über 3600 €. Da sind die Kosten für Osteopathen, Physios und so weiter noch gar nicht eingerechnet. Ganz schön heftig, dafür dass wir immer noch nicht ganz sicher sind, ob wir wissen was wirklich los ist.








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